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Fußball-Volksgemeinschaft - Oswald, Rudolf
    Broschiertes Buch

Der Fußball als Massenphänomen führte zur politischen und ideologischen Instrumentalisierung des Sports. Im Zentrum stand dabei der Begriff der Volksgemeinschaft. Rudolf Oswald schildert in seiner Geschichte des deutschen Fußballs von der Weimarer Republik bis in die 60er Jahre nicht nur diese Entwicklung, sondern führt uns - erstmals auf breiter Quellenbasis - ebenso in die Welt der Fans. Der Fußball erweist sich dabei als Spiegelbild gesellschaftlicher Wandlungsprozesse.
Nominiert als "Fußballbuch des Jahres 2009" von der Deutschen Akademie für Fußballkultur
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Produktbeschreibung
Der Fußball als Massenphänomen führte zur politischen und ideologischen Instrumentalisierung des Sports. Im Zentrum stand dabei der Begriff der Volksgemeinschaft. Rudolf Oswald schildert in seiner Geschichte des deutschen Fußballs von der Weimarer Republik bis in die 60er Jahre nicht nur diese Entwicklung, sondern führt uns - erstmals auf breiter Quellenbasis - ebenso in die Welt der Fans. Der Fußball erweist sich dabei als Spiegelbild gesellschaftlicher Wandlungsprozesse.

Nominiert als "Fußballbuch des Jahres 2009" von der Deutschen Akademie für Fußballkultur
  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag
  • Seitenzahl: 342
  • Erscheinungstermin: September 2008
  • Deutsch
  • Abmessung: 213mm
  • Gewicht: 418g
  • ISBN-13: 9783593387598
  • ISBN-10: 359338759X
  • Artikelnr.: 23864671
Autorenporträt
Rudolf Oswald, Dr. phil., promovierte an der Universität München und gründete 2007 den »Sportgeschichtlichen Service « für Vereine.
Inhaltsangabe
Inhalt

1. Einleitung
1.1 Gemeinschaft - Moderne - Popularkultur: Grundzüge einer Diskursgeschichte des deutschen Fußballsports
1.2 Forschungsstand und Quellenlage

2. Individuum vs. Gemeinschaft: Fußball im Fokus weltanschaulicher Debatten, 1919-1945
2.1 Im "Geist von 1914": Zur Fundierung der Volksgemeinschaftsidee im deutschen Sport
2.2 Im Dienste von Volk, Klasse und Konfession: Die Ideologisierung des Fußballs nach dem Ersten Weltkrieg
2.3 "Elf Freunde müßt ihr sein!": Fußball als Erziehung zur Gemeinschaft
2.4 "Ausmerzung der Gemeinschaftsfremden": Stars, professionals und jüdische Funktionäre als Feindbilder des Fußballsports in Deutschland

3. Die erlebbare "Fußball-Volksgemeinschaft" des Dritten Reiches
3.1 "Siebzigtausend wie ein Volk": Gemeinschaftsinszenierung im Stadion
3.2 Kommunalpolitik und Sport in Deutschland, 1919-1945
3.3 "Ein ganzes Volk lauscht": Die Rolle des Sportfunks im Dritten Reich
3.4 "Kanonen" und "Cracks" im Dienste des NS-Regimes: Die Instrumentalisierung des "Starkults"
3.5 Von den Zwängen erlebbarer Volksgemeinschaft: Die Macht des Fußballkonsums im Dritten Reich

4. Vergemeinschaftung "von unten": Fußballsubkulturen in Deutschland, 1920-1960
4.1 "Vereinsfanatismus" - Realität der "Volksgemeinschaft im Kleinen"
4.2 "Disziplinlose Volksgenossen": Das Gewaltpotential des Vereinsfanatismus

5. "Kein Kollektiv, das nach Schema F funktioniert": Vom "Berner Wunder" bis zur Liberalisierung des Fußballs, 1954-1964

Quellen

Literatur

Abkürzungen
Rezensionen
02.02.2009, Der Spiegel, Weimarer Randale: "In seiner Dissertation untersucht der Münchner Historiker Rudolf Oswald eingehend das Phänomen der Randale in der Frühzeit des Fußballspiels in Deutschland."

04.10.2009, literaturkritik.de: "Oswald gelingt es, über die eingrenzenden Jahreszahlen 1933 und 1945 hinausgehend die politische und ideologische Instrumentalisierung des Massenphänomens Fußball darzustellen."

21.07.2010, Sozial- u. Wirtschaftsgeschichte: "Wenn man sich - historisch wie aktuell - mit der gesellschaftlichen Relevanz des Fußballs auseinandersetzt, wird man an dieser überzeugenden Arbeit künftig kaum mehr vorbeikommen."
Weimarer Randale "In seiner Dissertation untersucht der Münchner Historiker Rudolf Oswald eingehend das Phänomen der Randale in der Frühzeit des Fußballspiels in Deutschland." (Der Spiegel, 02.02.2009) "Oswald gelingt es, über die eingrenzenden Jahreszahlen 1933 und 1945 hinausgehend die politische und ideologische Instrumentalisierung des Massenphänomens Fußball darzustellen." (literaturkritik.de, 04.10.2009) Wenn man sich - historisch wie aktuell - mit der gesellschaftlichen Relevanz des Fußballs auseinandersetzt, wird man an dieser überzeugenden Arbeit künftig kaum mehr vorbeikommen. (Sozial- u. Wirtschaftsgeschichte, 21.07.2010)