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Am Beginn der modernen Naturwissenschaft steht die strikte Trennung von Natur und Gesellschaft, von "natürlichen" und "gesellschaftlichen" Instanzen. Bruno Latour optiert in seinem Klassiker der modernen Soziologie dafür, sich diese Trennung etwas genauer anzusehen. Seine These lautet: Je strikter und gründlicher diese Trennung in der Moderne vollzogen wurde, um so besser konnten sich zwischen den getrennten Bereichen "Quasiobjekte" ausbreiten, die sowohl natürlich als auch gesellschaftlich determiniert sind. Diese hybriden "Quasiobjekte", welche die Moderne ausgeblendet hat, gilt es…mehr

Produktbeschreibung
Am Beginn der modernen Naturwissenschaft steht die strikte Trennung von Natur und Gesellschaft, von "natürlichen" und "gesellschaftlichen" Instanzen. Bruno Latour optiert in seinem Klassiker der modernen Soziologie dafür, sich diese Trennung etwas genauer anzusehen. Seine These lautet: Je strikter und gründlicher diese Trennung in der Moderne vollzogen wurde, um so besser konnten sich zwischen den getrennten Bereichen "Quasiobjekte" ausbreiten, die sowohl natürlich als auch gesellschaftlich determiniert sind. Diese hybriden "Quasiobjekte", welche die Moderne ausgeblendet hat, gilt es anzuerkennen. Nur dann nämlich kann das zweifelhaft gewordene Credo der Moderne, daß ökonomische Rationalität, wissenschaftliche Wahrheit und Technik bereits Garanten eines sinnvollen Fortschritts sind, verabschiedet werden, ohne gleich in den Katzenjammer der Postmoderne zu verfallen.
  • Produktdetails
  • suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1861
  • Verlag: Suhrkamp
  • Originaltitel: Nous n'avons jamais été modernes. Essai d'anthropologie symétrique
  • Artikelnr. des Verlages: 29461
  • 7. Aufl.
  • Seitenzahl: 205
  • Erscheinungstermin: November 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 178mm x 109mm x 13mm
  • Gewicht: 128g
  • ISBN-13: 9783518294611
  • ISBN-10: 351829461X
  • Artikelnr.: 22804441
Autorenporträt
Latour, BrunoBruno Latour, geboren 1947 in Beaune, Burgund, Sohn einer Winzerfamilie. Studium der Philosophie und Anthropologie. Bruno Latour ist Professor am Sciences Politiques Paris. Für sein umfangreiches Werk hat er zahlreiche Preise und Ehrungen erhalten, darunter den Siegfried Unseld Preis und den Holberg-Preis. Zuletzt erschienen von ihm: Cogitamus (eu 38), Existenzweisen. Eine Anthropologie der Modernen (2014) und Das terrestrische Manifest (2018).
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: 1. Das Wuchern der Hybriden 2. Die Verfassung der Moderne 3. Hobbes und seine Subjekte 4. Zwei Artefakte: Labor und Leviathan 5. Wissenschaftliche und politische Repräsentation 6. Das Ende der Denunziation - Die Modernen 7. Opfer ihres Erfolges 8. Von den Zwischengliedern zu den Mittlern 9. Die Rückkehr der Anthropologie aus den Tropen 10. Der Coup des Archimedes 11. Kleine Irrtümer über die Entzauberung der Welt 12. Der Leviathan als Knäuel von Netzen - Das Parlament der Dinge