Das Herz zwischen den Zähnen - Lazic, Radmila

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Mit schockierender Direktheit artikuliert Radmila Lazic Dinge, über die man gewöhnlich schweigt, und gilt als "die einzige Katze in der serbischen Poesie, die kratzen kann". Unerschrocken nennt sie die Dinge beim Namen, schwimmt gegen den Strom und bricht Tabus, wobei sie sich nicht scheut, im patriarchalischen Serbien über die Wünsche, Bedürfnisse und Begierden der Frauen zu sprechen. Es ist ein völlig neuer Ton, den Radmila Lazic in die Lyrik einbringt, zumal diese Gedichte eine direkte, alltägliche und dennoch poetische Sprache sprechen. International bekannt wurde die serbische Dichterin…mehr

Produktbeschreibung
Mit schockierender Direktheit artikuliert Radmila Lazic Dinge, über die man gewöhnlich schweigt, und gilt als "die einzige Katze in der serbischen Poesie, die kratzen kann". Unerschrocken nennt sie die Dinge beim Namen, schwimmt gegen den Strom und bricht Tabus, wobei sie sich nicht scheut, im patriarchalischen Serbien über die Wünsche, Bedürfnisse und Begierden der Frauen zu sprechen. Es ist ein völlig neuer Ton, den Radmila Lazic in die Lyrik einbringt, zumal diese Gedichte eine direkte, alltägliche und dennoch poetische Sprache sprechen. International bekannt wurde die serbische Dichterin Radmila Lazic dank der Übersetzung durch Charles Simic. Die vorliegende Ausgabe stellt sie nun erstmals den deutschsprachigen Lesern vor.
  • Produktdetails
  • Verlag: Leipziger Literaturverlag
  • Artikelnr. des Verlages: .3649823
  • Seitenzahl: 160
  • Erscheinungstermin: 4. Januar 2011
  • Deutsch, Serbisch
  • Abmessung: 220mm x 147mm x 20mm
  • Gewicht: 244g
  • ISBN-13: 9783866601109
  • ISBN-10: 3866601107
  • Artikelnr.: 32748299
Autorenporträt
Klaus Wittmann lebt mit seiner Frau Mirjana in Bonn und übersetzt gemeinsam mit ihr aus dem Serbischen, Kroatischen und Bosnischen. Die Übersetzungen des Duos verstehen sich als Gemeinschaftswerke und entstehen im Tandemprinzip. 2006 erhielten sie den Brücke-Berlin-Preis für die Übersetzung von David Albaharis Mutterland, 2011 wurden sie für ihr übersetzerisches Gesamtwerk mit dem Paul-Celan- Preis ausgezeichnet; 2013 ehrte sie der serbische PEN für ihre kulturelle Vermittlungstätigkeit.

Mirjana Wittmann lebt mit ihrem Mann Klaus in Bonn und übersetzt mit ihm aus dem Serbischen, Kroatischen und Bosnischen. Die Übersetzungen des Duos verstehen sich als Gemeinschaftswerke und entstehen im Tandemprinzip. 2006 erhielten sie den Brücke-Berlin-Preis für die Übersetzung von David Albaharis Mutterland, 2011 wurden sie für ihr übersetzerisches Gesamtwerk mit dem Paul-Celan- Preis ausgezeichnet; 2013 ehrte sie der serbische PEN für ihre kulturelle Vermittlungstätigkeit.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Inmitten schlimmster nationalistischer Verblendung behielt die serbische Dichterin Radmila Lazic ihren kühlen Verstand und hielt ihre Kritik am Macho-Gehabe der Männer des Landes tapfer aufrecht. Dafür sei sie zu loben und für ihre Gedichte ist sie es, wie Rezensentin Ilma Rakusa feststellt, erst recht. "Litaneihaft" seien diese Verse oft, variantenreich freilich die eingesetzten Töne, von "Selbstironie" bis zum bissigen Aphorismus reicht das Repertoire. Vielleicht komme das Vorsichtige und Stille ein wenig zu kurz, räumt Rakusa ein, die dennoch eine dringende Empfehlung ausspricht und auch die deutsche Übersetzung durch Mirjana und Klaus Wittmann als "souverän" lobt.

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