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Ein richtig modernes Märchen Der Yark ist ein schreckliches Ungeheuer, das gerne kleine Kinder frisst. Aber nur die artigen Kinder sind für das Monster genießbar; die frechen und bösen bekommen ihm gar nicht. Und da liegt das Problem: Auf der Welt gibt es immer weniger artige Kinder ... Früher reichte es aus, sich einfach als Großmutter zu verkleiden, wenn man ein Kind fressen wollte. Aber heute muss der Yark sich etwas einfallen lassen, wenn er nicht vor Hunger sterben will. Die Suche nach essbaren Kindern wird immer schwieriger. Die Musterknaben, die auf seinem Wunschzettel stehen, sind zu…mehr

Produktbeschreibung
Ein richtig modernes Märchen Der Yark ist ein schreckliches Ungeheuer, das gerne kleine Kinder frisst. Aber nur die artigen Kinder sind für das Monster genießbar; die frechen und bösen bekommen ihm gar nicht. Und da liegt das Problem: Auf der Welt gibt es immer weniger artige Kinder ... Früher reichte es aus, sich einfach als Großmutter zu verkleiden, wenn man ein Kind fressen wollte. Aber heute muss der Yark sich etwas einfallen lassen, wenn er nicht vor Hunger sterben will. Die Suche nach essbaren Kindern wird immer schwieriger. Die Musterknaben, die auf seinem Wunschzettel stehen, sind zu schlau. Sie stellen ihm Fallen und machen sich über ihn lustig. Endlich lernt er ein ganz besonderes Mädchen kennen. Es heißt Madeleine und ist die erste Person, die ihn nicht nach seinem grässlichen Aussehen beurteilt. Der Yark steht vor einem Dilemma. Er hängt an Madeleine und kann sich nicht vorstellen, ihr ein Leid anzutun. Er flieht, um sie vor ihm selbst zu retten. Aber von nun an findet er, dass jedes Kind, das er essen will, Madeleine ähnlich sieht. Beinahe entwickelt man Mitgefühl mit dem Yark, und weiß gar nicht mehr so recht, wer gut und wer böse ist. Darüber wird man wohl noch ein bisschen nachdenken müssen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Jacoby & Stuart
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 74
  • Altersempfehlung: ab 8 Jahren
  • Erscheinungstermin: 22. August 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 146mm x 15mm
  • Gewicht: 305g
  • ISBN-13: 9783942787369
  • ISBN-10: 3942787369
  • Artikelnr.: 40838826
Autorenporträt
Edmund Jacoby, geb. 1948, studierte Philosophie und Geschichte in Tübingen und Paris und promovierte in Frankfurt am Main. Er war Lehrbeauftragter an der Frankfurter Universität, bevor er Lektor und später Verleger wurde. Er hat zahlreiche Sach- und Kinderbücher geschrieben.

Bertrand Santini, geboren 1968, ist ein französischer Autor, Illustrator und Zeichentrickfilmer. Er wurde bereits mit mehreren Kinderbuchpreisen ausgezeichnet.

Laurent Gapaillard, geboren 1980, hat an der Kunstschule Penninghen in Paris studiert. Außerdem hat er Philosophie und Kunstgeschichte studiert.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

"Nichts liebt der Yark mehr, als ihre kleinen Knochen zwischen seinen Zähnen knacken zu hören oder ihre weichen Augen wie Karamellbonbons zu lutschen." Genüsslich lässt Mechthild Großmann jedes Wort auf der Zunge zergehen, ganz ruhig mit ihrer außergewöhnlich tiefen, rauchigen Stimme vorgetragen, auf den Punkt betont, fast leise - mit einer enormen Wirkung. Doch der Yark hat ein Problem: Am liebsten isst er kleine artige Kinder, denn die frechen sind ungenießbar. Allerdings sind die lieben Kinder - wie der Yark - vom Aussterben bedroht, längst seien die Zeiten vorbei, "da er noch in vitaminreiche Kinder beißen konnte, denn unsere Epoche hat nicht nur die kindliche Seele verändert, vollgestopft mit Industrieprodukten hat das moderne Kind auch seinen Nährwert verloren." Nach einer Verwechslung und der darauf folgenden Magenverstimmung wacht der Yark bei der kleinen Madeleine auf, die das Monster gesund pflegt. Was tun? Einerseits ist sie eine Delikatesse, andererseits mag er das liebe Mädchen nicht verspeisen… So schaurig der Inhalt auch ist, so poetisch und humorvoll wurde er von Santini verpackt. Großmann trifft jede Nuance - man könnte sich keine bessere Besetzung vorstellen.

© BÜCHERmagazin, Christian Bärmann (bär)
"Welch wunderbare Tortur dieser abgedrehte, witzige, brilliante Text doch ist!" (Französische Presse)