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The Waste Land and Other Poems - Eliot, T. S.
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"The Waste Land and Other Poems," by T. S. Eliot, is part of the "Barnes & Noble Classics"" "series, which offers quality editions at affordable prices to the student and the general reader, including new scholarship, thoughtful design, and pages of carefully crafted extras. Here are some of the remarkable features of "Barnes & Noble Classics": New introductions commissioned from today's top writers and scholars Biographies of the authors Chronologies of contemporary historical, biographical, and cultural events Footnotes and endnotes Selective discussions of imitations, parodies, poems,…mehr

Produktbeschreibung
"The Waste Land and Other Poems," by T. S. Eliot, is part of the "Barnes & Noble Classics"" "series, which offers quality editions at affordable prices to the student and the general reader, including new scholarship, thoughtful design, and pages of carefully crafted extras. Here are some of the remarkable features of "Barnes & Noble Classics": New introductions commissioned from today's top writers and scholars Biographies of the authors Chronologies of contemporary historical, biographical, and cultural events Footnotes and endnotes Selective discussions of imitations, parodies, poems, books, plays, paintings, operas, statuary, and films inspired by the work Comments by other famous authors Study questions to challenge the reader's viewpoints and expectations Bibliographies for further reading Indices & Glossaries, when appropriateAll editions are beautifully designed and are printed to superior specifications; some include illustrations of historical interest. "Barnes & Noble Classics "pulls together a constellation of influences-biographical, historical, and literary-to enrich each reader's understanding of these enduring works. Considered the most important poem of the twentieth century, T. S. Eliot's "The Waste Land" is an oblique and fascinating view of the hopelessness and confusion of purpose in modern Western civilization. Published in 1922-the same year as Joyce's equally monumental "Ulysses"-"The Waste Land" is a series of fragmentary dramatic monologues and cultural quotations that crossfade into one another. Eliot believed that this style best represented the fragmentation of society, and his poem portrays a sterile world of panicky fears and barren lusts, and of humanbeings waiting for some sign or promise of redemption. Mirroring the destruction and disillusionment of World War I, "The Waste Land" had the effect of a bomb exploded in a genteel drawing room, just as its author intended. This volume also includes "Prufrock and Other Observations" (1917) and "Poems" (1919). Prufrock contains the poem that first put Eliot on the map, "The Love Song of J. Alfred Prufrock," in which the title character is tormented by the difficulty of articulating his complex feelings. Among other masterpieces, "Poems" features "Gerontion," a meditative interior monologue in blank verse-a poem like none before it in the English language. Randy Malamud is Professor of English and Associate Chair of the department at Georgia State University. His specialty is modern literature, and he has written three books and numerous articles about T. S. Eliot.
  • Produktdetails
  • Barnes & Noble Classics
  • Verlag: BARNES & NOBLE INC
  • Seitenzahl: 160
  • Erscheinungstermin: März 2005
  • Englisch
  • Abmessung: 204mm x 134mm x 11mm
  • Gewicht: 141g
  • ISBN-13: 9781593082796
  • ISBN-10: 1593082797
  • Artikelnr.: 22788865
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 08.10.2013

Gewitter zwischen Welt und Wort
Gehoben, klar, freudvoll: T.S. Eliot in Originalaufnahmen und in deutschen Übertragungen
Es ist gut, dass es sie gibt: die erhobene Stimme. Ganz kann die Poesie nicht auf sie verzichten, mag sie auch noch so ernüchtert dem hohen Ton abschwören. Auf der ersten dieser beiden CD’s, in die man sich stundenlang versenken kann, ist die erhobene Stimme von T. S. Eliot zu hören. Früh muss in ihr die Herkunft, die amerikanische Färbung verblasst sein. Die Aufnahmen sind im Mai 1947 in der National Gallery of Art in Washington entstanden, da waren die „Four Quartets“ (1944) bereits veröffentlicht. Aber Eliot liest Gedichte aus der Zeit vom Ersten Weltkrieg bis 1930, von „La Figlia che piange“ und „The Love Song of J. Alfred Pufrock“ aus dem ersten, 1917 erschienenen Gedichtband, bis „Ash Wednesday“ (1930) – und „The Waste Land“ (1922), dessen Stimmen-Collage, Formen-Pastiche, Sprachmusik und ausgefuchste Metrik Durs Grünbein im Booklet würdigt.
  Es ist eine reizvolle Idee, allen diesen Dichtungen auf der zweiten CD ihr deutsches Echo folgen zu lassen, vorgetragen von verschiedenen Sprechern, statt dem Original jeweils die Übersetzung folgen zu lassen. So wird Eliot nicht unterbrochen, und die deutschen Stimmen bilden einen Zusammenhang für sich: den der deutschen Eliot-Übertragungen von Rudolf Alexander Schröder über Eva Hesse und Klaus Günther Just bis zu Hans Magnus Enzensberger, Alexander Schmitz und Norbert Hummelt. Dessen Neuübersetzung von „The Waste Land“, gelesen von Hanns Zischler mit einer Stimmenvielfalt zwischen erzählendem Parlando und Sottise, die der Collagetechnik des Gedichts entspricht, steht im Zentrum der zweiten CD.
  Die Stimme Eliots bildet die beiläufigen Binnenreime und Assonanzen nach, sie scheut sich nicht, wie gleich zu Begin in „La figlia che piange“ zu hören, crescendohafte Wiederholungen anschwellend nachzubilden: „So I would have had him leave, / So I would have had her stand and grieve, / So he would have left/ As the soul leaves the body torn and bruised, /As the mind deserts the body it has used.“ Sie zieht den Hörer in den Sog der Anfangsverse von „The Waste Land“ hinein, ohne in das Schmettern und Singen zu verfallen, das Virginia Woolf hörte, als Eliot in ihrem Haus das Langgedicht erstmals vortrug.
  Die Stimme Eliots vibriert vor Spannung, aber auch, wenn sie bedrängend, beschwörend klingt, bleibt sie erhoben, ohne erhaben zu klingen. Sie dimmt in „The Love Song of J. Alfred Pufrock“ die refrainartigen Zeilen „In the room the women come and go / Talking of Michelangelo“ auf einen fast murmelnden Notizton herunter, den Hanns Zischler – er liest Klaus Günther Justs Übertragung – aufgreift.
  Einen Höhepunkt erreicht die Stimme Eliots in „Ash Wednesday“, in dem Gewitter, zu dem sich die Kaskaden um „World“ und „Word“ zusammenballen. Für den Hörer tritt zum Reiz, T.S. Eliot als Rezitator der englischen Originale zu hören, der Reiz der fremdsprachigen, zumal der deutschen Einsprengsel hinzu. Da ist in „The Waste Land“ die englisch beginnende Anrede an den Leser, die in das Französische Baudelaires übergeht: „,You! hypocrite lecteur! – mon semblable, – mon frère!’“ Da ist, in der Szene im Münchner Hofgarten, der Vers, in dem Eliot dem Deutschen einen osteuropäischen Akzent zu geben versucht: „Bin gar keine Russin, stamm’ aus Litauen“, und da sind die Verse aus Wagners „Tristan“: „Frisch weht der Wind / Der Heimat zu / Mein irisch Kind, Wo weilest du?“
  Durs Grünbeins Essay im Booklet ist ein Nachdruck seiner detailgenauen Rezension von Hummelts  Neuübertragung, die in der vom blinden Teiresias gesehenen tristen großstädtischen Beischlafszene auch die Unterwäsche der „Tippse“ („typist) modernisiert: „Gewagt, wie auf dem Fensterbrett / Im letzten Sonnenlicht sie ihre Bodys trocknet“.
  Am anderen Ende der Skala steht Rudolf Alexander Schröders „Ash Wednesday“-Übertragung. Aus „Why should the aged eagle stretch its wings“ wird „Wozu noch, alter Aar, reckst Du die Schwingen?“, aus „Because these wings are no longer wings to fly“ wird „Weil dieser Fittich kein Fliegfittich mehr“. Stefan Hunstein liest das mit geboten schlanker Stimme, holt den Aar wie den Fliegfittich aus dem deutschen Metaphernhimmel in die Eliot-Welt zurück. Er ist wie Gert Heidenreich (La Figlia che Piange, Sweeney unter den Nachtigallen) ein Garant der Präzision und klaren Intonation, der Stimme, die sich nicht spreizt.  
  Hans Magnus Enzensberger hört man an, dass es ihm Spaß macht, Eliot zu lesen, und zwar so sehr, dass er das Fräulein von Knulp in Eva Hesses „Gerontion“ aufglucksen lässt. Er macht den alten Mann bündig zu einer komisch-traurigen Figur und setzt ihn den „Hollow Men“, den hohlen Männern an die Seite, die er selbst übersetzt hat. Hat man beide CD’s durchgehört, legt man die erste am besten gleich wieder ein. Es lohnt sich. 
LOTHAR MÜLLER
T.S. Eliot: The Waste Land und weitere Gedichte. Gelesen von T.S. Eliot, Hans Magnus Enzensberger, Hanns Zischler u.a. Der Hörverlag, München 2013. 2 CDs, 123 Minuten, 19,99 Euro.
Washington, Mai 1947:
Die Stimme des Dichters
vibriert vor Spannung
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