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Dieses Buch interpretiert das Werk der Schriftstellerin, Übersetzerin und selbsternannten pädagogischen Theoretikerin Therese Huber "neu" und betrachtet es in einem gesellschaftshistorischen, kulturell orientierten Bezugsrahmen. Die Autorin zeigt auf, dass die kämpferische Schriftstellerin stets versucht hat, die ihrem Geschlecht zugeordneten Unrechtserfahrungen öffentlich zu machen. Therese Huber, geb. Heyne, verwitwete Forster hat sich kritisch mit der "Aufklärung" auseinandergesetzt. Ihre lebenslang verfassten Briefschaften und ihre Tätigkeit als erste deutsche Redakteurin einer…mehr

Produktbeschreibung
Dieses Buch interpretiert das Werk der Schriftstellerin, Übersetzerin und selbsternannten pädagogischen Theoretikerin Therese Huber "neu" und betrachtet es in einem gesellschaftshistorischen, kulturell orientierten Bezugsrahmen. Die Autorin zeigt auf, dass die kämpferische Schriftstellerin stets versucht hat, die ihrem Geschlecht zugeordneten Unrechtserfahrungen öffentlich zu machen. Therese Huber, geb. Heyne, verwitwete Forster hat sich kritisch mit der "Aufklärung" auseinandergesetzt. Ihre lebenslang verfassten Briefschaften und ihre Tätigkeit als erste deutsche Redakteurin einer Tageszeitung - dem Cotta'schen "Morgenblatt für gebildete Stände" in Stuttgart anfangs des 19. Jahrhunderts - dienen diesem Buch als Grundlage. Die Autorin begegnet der bildungsbürgerlichen Intellektuellen unvoreingenommen und kann so ihre negative Rezeptionsgeschichte revidieren.
  • Produktdetails
  • Verlag: Peter Lang, Pieterlen
  • Artikelnr. des Verlages: 49174
  • Seitenzahl: 628
  • Erscheinungstermin: 20. Juni 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 149mm x 43mm
  • Gewicht: 830g
  • ISBN-13: 9783631491744
  • ISBN-10: 3631491743
  • Artikelnr.: 45173866
Autorenporträt
Mascha Riepl-Schmidt studierte in Tübingen, Berlin und Stuttgart Romanistik, Philosophie und Germanistik. Als Literaturwissenschaftlerin arbeitet sie als Autorin, Dozentin und Performerin im Bereich der biographischen Frauengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
Inhaltsangabe
Inhalt: Das als Bildungsroman untersuchte Leben Therese Hubers - Lebenssinn als stetig verfolgter Bildungserwerb - Untersucht als Gegensatz zum männlich bestimmten, literarischen Genre des Bildungsromans - Weibliche Lebenschronologie.
Rezensionen
«Ein besonderes Verdienst der Recherchen von Riepl-Schmidt besteht darin, dass sie die von Therese Huber für Cottas "Morgenblatt für gebildete Stände" bearbeiteten Texte auflistet und von ihren dort erschienenen zahlreichen Fortsetzungsromanen Zusammenfassungen anfertigt. [...] Für die weitere Forschung zu Therese Huber liefert diese Zusammenstellung viel neues Material, das es auszuwerten gilt, während der biografische erste Teil des Buches eher der Popularisierung dieser Autorin dient.»
(Dr. Carola Hilmes, Momente 3/2018)

Vollständige Rezension hier lesen