Philosophische Werke III - Leibniz, Gottfried Wilhelm
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Ziel der 1704 von G.¿W. Leibniz (1646-1716) verfaßten "Neuen Abhandlungen" ist die rationale Kritik Lockes sensualistischer Abhandlung "Versuch über den menschlichen Verstand", die nach ihrem Erscheinen in kurzer Folge mehrere Auflagen erfuhr und 1700 in französischer Übersetzung erschien. Gegen Locke, der alle Erkenntnis aus der sinnlichen Erfahrung herleitet, verteidigt Leibniz die Lehre von den eingeborenen Ideen, d.¿h. vom Vorrang der Vernunft in der Erkenntnis. Die 1765 veröffentlichte Schrift gilt als eine der wichtigsten Einführungen in das System von Leibniz' Philosophie. Neuausgabe…mehr

Produktbeschreibung
Ziel der 1704 von G.¿W. Leibniz (1646-1716) verfaßten "Neuen Abhandlungen" ist die rationale Kritik Lockes sensualistischer Abhandlung "Versuch über den menschlichen Verstand", die nach ihrem Erscheinen in kurzer Folge mehrere Auflagen erfuhr und 1700 in französischer Übersetzung erschien. Gegen Locke, der alle Erkenntnis aus der sinnlichen Erfahrung herleitet, verteidigt Leibniz die Lehre von den eingeborenen Ideen, d.¿h. vom Vorrang der Vernunft in der Erkenntnis. Die 1765 veröffentlichte Schrift gilt als eine der wichtigsten Einführungen in das System von Leibniz' Philosophie. Neuausgabe des 1915 von Ernst Cassirer übersetzten Textes. Der Text wurde anhand der Gerhardtschen Ausgabe der Originaltexte durchgängig redaktionell bearbeitet. Mit Register der Schriften und Namen.
  • Produktdetails
  • Philosophische Bibliothek Bd.498
  • Verlag: Meiner
  • 1996.
  • Erscheinungstermin: Januar 1996
  • Deutsch
  • Abmessung: 196mm x 127mm x 40mm
  • Gewicht: 602g
  • ISBN-13: 9783787310982
  • ISBN-10: 3787310983
  • Artikelnr.: 02457973
Autorenporträt
Cassirer, Ernst
Ernst Cassirer wird 1874 in Breslau geboren. Er studiert Jura, Literatur und Philosophie in Berlin, wechselt aber dann nach Marburg und schließt sich der Marburger Schule des Neukantianismus an. 1899 erfolgt die Promotion mit einer Schrift über Descartes bei Paul Natorp. Nach seiner Habilitation 1906 hält Cassirer als Privatdozent Lehrveranstaltungen in Berlin und folgt dann 1919 einem Ruf an die neugegründete Universität in Hamburg. Hier kommt es zu einer außerordentlich fruchtbaren Zusammenarbeit mit der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg, in der der Grundstein für die Entwicklung seines Hauptwerkes Die Philosophie der symbolischen Formen gelegt wird. In diesem dreibändigen Werk (1923-29) wird der Entwurf einer systematischen Philosophie der Kultur unternommen. Dem Begriff der symbolischen Formen, in denen sich menschliches Erleben mit Hilfe z. B. von Sprache, Kunst, Mythen oder Wissenschaft ausdrückt, kommt dabei die Funktion zu, einen geistigen Bedeutungsgehalt mit einem sinnlichen Zeichen zu verknüpfen. Kultur ist in diesem Zusammenhang die Sinnschöpfung des Menschen durch Symbole, was dem Umstand Rechnung trägt, daß es auch primitivere Formen der Welterkenntnis gibt.1933 emigriert Ernst Cassirer über England nach Schweden und nimmt die schwedische Staatsbürgerschaft an. Acht Jahre später übersiedelt er mit seiner Frau und drei Kindern nach Amerika, wo er bis zu seinem Tod 1945 verschiedene Lehrtätigkeiten ausübt.