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Shortlisted for the 2017 Man Booker Prize. Paul Auster's first novel in seven years. His greatest, most provocative, most heartbreaking, most satisfying work. A sweeping story of birthright and possibility, of love and the fullness of life itself. On March 3rd, 1947, Archibald Isaac Ferguson, the only child of Rose and Stanley Ferguson, is born. From that single beginning, Ferguson's life will take four simultaneous paths. Four Fergusons will go on to lead four parallel and entirely different lives. Each version of Ferguson's story rushes across the fractured terrain of mid-twentieth century…mehr

Produktbeschreibung
Shortlisted for the 2017 Man Booker Prize. Paul Auster's first novel in seven years. His greatest, most provocative, most heartbreaking, most satisfying work. A sweeping story of birthright and possibility, of love and the fullness of life itself. On March 3rd, 1947, Archibald Isaac Ferguson, the only child of Rose and Stanley Ferguson, is born. From that single beginning, Ferguson's life will take four simultaneous paths. Four Fergusons will go on to lead four parallel and entirely different lives. Each version of Ferguson's story rushes across the fractured terrain of mid-twentieth century America, in this sweeping story of birthright and possibility, of love and the fullness of life itself.
  • Produktdetails
  • Verlag: Faber And Faber Ltd.
  • Seitenzahl: 1070
  • Erscheinungstermin: Oktober 2017
  • Englisch
  • Abmessung: 182mm x 115mm x 56mm
  • Gewicht: 565g
  • ISBN-13: 9780571324644
  • ISBN-10: 0571324649
  • Artikelnr.: 47556256
Autorenporträt

Der Durchbruch als Autor gelang Paul Auster Mitte der 1980er-Jahre mit seiner "New-York-Trilogie" (1987). Zuvor hatte Auster, Jahrgang 1947, Anglistik und Literaturwissenschaft studiert, als Matrose angeheuert oder während seiner Jahre in Frankreich übersetzt. Geboren in Newark (New Jersey) als Sohn osteuropäischer Juden, die nach Amerika einwanderten, lebt er seit Langem in New York. Dort lernte er auch seine zweite Ehefrau, die Autorin Siri Hustvedt, kennen, mit der ihn mehr als 30 Jahre Ehe verbinden. Unmöglich, in einem Porträt von Auster den Namen Hustvedt nicht zu erwähnen - schließlich teilt Paul Auster selbst sein Leben in eine Zeitrechnung vor und nach Siri ein. Das Paar hat eine Tochter, Sophie, die 1987 zur Welt kam. Aus erster Ehe mit Lydia Davis stammt Sohn Daniel.


In seinen verschachtelten Romanen und Kriminalromanen führt Auster die Leser in die Irre, Täter werden zu Opfern, und die Lektüre wirft einen auf die eigenen Projektionen zurück. Diese Art zu schreiben, der Roman im Roman, gilt auch als Markenzeichen Austers und begeistert seine Leser. In Deutschland und Frankreich finden sich übrigens die treuesten Anhänger des Auster-Stils - und natürlich in den USA. Der zurückhaltende Autor sagt über seine Figuren, dass sie einfach zu ihm kommen, er nie nach ihnen suchen muss. Und er schreibt all seine Werke zuerst mit der Hand, danach tippt er den Text mit seiner alten Olympia-Schreibmaschine ab. Neben seinen erfolgreichen Romanen und Essays wie "Die Erfindung der Einsamkeit" (1982), "Mond über Manhattan" (1989), "Mr. Vertigo" (1994), "Unsichtbar" (2009), "Sunset Park" (2010) oder "Winterjournal" (2012) schrieb Auster z. B. auch das Drehbuch zu den Filmen "Smoke" und "Blue in the Face", die Regisseur Wayne Wang mit Stars wie Harvey Keitel, William Hurt, Jim Jarmusch oder Madonna umsetzte. Bei dem Film "Lulu on the Bridge" führte Auster, der auch hier das Drehbuch schrieb, selbst Regie und erhielt sowohl als Drehbuchautor wie auch als Autor zahlreiche Preise.

Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 15.07.2017

Baseball
und Weltliteratur
Zum Urlaub in die USA? Selbst für Freunde Amerikas ist das eine heikle Frage, in Zeiten Donald Trumps. Doch es gibt einen wunderbaren Zugang zur Größe dieses Landes – Paul Austers Roman „4 3 2 1“. Der Held, Archibald Ferguson, wächst in bewegten Zeiten heran, im Amerika der Fünfziger- und Sechzigerjahre. Protest gegen den Vietnamkrieg, Studentenrevolte und Rassenunruhen bilden die Kulisse. Bildungshunger treibt Archie an, er saugt die Weltliteratur in sich auf, schreibt Romane – und liebt Baseball. Archie ist kompliziert. Paul Auster macht es noch komplizierter. Er erzählt „4 3 2 1“ in vier Episoden. Dreimal stirbt Archie, jedes Mal darf er weiterleben, allerdings unter veränderten Umständen. Mal bleiben seine Eltern zusammen, mal trennen sie sich, mal fühlt Archie sich zu Mädchen, mal zu Jungen hingezogen. Verwirrend? Nein, ein genialer Kunstgriff des Autors. Beides, Zufall und Charakter eines Menschen, bestimmen das Leben. Auster schuf eine Sinfonie in vier Sätzen – über sein eigenes Leben. Dabei genügt ihm ein einziges Instrument: Erzählkunst.
HENDRIK MUNSBERG
Paul Auster: 4 3 2 1.
Roman. Aus dem
Englischen von Werner
Schmitz, Nikolaus
Stingl, Thomas
Gunkel und Karsten
Singelmann. Rowohlt Verlag, Reinbek 2017. 1264 S., 29,95 Euro. E-Book 26,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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