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Sie und er, vielleicht sogar ein Liebespaar? Beim Wandern in den Cevennen sind sie in eine Felsspalte gestürzt. Während Franck bewusstlos in Billies Armen liegt, erzählt sie ihre Geschichte. Billie wächst in einer Wohnwagensiedlung auf, er liegt im Clinch mit seinem bürgerlich-reaktionären Vater. Nichts scheint die beiden Außenseiter zu verbinden, bis sie zwei Hauptrollen im Schultheater bekommen. Die Aufführung mit der Unterschichtengöre und dem kleinen Schwulen wird ein voller Erfolg. Trotzdem spricht alles gegen ein Happy End: Sie bleibt sitzen, er muss ins Internat, es folgen Abstürze und Schicksalsschläge. Aber Billie und Franck geben nicht auf.…mehr

Produktbeschreibung
Sie und er, vielleicht sogar ein Liebespaar? Beim Wandern in den Cevennen sind sie in eine Felsspalte gestürzt. Während Franck bewusstlos in Billies Armen liegt, erzählt sie ihre Geschichte. Billie wächst in einer Wohnwagensiedlung auf, er liegt im Clinch mit seinem bürgerlich-reaktionären Vater. Nichts scheint die beiden Außenseiter zu verbinden, bis sie zwei Hauptrollen im Schultheater bekommen. Die Aufführung mit der Unterschichtengöre und dem kleinen Schwulen wird ein voller Erfolg. Trotzdem spricht alles gegen ein Happy End: Sie bleibt sitzen, er muss ins Internat, es folgen Abstürze und Schicksalsschläge. Aber Billie und Franck geben nicht auf.
  • Produktdetails
  • Verlag: Hörbuch Hamburg
  • Anzahl: 4 Audio CDs
  • Gesamtlaufzeit: 244 Min.
  • Erscheinungstermin: 05.09.2014
  • ISBN-13: 9783899038415
  • Artikelnr.: 40802079
Autorenporträt
Anna Gavalda, geboren 1970 in Boulogne-Billancourt, wurde mit dem großen Überraschungserfolg von "Zusammen ist man weniger allein" zum gefeierten Literaturstar - in Frankreich ebenso wie in Deutschland. Gavalda, die sich selbst als Anarchistin oder zumindest Utopistin beschreibt, wuchs in einer Großfamilie mit 13 Geschwistern auf und arbeitete als Lehrerin. Derzeit lebt sie mit ihren zwei Kindern in der Nähe von Paris. Dem kleinen Verlag, der ihr Werk im Original verlegt, hält sie nach wie vor die Treue.
"Zusammen ist man weniger allein" erzählt die märchenhafte Geschichte einer kauzigen Pariser WG, in der vier skurrile und gegensätzliche Typen nach Liebe und Anerkennung suchen. In Frankreich verkaufte sich das Buch, das immer wieder mit Jean-Pierre Jeunets Film "Die fabelhafte Welt der Amelie" verglichen wird, über 550.000 Mal. Inzwischen wurde es in 30 Sprachen übersetzt. In diesem wie in ihren anderen Werken beschreibt Anna Gavalda Wege dazu, wie sich Menschen für Gefühle öffnen, Liebe erfahren und ihre Vergangenheit hinter sich lassen können.

Das meint die buecher.de-Redaktion: Der Erfolg von Anna Galvaldas Büchern beweist, dass die Leser noch immer Sinn für moderne Märchen haben.
Trackliste
CD 1
1Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 1
2Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 2
3Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 3
4Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 4
5Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 5
6Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 6
7Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 7
8Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 8
9Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 9
10Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 10
11Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 11
12Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 12
13Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 13
14Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 14
15Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 15
16Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 16
CD 2
1Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 17
2Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 18
3Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 19
4Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 20
5Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 21
6Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 22
7Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 23
8Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 24
9Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 25
10Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 26
11Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 27
12Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 28
13Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 29
14Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 30
15Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 31
16Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 32
CD 3
1Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 33
2Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 34
3Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 35
4Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 36
5Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 37
6Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 38
7Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 39
8Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 40
9Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 41
10Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 42
11Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 43
12Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 44
13Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 45
14Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 46
15Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 47
16Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 48
17Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 49
18Nur wer fällt, lernt fliegen - Teil 50
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 13.08.2014

Ach, diese Jugend
Mit Ohrenschützern: Anna
Gavalda erzählt von Außenseitern
Mit Scheherazade hat Billie nicht viel gemeinsam. Auch wenn sich die Protagonistin in Anna Gavaldas neuem Roman „Nur wer fällt, lernt fliegen“ vorgenommen hat, ihre Geschichte in einer Nacht zu erzählen, während sie in einer Felsspalte im Nationalpark der Cevennen steckt. Doch leider ist Billie weder klug, noch befindet sie sich in akuter Lebensgefahr. Und besonders gut erzählen kann sie auch nicht. Penetrant entschuldigt sie sich ständig beim Leser: „Manchmal rutscht mir was total Vulgäres raus, aber wenn ich Ihre Ohren beleidige, dann nicht aus mangelndem Respekt, sondern aus Frust, weil ich nicht schnell genug die richtigen Worte finde.“ Diese affektierte Bescheidenheit zieht sich durch das ganze Buch. Die Anstrengung der Autorin, Sympathie für die prollige Billie zu erzeugen, wirkt anbiedernd und anmaßend, ebenso die vorangestellte Widmung „Allen Außenseitern“.
  Anna Gavalda produziert einen Besteller nach dem anderen, ihre Bücher haben allein in Frankreich eine Gesamtauflage um die fünf Millionen. Ihre ersten beiden Romane „Ich habe sie geliebt“ (2002) und „Zusammen ist man weniger allein“ (2004), die auch in Deutschland sehr erfolgreich waren, wurden verfilmt, letzterer mit Audrey Tautou in der Hauptrolle. Im Zentrum des neuen Romans stehen Billie und Franck. Auf diese Protagonisten verteilt Anna Gavalda die Klischees, mit denen sie hier arbeitet: Billie ist das verwahrloste Unterschichten- Kind mit der alkoholabhängigen Mutter, das weder Bildung noch menschliche Wärme erfährt. Sie freundet sich mit dem schwulen Franck aus bürgerlich-konservativem Hause an, dessen Mutter Antidepressiva nimmt und dessen Vater in „Anti-alles-Stimmung“ ist, wie Franck sagt. Zwei Außenseiter also, die eine Freundschaft fürs Leben eingehen, nachdem sie in einer Schulaufführung die beiden Hauptrollen spielen. Theater als ästhetische Erziehung der Unterschicht? Oder ein Pseudo-Plädoyer der Autorin für den Mut zum Anderssein in einer Welt der Schicksalsschläge und Abgründe?
  Die französische Schriftstellerin ist dafür bekannt, niveauvolle Unterhaltungsliteratur zu schreiben. Für den neuen Roman trifft das nicht zu – allzu platt ist die Beschreibung des französischen Provinz-Prekariats, zu angestrengt die Sympathie mit den Außenseitern, zu gewollt der Jugendjargon: „Es ist schlimm, das sagen zu müssen, aber beim Prekariat ist es so, dass man dich respektiert, wenn du früh was mit ’nem Kerl anfängst.“ Jugendsprache zu verwenden, ohne peinlich zu wirken, das gelang Wolfgang Herrndorf in „Tschick“ außerordentlich. In „Nur wer fällt, lernt fliegen“ sind die pubertären Flüche kunstgewerblich arrangiert, die elliptischen Satzabbrüche redundant – und das Gelaber führt zu nichts.
ANNA STEINBAUER
  
Anna Gavalda: Nur wer fällt, lernt fliegen. Roman. Aus dem Französischen von Ina Kronenberger. Carl Hanser Verlag, München 2014. 192 Seiten, 18,90 Euro, E-Book 14,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Schade, meint Björn Hayer. Die Abgründe des Prekariats, seinen Mut, seine Leiden und Hoffnungen und auch seinen Slang vermag Anna Gavalda präzise darzustellen, und doch kann den Rezensenten die Chrakterstudie über die Schicksalsgemeinschaft eines mit seiner homosexuellen Identität hadernden Jugendlichen und einer toughen Stricherin nicht vollends zu überzeugen. Als Leser verliert Hayer den Kontakt zu den Figuren und steigt aus, wenn sich das Schicksal der Protagonisten ins allzu Zuckersüße wendet und die Sprache gleichfalls unwirklich wird.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Wer das Älterwerden voller Ironie widerlegen und dadurch geniessen kann, kommt dabei auf seine Kosten - dafür steht Anna Gavalda." Harald Loch, Nürnberger Nachrichten, 29.07.14

"Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, ganz "ohne Sätze mit Rüschen":" Büchermagazin, 5/14