Die Erfinder des Todes - McDermid, Val
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Dichtung und Wahrheit - nach diesem Rezept mordet ein Serienkiller in England. Seine Opfer: die berühmtesten Thrillerautoren. Seine Methode: Er tötet sie nach ihren eigenen Buchvorlagen. Schneller und härter als in "Ein Ort für die Ewigkeit" entfacht Val McDermid ein Feuerwerk psychologischer Raffinesse - und geht der eigenen Zunft an den Kragen. Eine selbstverliebte Queen of Crime und ein eitler Horrorspezialist sterben so, wie sie es in ihren Romanen für ihre Opfer minutiös ausgeklügelt haben. Und nicht nur diese bestialischen Morde rauben der Psychologin und Profilerin Fiona Cameron den…mehr

Produktbeschreibung
Dichtung und Wahrheit - nach diesem Rezept mordet ein Serienkiller in England. Seine Opfer: die berühmtesten Thrillerautoren. Seine Methode: Er tötet sie nach ihren eigenen Buchvorlagen. Schneller und härter als in "Ein Ort für die Ewigkeit" entfacht Val McDermid ein Feuerwerk psychologischer Raffinesse - und geht der eigenen Zunft an den Kragen. Eine selbstverliebte Queen of Crime und ein eitler Horrorspezialist sterben so, wie sie es in ihren Romanen für ihre Opfer minutiös ausgeklügelt haben. Und nicht nur diese bestialischen Morde rauben der Psychologin und Profilerin Fiona Cameron den Schlaf, denn auch Kit Martin, ihr Lebensgefährte, zählt zu den prominentesten Erfindern des Todes. Fiona wird bald klar, dass Kit ganz oben auf der Liste des Psychopathen steht.
  • Produktdetails
  • Knaur Taschenbücher Nr.62247
  • Verlag: DROEMER/KNAUR
  • Originaltitel: Killing the Shadows
  • Artikelnr. des Verlages: 3000838
  • 9. Aufl.
  • Seitenzahl: 540
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm
  • Gewicht: 405g
  • ISBN-13: 9783426622476
  • ISBN-10: 3426622475
  • Artikelnr.: 10667342
Autorenporträt
Val McDermid, geb. 1955 in Kirkcaldy im schottischen Fife, wuchs dort in einer Bergarbeiterfamilie auf. Nach der Schulzeit begann sie, als erste aus ihrer Familie überhaupt, ein Studium: Englische Literatur am St. Hilda's College in Oxford. Nach Jahren als Literaturdozentin und als Journalistin bei namhaften Zeitungen lebt sie heute als freie Autorin in Manchester und in einem kleinen Dorf an der englischen Nordseeküste. Sie gilt als eine der interessantesten Autorinnen im Spannungsgenre und ist außerdem als Krimikritikerin der BBC, der Times, des Express und der Krimi-Website Tangled Web sowie als Jurymitglied mehrerer Krimipreise eine zentrale Figur in der britischen Krimiszene. Ihre Kriminalromane und Thriller sind weltweit in mehr als 25 Sprachen übersetzt. Für ihr Lebenswerk erhielt sie 2010 die angesehenste Auszeichnung, die es in Großbritannien für Kriminalromane gibt: den Diamond Dagger der britischen Crime Writers' Association.
Rezensionen
Erfolgsautorin schafft neue Figur
Nachdem sie schon seit Jahren zu den erfolgreichsten Autorinnen Großbritanniens gehört, hat Val McDermid ihren beliebten Serienhelden Kate Brannigan, Lindsay Gordon, Tony Hill und Carol Jordan eine neue Figur hinzugefügt (ob daraus die Protagonistin weiterer Romane werden wird, das muss man noch sehen).
Mit Dr. Fiona Cameron, Psychologin und Profilerin, haben wir eine (heterosexuelle) Heldin, die zwar durchaus vom Leben gezeichnet wurde (ein Sexualmörder tötete ihre kleine Schwester), sich aber in einer stabilen Partnerschaft befindet und ihren Job eher als Berufung denn als Obsession empfindet.
In diesem Zusammenhang hat sie ein Computerprogramm erarbeitet, mit dem sie je nach Eingabekriterium Verknüpfungen zwischen verschiedenen Delikten erstellen kann (u.a. ein Grund, warum sie direkt auf den ersten Seiten des Romans von der spanischen Polizei um Hilfe bei der Aufklärung von zwei schrecklichen Verbrechen geten wird).
McDermid at her best
Den Auftakt des Buches bildet jedoch der grauenvolle Mord an einer jungen Mutter direkt vor den Augen ihrer anderthalbjährigen Zwillingssöhne für den auf Betreiben eines von Fiona nicht eben geschätzten Psychologen-Kollegen ein Mann festgenommen wurde, der jedoch nach kurzer Zeit wieder freigelassen werden mußte.
Wie sich dieses Delikt, die Toten in Toledo und die wenig später einer nach dem anderen hingemeuchelten Krimiautoren zu einem großen Gebilde verknüpfen, das ist McDermid at her best!
Es steigt die Spannung, Hinweise tauchen auf, werden wieder verworfen, gewinnen aber plötzlich eine ganz andere Bedeutung, betrachtet man sie unter einem dritten Aspekt ....
Psychothriller als Pageturner
Und parallel zur Handlung tritt (wie schon in anderen Romanen der Autorin) der Täter als Ich-Erzähler auf den Plan, der mit Hilfe von Tagebucheintragungen eine Innenansicht seiner verqueren Persönlichkeit liefert.
So schwankt der Leser stetig zwischen ungläubigem Staunen, Faszination und Abscheu, während ihm die Figuren der Geschichte immer mehr ans Herz wachsen und ihre Ängste, Bedrängnis und Not zu den seinen werden.
Das Fazit kann hier nur sein: Ein Psychothriller vom Feinsten! McDermid ist und bleibt eine Meisterin des Pageturners – das Buch vor Ablauf der mehr als 500 Seiten aus der Hand zu legen, ist nahezu unmöglich.
(Michaela Pelz, www.krimi-forum.de)
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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Eigentlich ist McDermid für Tobias Gohlis die ungekrönte "Königin" des Kriminalromans, der es selbst in ihren "schwächeren Büchern" gelinge, diesen Status zu wahren. Zu den nicht ganz gelungenen Werken zählt der Rezensent offenbar auch den neuesten Krimi, denn er lobt zwar den "Hinterwitz", mit dem die Autorin gewisse Vorlieben ihrer Kollegen aufgreift und applaudiert ihr zu ihrer Protagonistin, die sich aus dem "Mainstream" der Krimifiguren heraushebt. Doch ist ihm am Schluss einfach zuviel "Klischee" bemüht, und zudem urteilt er am Ende, dass "zu viele Motive den Brei" verderben.

© Perlentaucher Medien GmbH