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John Lockes, des berühmten englischen Philosophen (1632-1704) "Gedanken über Erziehung" erschienen im Jahre 1693 anonym unter dem Titel: "Some thoughts concerning education". Das Buch ist nicht streng systematisch angelegt, es macht vielmehr oft den Eindruck unzusammenhängender Einfälle und ist nicht frei von Wiederholungen. Und doch liegt in der Anordnung der Gedanken eine Absicht. Die leibliche und sittliche Erziehung beanspruchen den größten Teil des Werkes, ganz zuletzt wird von den zu erwerbenden Kenntnissen gesprochen. Zum ersten Male in der pädagogischen Literatur wird eben in den…mehr

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Produktbeschreibung
John Lockes, des berühmten englischen Philosophen (1632-1704) "Gedanken über Erziehung" erschienen im Jahre 1693 anonym unter dem Titel: "Some thoughts concerning education". Das Buch ist nicht streng systematisch angelegt, es macht vielmehr oft den Eindruck unzusammenhängender Einfälle und ist nicht frei von Wiederholungen. Und doch liegt in der Anordnung der Gedanken eine Absicht. Die leibliche und sittliche Erziehung beanspruchen den größten Teil des Werkes, ganz zuletzt wird von den zu erwerbenden Kenntnissen gesprochen. Zum ersten Male in der pädagogischen Literatur wird eben in den "Erziehungsgedanken" die Erziehung des Zöglings in den Mittelpunkt gestellt. Als erster fordert Locke, wie schon Herbart in seiner feinen Charakteristik des "schlichten Mannes", dem er Selbständigkeit und Tiefe nachrühmt, bemerkt, "daß man den Erfolg eines Erziehers nicht nach der Summe der Kenntnisse, sondern nach der gewonnenen persönlichen Bildung des Zöglings schätzen solle". Die Serie "Meisterwerke der Literatur" beinhaltet die Klassiker der deutschen und weltweiten Literatur in einer einzigartigen Sammlung. Lesen Sie die besten Werke großer Schriftsteller,Poeten, Autoren und Philosophen auf Ihrem elektronischen Lesegerät. Dieses Werk bietet zusätzlich * Eine Biografie/Bibliografie des Autors.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Jazzybee Verlag
  • Seitenzahl: 219
  • Erscheinungstermin: 21.07.2012
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783849622848
  • Artikelnr.: 37209932
Autorenporträt
Locke, John§John Locke kommt 1632 im englischen Wrington zur Welt. Nach dem Besuch der Westminster School in London studiert Locke bis 1658 in Oxford. Zwischen 1660 und 1664 lehrt er dort Philosophie, Rhetorik und alte Sprachen. Sein enzyklopädisches Wissen und seine Studien in Erkenntnistheorie, Naturwissenschaften und Medizin bringen ihm früh die Mitgliedschaft in der Royal Society ein. Als Sekretär und Leibarzt des Earl of Shaftesbury ist Locke in Folge der politischen Machtkämpfe in England gezwungen, ins holländische Exil zu fliehen. Erst 1689 kehrt er nach England zurück und widmet sich auf seinem Landgut seinen Studien. Im selben Jahr erscheint anonym Ein Brief über Toleranz, der die ausschließliche Aufgabe des Staates im Schutz von Leben, Besitz und Freiheit seiner Bürger bestimmt. Die hier formulierten Ideen finden in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung ihren politischen Widerhall.Lockes Hauptwerk, der Versuch über den menschlichen Verstand, erscheint erst 1690 vollständig, wird aber vermutlich bereit 20 Jahre früher begonnen. Es begründet die Erkenntnistheorie als neuzeitliche Form des Philosophierens, die besonders in der französischen Aufklärung nachwirkt. Locke lehnt darin Descartes' Vorstellung von den eingeborenen Ideen ab und vertritt einen konsequenten Empirismus. Aus der theoretischen Einsicht in die Begrenztheit der Erkenntnisfähigkeit ergibt sich für Locke die Forderung, daß sich weder ein Staatssouverän noch eine Glaubensgemeinschaft im Besitz der allein gültigen Wahrheit wähnen darf. Der mündige Bürger, der in der Lage ist, kritisch selbst zu entscheiden, wird konsequenterweise zum pädagogischen Ziel Lockes.John Locke stirbt 1704 als europäische Berühmtheit auf seinem Landsitz in Oates.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 08.09.2020

NEUE TASCHENBÜCHER
Wahre Freiheit ist
Selbstoptimierung
War er Ideologe der oligarchischen Aristokratenelite, Vorreiter der Aufklärung, des Wirtschaftsliberalismus? John Lockes „Gedanken zur Erziehung“ von 1693 gelten dem heranwachsenden Aristokraten. Der soll sein freies Denken und Tun durch Selbstoptimierung maximieren. Hier schlägt wohl auch das puritanische Elternhaus Lockes durch; der Vater war Jurist, der Großvater vermögender Tuchhändler. Was aber macht den sozialen Aufsteiger, den Arzt, Philosophen und überzeugten Junggesellen, der lediglich mit Kindern von Freunden Umgang hatte, kompetent für Erziehungsfragen? Es ist vor allem sein Ansatz, dass niemand qua Geburt zu einem bestimmten Leben verurteilt ist. Jeder kann durch eigene Anstrengung sein Glück machen. Locke revolutioniert die militärisch geprägte Erziehung der Ober- und aufstrebenden Mittelschicht. Er habe die Hoffnung, schreibt er, seine Schrift möge denen ein kleines Licht geben, die es wagten, bei der Erziehung ihrer Kinder lieber ihre eigene Vernunft zu befragen, als sich ganz auf Überkommenes zu verlassen. Das setzt aber auch die Vernunft voraus, Locke in einigen Punkten zu widersprechen. HELMUT MAURÓ
John Locke: Gedanken über Erziehung. Aus dem Engl. v. H. Wohlers. Einl. u. Anm. v. D. Schuck. Felix-Meiner-Verlag, Hamburg 2020. 286 Seiten, 24,90 Euro.
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