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Nicht nur in seinen Tagebüchern, auch in der stärker reflektieren Form des Essays setzt sich Jünger mit dem Kriegserlebnis auseinander, so insbesondere in der vierzehnteiligen Abhandlung "Der Kampf als inneres Erlebnis", aber auch in "Feuer und Bewegung" und "Über die Mobilmachung". In dem Essay "Der Friede" richtet Jünger das "Wort an die Jugend Europas und an die Jugend der Welt", und gewidmet ist seinem gefallenen, gleichnamigen Sohn. Jünger entwirft hierin eine neue Friedensordnung, die sich gleichwohl als Utopie erwies. In den folgenden essayistischen Betrachtungen "Über die Linie", "Der…mehr

Produktbeschreibung
Nicht nur in seinen Tagebüchern, auch in der stärker reflektieren Form des Essays setzt sich Jünger mit dem Kriegserlebnis auseinander, so insbesondere in der vierzehnteiligen Abhandlung "Der Kampf als inneres Erlebnis", aber auch in "Feuer und Bewegung" und "Über die Mobilmachung".
In dem Essay "Der Friede" richtet Jünger das "Wort an die Jugend Europas und an die Jugend der Welt", und gewidmet ist seinem gefallenen, gleichnamigen Sohn. Jünger entwirft hierin eine neue Friedensordnung, die sich gleichwohl als Utopie erwies.
In den folgenden essayistischen Betrachtungen "Über die Linie", "Der Waldgang" und "Der gordische Knoten" sucht Jünger zeitkritisch und zeithistorische die Weltsituation in der Nachkriegszeit, insbesondere zu Beginn der 1950er Jahre zu charakterisieren, die so stark von dem Dualismus zwischen der Sowjetunion und den USA geprägt wurde.
Ferner enthält der Band die Essays "Über den Schmerz" (1934), "Der Weltstaat" (1960) sowie eine "Ansprache zu Verdun" (1979).
  • Produktdetails
  • Verlag: Klett-Cotta
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 533
  • Erscheinungstermin: 24. Oktober 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 203mm x 125mm x 43mm
  • Gewicht: 607g
  • ISBN-13: 9783608963090
  • ISBN-10: 360896309X
  • Artikelnr.: 42679748
Autorenporträt
Ernst Jünger, am 29. März 1895 in Heidelberg geboren. 1901-1912 Schüler in Hannover, Schwarzenberg, Braunschweig u. a. 1913 Flucht in die Fremdenlegion, nach sechs Wochen auf Intervention des Vaters entlassen 1914-1918 Kriegsfreiwilliger 1918 Verleihung des Ordens »Pour le Mérite«. 1919-1923 Dienst in der Reichswehr. Veröffentlichung seines Erstlings »In Stahlgewittern«. Studium in Leipzig, 1927 Übersiedlung nach Berlin. Mitarbeit an politischen und literarischen Zeitschriften. 1936-1938 Reisen nach Brasilien und Marokko. »Afrikanische Spiele« und »Das Abenteuerliche Herz«. Übersiedlung nach Überlingen. 1939-1941 im Stab des Militärbefehlshabers Frankreich. 1944 Rückkehr Jüngers aus Paris nach Kirchhorst. 1946-1947 »Der Friede«. 1950 Übersiedlung nach Wilflingen. 1965 Abschluß der zehnbändigen »Werke«. 1966-1981 Reisen. Schiller-Gedächtnispreis. 1982 Goethe-Preis der Stadt Frankfurt/Main.1988 Mit Bundeskanzler Kohl bei den Feierlichkeiten des 25. Jahrestags des Deutsch-Französischen Vertrags. 1993 Mitterrand und Kohl in Wilflingen. 1998 Ernst Jünger stirbt in Riedlingen.