Signale aus der Bleecker Street 2 - Hppauf, Bernd (Hrsg.)

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999 kamen die ersten Signale aus der Bleecker Street: deutsche Texte von Autoren, die zwei bis drei Monate in Manhattan gelebt und geschrieben hatten. Nun sendet die Bleecker Street neue Signale, diesmal auf deutsch und englisch, von Autoren, die in den vergangenen vier Jahren hier einige Monate verbracht haben. Die Stadt ist nicht das Thema jedes Textes, aber sie ist in allen Texten zu spüren. Zusammen sind die Texte und Zeichnungen wie ein Kaleidoskop, in dessen sich beständig veränderndem Zusammenspiel der Teile ein unfestes Bild der Stadt entsteht. Die Vielfalt einer ruhelosen Metropole…mehr

Produktbeschreibung
999 kamen die ersten Signale aus der Bleecker Street: deutsche Texte von Autoren, die zwei bis drei Monate in Manhattan gelebt und geschrieben hatten. Nun sendet die Bleecker Street neue Signale, diesmal auf deutsch und englisch, von Autoren, die in den vergangenen vier Jahren hier einige Monate verbracht haben. Die Stadt ist nicht das Thema jedes Textes, aber sie ist in allen Texten zu spüren. Zusammen sind die Texte und Zeichnungen wie ein Kaleidoskop, in dessen sich beständig veränderndem Zusammenspiel der Teile ein unfestes Bild der Stadt entsteht. Die Vielfalt einer ruhelosen Metropole und die Dynamik der Hauptstadt der Gegenwart sprechen aus den gesammelten Texten: Prosa, Gedichte und Essays. Der 11. September 2001 lag in dieser Zeit und wird literarisch reflektiert, aber die Sammlung zeigt auch, daß der Terror Literatur und Leben nicht überwältigt. Die Stadt hat sich nach und durch den Terroranschlag verändert - wie die ganze Welt. Sie hat jedoch ihre magische Anziehungskraft nicht verloren. New York ist mehr denn je ein Zentrum der Literatur, und hier haben sich die Autoren der Anthologie getroffen, um die Stadt zu erleben und sich zum Schreiben anregen zu lassen. Aus der Begegnung mit der fremden Stadt und den Gesprächen unter Autoren ist eine literarische Sammlung entstanden, die den Leser zu einer Entdeckungstour einlädt. Mit Beiträgen von: C. Auff, Ralf Bönt, Breyten Breytenbach, E. L. Doctorow, Lilian Faschinger, Christa Frontzeck, Dieter M. Gräf, Norbert Hummelt, John Keene, Nadja Klinger, Ulrike Kolb, Angela Krauss, Hans Krieger, Phillis Levin, Donna Masini, Christine Rieck-Sonntag, Ingo Schulze, Holger Teschke, Hans-Ulrich Treichel und Charles Wachtel.
Autorenporträt
Der Herausgeber Bernd H¿ppauf, geboren 1942, lehrt als Professor am Department of German an der New York University. Publikationen ¿ber die Literatur der Weimarer Republik und die Nachkriegszeit, Ver¿ffentlichungen im Bereich Literatur, Fotografie und ¿ber die Repr¿ntation von Krieg und Gewalt.
Rezensionen
Besprechung von 27.01.2005
Das Attentat klebt an der Seele

Mehr Reizüberflutung als New York bietet keine Stadt. Kein Wunder also, daß dort gut dichten ist - und manche werden sogar unterstützt dabei. Das Deutsche Haus der New York University, der Deutsche Literaturfonds, die Kulturstiftung der Länder und die Max Kade Foundation fördern seit einigen Jahren Autoren und Künstler mit einem Aufenthalt in einem Apartment in der "Bleecker Street". Im Jahr 1999 erschien die erste Textsammlung von "Bleecker Street"-Stipendiaten, nun liegt Nummer zwei vor. Die deutsch- oder englischsprachigen Geschichten und Gedichte, ebenso die Zeichnungen stammen von dreiundzwanzig Autoren und Künstlern, die zwischen 1998 und 2003 eingeladen waren. Die "Bleecker-Street" hat sehr unterschiedliche Früchte hervorgebracht. Da scheitert der Held bei Bönt am "French Fries"-Bestellen, während Yoko Tawada sich in Wortspielen ergeht und Cornelius Eady über die Stimme Billie Holidays dichtet. "christAfrontzeck" schreibt darüber, wie der 11. September im Frühjahr 2002 an der New Yorker Seele klebt, Nadja Klinger über die Portiers in ihrem Haus, und Albert Ostermaier spart mit Satzzeichen und Großbuchstaben, aber nicht mit farbigen Details. All diese literarischen Signale aus der "Bleecker Street" sind ein schillerndes Kaleidoskop. Manches liest sich leicht und unterhält, manches ist schwer zugänglich und fordert. Spannend aber ist es allemal, die Stadt aus dem Blickwinkel völlig verschiedener Menschen zu sehen, Seite für Seite zu erfahren, welche unterschiedlichen Emotionen New York auslösen kann.

rike

"Signale aus der Bleecker Street" herausgegeben von Bernd Hüppauf. Wallstein Verlag, Göttingen 2003. 192 Seiten, einige Bilder. Gebunden, 16 Euro. ISBN 3-89244-704-7

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Wohlwollend blättert die Rezensentin mit dem Kürzel "rike" in dieser zweiten Textsammlung von Bleecker-Street-Stipendiaten. Die Arbeiten der dreiundzwanzig Autoren und Künstler, die zwischen 1998 und 2003 im Deutschen Haus der New York University, des Deutschen Literaturfonds, der Kulturstiftung der Länder und der Max-Kade-Foundation eingeladen waren, ergeben aus seiner Sicht ein schillerndes Kaleidoskop. Manches lese sich leicht, und unterhalte, manches sei schwer zugänglich und fordere. Spannend blieb es für "rike" in jedem Fall.

© Perlentaucher Medien GmbH