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Wie einst für Hamlet ist heute die Ordnung der Zeit aus den Fugen geraten. Die Zukunft hält nicht mehr, was sie einmal verspochen hatte, die Gegenwart ist unübersichtlich geworden und die Vergangenheit gibt keine Ruhe und kehrt in vielfältigen Gestalten zurück. Der Grund für dieses temporale Chaos ist der Niedergang des modernen Zeitregimes, das uns bis vor kurzem auf die Zukunft ausgerichtet hatte und die Vergangenheit vergessen ließ. Aleida Assmann blickt zurück auf diese Zeitordnung der Moderne und beschreibt ihre Orientierungskraft an Beispielen aus der Geschichte und der Literatur. Sie…mehr

Produktbeschreibung
Wie einst für Hamlet ist heute die Ordnung der Zeit aus den Fugen geraten. Die Zukunft hält nicht mehr, was sie einmal verspochen hatte, die Gegenwart ist unübersichtlich geworden und die Vergangenheit gibt keine Ruhe und kehrt in vielfältigen Gestalten zurück. Der Grund für dieses temporale Chaos ist der Niedergang des modernen Zeitregimes, das uns bis vor kurzem auf die Zukunft ausgerichtet hatte und die Vergangenheit vergessen ließ. Aleida Assmann blickt zurück auf diese Zeitordnung der Moderne und beschreibt ihre Orientierungskraft an Beispielen aus der Geschichte und der Literatur. Sie fragt nach den Gründen für die Krise des modernen Zeitregimes und zeigt, welche Erfahrungen zu seinem Niedergang geführt haben.
  • Produktdetails
  • Verlag: Hanser
  • Artikelnr. des Verlages: 505/24342
  • Seitenzahl: 333
  • Erscheinungstermin: September 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 207mm x 134mm x 33mm
  • Gewicht: 442g
  • ISBN-13: 9783446243422
  • ISBN-10: 3446243429
  • Artikelnr.: 38147518
Autorenporträt
Assmann, Aleida
Aleida Assmann, Jahrgang 1947, lehrt Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. 2011 erhielt sie den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik, 2014 wurde sie mit dem Heineken-Preis für Geschichte ausgezeichnet.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Von Aleida Assmann lässt sich Lea Haller die "Kontinentalverschiebung" unserer Zeitordnung, der Vergangenheit vor allem, erläutern. Wie kam es zur Auflösung der linearen Zeitachse? Niedergang des Sozialvertrags, Ölkrise usw. - Haller erkennt rasch, dass es der Autorin um die Gründe nicht sehr zu tun ist, sondern Assmann schaut, was Historiker und Philosophen dazu zu sagen haben. Nach einer laut Haller von Redundanzen nicht freien Darstellung des modernen Zeitregimes mit Reinhart Koselleck als Paten, lässt die Autorin, so Haller weiter, Kulturpessimisten wie Gumbrecht oder Hartog zu Wort kommen, um schließlich zu verkünden, der Fall des modernen Zeitregimes sei eigentlich nicht bedauernswert, sondern eine Erlösung. Wie die dahinter stehende Neuordnung aussieht und was genau sie bewirkt, hätte Assmann nach Ansicht der Rezensentin allerdings gern genauer in den Blick nehmen können.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Und dass es neben der abstrakten naturwissenschaftlichen Linearzeit auch eine kulturell konstruierte Zeit gibt, ist eine weitere wichtige Erkenntnis aus diesem anspruchsvollen Buch." Ingo Arend, Deutschlandradio Kultur, 25.02.14

"Eine spannende Studie, die das Zeug zum Standardwerk hat." Hendrik Werner, Weser-Kurier, 20.10.13