Rebellen, 7 Audio-CDs - Schorlau, Wolfgang

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Schorlau erzählt in 87 Kapiteln die Geschichte von zwei Männern, die sich in den 60-er Jahren als Jugendliche anfreunden, gemeinsam die Rockmusik und die linke politische Bewegung entdecken und sich in dieselbe Frau verlieben. Paul und Alexander verkörpern unterschiedlichesoziale Welten: auf der einen Seite der Waisenhauszögling Paul, der eine Lehre macht, sich gewerkschaftlich engagiert und sich in seiner Freizeit Licht- und Laserexperimenten widmet. Auf der anderen Seite Alexander, Sohn eines mittelständischen Unternehmers, Eigenheimbewohner,Gymnasiast, später Soziologiestudent. Beide…mehr

Produktbeschreibung
Schorlau erzählt in 87 Kapiteln die Geschichte von zwei Männern, die sich in den 60-er Jahren als Jugendliche anfreunden, gemeinsam die Rockmusik und die linke politische Bewegung entdecken und sich in dieselbe Frau verlieben. Paul und Alexander verkörpern unterschiedlichesoziale Welten: auf der einen Seite der Waisenhauszögling Paul, der eine Lehre macht, sich gewerkschaftlich engagiert und sich in seiner Freizeit Licht- und Laserexperimenten widmet. Auf der anderen Seite Alexander, Sohn eines mittelständischen Unternehmers, Eigenheimbewohner,Gymnasiast, später Soziologiestudent. Beide schließen sich einer leninistisch-maoistischen Gruppierung an. Die Rebellion scheitert bei beiden: Alexander übernimmt den väterlichen Betrieb, Paul verzweifelt an der Sturheit, dem Dogmatismus der Kadermentalität der politischen Organisation, deren Mitglied er ist. Dazwischen Toni, die von beiden geliebt wird, beide liebt und sich spät entscheidet...
  • Produktdetails
  • Verlag: Audio Pool; Hörflüge
  • Anzahl: 7 Audio CDs
  • Gesamtlaufzeit: 510 Min.
  • Erscheinungstermin: 1. März 2014
  • ISBN-13: 9783981636307
  • Artikelnr.: 40091628
Autorenporträt
Wolfgang Schorlau war Manager in der Computerindustrie. Er lebt und arbeitet heute als freier Autor in Stuttgart. 2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet.
Rezensionen
"Schorlau erzählt [...] Rebellen in kurzen Kapiteln hochspannend wie einen Krimi, wechselt zwischen dem Damals und dem Heute, trifft hier wie dort den Nerv der Zeit, versetzt sich gekonnt mittels Perspektivenwechsel in Alexander, Paul und Toni hinein, erweckt grandiose Typen als Nebenfiguren zum Leben, ist hautnah mittendrin und dann wieder wohl überlegt distanziert. Wie bei einer Kriminalgeschichte muss man beim Lesen dran bleiben, dann erst fügen sich die Teile, verbinden sich die Fäden und schließen sich die Lücken - so wie man im Leben auch nicht auf Anhieb alles gleich versteht. Und manches nie." -- Eßlinger Zeitung, 23.03.2013

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Über die Achtundsechziger ist schon viel geschrieben worden, wirklich viel, weiß Detlef Kuhlbrodt. Deshalb wundert es den Rezensenten auch nicht, dass Wolfgang Schorlaus Roman "Rebellen" kaum Überraschungen für ihn bereithält. Man liest das Buch "wie einen zweiteiligen Tatort ohne richtiges Verbrechen", erklärt Kuhlbrodt, scheint das aber irgendwie gar nicht so schlecht zu finden. Schorlau erzählt die Geschichte zweier Freunde, die sich trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft zusammenraufen, Alexander ist der Sohn eines Fabrikanten, Paul wächst im Kinderwohnheim auf, Alexander wird seine Ideale verraten, Paul hält bis zuletzt an ihnen fest, fasst der Rezensent zusammen. Der eigentliche Plot wirkt auf Kuhlbrodt dann zu schematisch, als wollte Schorlau unbedingt die typischen Aspekte von 68 abklappern: Beatmusik, sexuelle Revolution, Demonstrationen, K-Gruppen und Spontis. Nur die Drogen fehlen, wundert sich der Rezensent.

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»Wer sich darin nicht erkennt, der hat wohl was im Auge.«