Briefe 1914 - 1924 - Lasker-Schüler, Else

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In insgesamt sechs Bänden werden in der Kritischen Ausgabe zum ersten Mal sämtliche überlieferten Briefe Else Lasker-Schülers vollständig und mit Anmerkungen versehen veröffentlicht. Sie dokumentieren den Lebensweg der jüdischen Dichterin vom Kaiserreich über die Weimarer Republik bis in ihre Zürcher und Jerusalemer Exiljahre und geben neuen Einblick in ihr Leben und Werk. Der vorliegende zweite Band enthält über 600 Briefe aus den Jahren 1914 bis 1924, die hier zum großen Teil erstmals publiziert werden. Zu den Adressaten gehören unter anderem Martin Buber, Karl Kraus und Franz Werfel.…mehr

Produktbeschreibung
In insgesamt sechs Bänden werden in der Kritischen Ausgabe zum ersten Mal sämtliche überlieferten Briefe Else Lasker-Schülers vollständig und mit Anmerkungen versehen veröffentlicht. Sie dokumentieren den Lebensweg der jüdischen Dichterin vom Kaiserreich über die Weimarer Republik bis in ihre Zürcher und Jerusalemer Exiljahre und geben neuen Einblick in ihr Leben und Werk. Der vorliegende zweite Band enthält über 600 Briefe aus den Jahren 1914 bis 1924, die hier zum großen Teil erstmals publiziert werden. Zu den Adressaten gehören unter anderem Martin Buber, Karl Kraus und Franz Werfel.
  • Produktdetails
  • Verlag: Suhrkamp; Jüdischer Verlag Im Suhrkamp Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 54188
  • Kritische Ausgabe
  • Seitenzahl: 675
  • Erscheinungstermin: 26. April 2004
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 134mm x 38mm
  • Gewicht: 630g
  • ISBN-13: 9783633541881
  • ISBN-10: 3633541888
  • Artikelnr.: 12509632
Autorenporträt
Lasker-Schüler, Else
Else Lasker-Schüler wurde am 11. Februar 1869 in Elberfeld (heute ein Stadtteil von Wuppertal) als Tochter eines jüdischen Privatbankiers geboren. Nach der Heirat mit dem Arzt Berthold Lasker siedelte sie nach Berlin über, wo sie sich ihrer zeichnerischen Ausbildung widmete. 1899 wurde ihr Sohn Paul geboren. Im selben Jahr veröffentlichte sie auch erste Gedichte in der Zeitschrift Die Gesellschaft, 1902 folgte ihr erster, noch impressionistisch geprägter Gedichtband Styx, mit dem sie bekannt wurde. Nach ihrer Scheidung heiratete sie den Schriftsteller Herwarth Walden, den Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift Der Sturm. 1906 erschien ihr erstes Prosawerk Das Peter-Hille-Buch, dem in den folgenden Jahren viele weitere folgten. Lasker-Schüler wandte sich schließlich dem Expressionismus zu und verfaßte neben Lyrik und Prosaliteratur auch Essays, Theater- und Literaturkritiken. Sie war eine exzentrische Frau, die durch ihr Auftreten und ihre (Ver)Kleidungen Konventionen herausforderte und Aufsehen und Anstoß erregte. Nach dem Tod ihres Sohnes 1927, zog sie sich zunehmend aus dem öffentlichen Leben zurück. 1932 wurde sie für ihr Gesamtwerk mit dem Kleist-Preis geehrt, mußte aber schon ein Jahr später aufgrund öffentlicher Angriffe ins Exil in die Schweiz gehen. Es folgten mehrere Palästina-Reisen. Am 22. Januar 1945 starb Lasker-Schüler in Jerusalem.

Shedletzky, Itta
Itta Shedletzky, geboren 1943, lehrt deutsche Literatur an der Hebräischen Universität Jerusalem. Sie hat im Auftrag des Leo Baeck Instituts die Briefe Gershom Scholems herausgegeben.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt:
Briefe 1914-1914
Anmerkungen:
Siglenverzeichnis / Verzeichnis der editorischen Zeichen / Anmerkungen zu den Briefen / Werkregister / Namenregister / Zeitschriften- und Zeitungenregister / Editorische Nachbemerkung / Verzeichnis der Briefe"
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Gute Nachrichten für Freunde der Dichtung Else Lasker Schülers: die Kritische Ausgabe der Werke der Dichterin schreitet voran. Auch die "Briefe 1893-1913" und die "Briefe 1914-1924" helfen mit, "eine verlässlichere Rezeptionsgrundlage" zu schaffen, als die von Werner Kraft herausgegebene, gekürzte dreibändige Ausgabe von 1962 es vermochte. Nicht nur, dass die Briefe das "dichterische Verfahren" der Lasker-Schüler offenbaren, wie Beate Tröger feststellt, den unablässigen Grenzverkehr zwischen Fakten und Fiktionen; sie lassen sich zugleich lesen als ein "Who Is Who" der damaligen Geistesgrößen, von Karl Kraus und Georg Trakl bis hin zu Martin Buber. Doch hat die Rezensentin auch schlechte Nachrichten. Die "für das Werk so wichtigen textbegleitenden oder -ergänzenden Zeichnungen und Schriftverzierungen" geraten ins Abseits, da die Herausgeber konsequent auf Faksimilierungen verzichten. Das bedroht in Trögers Augen das "Bildhafte und Phantastische des Werks". Auch das Fehlen der Antwortbriefe wird als deutlich spürbarer Mangel notiert.

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