Der Krieg in der europäischen Geschichte - Howard, Michael
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Kriegsgeschichte ist heute eine moderne historische Disziplin und längst nicht mehr nur eine Geschichte der Waffentechnik oder eine Chronik von Schlachten. Sie beschäftigt sich mit dem Wandel der Kriegführung, zeigt, wie Kriege in der Geschichte Gesellschaften beeinflusst und verändert haben - und ihrerseits von politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und mentalitätsgeschichtlichen Entwicklungen beeinflusst worden sind. Michael Howard hat mit seinem Überblick, der vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert reicht, ein vorbildliches Werk der Geschichtsschreibung zu einem sensiblen Thema…mehr

Produktbeschreibung
Kriegsgeschichte ist heute eine moderne historische Disziplin und längst nicht mehr nur eine Geschichte der Waffentechnik oder eine Chronik von Schlachten. Sie beschäftigt sich mit dem Wandel der Kriegführung, zeigt, wie Kriege in der Geschichte Gesellschaften beeinflusst und verändert haben - und ihrerseits von politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und mentalitätsgeschichtlichen Entwicklungen beeinflusst worden sind. Michael Howard hat mit seinem Überblick, der vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert reicht, ein vorbildliches Werk der Geschichtsschreibung zu einem sensiblen Thema vorgelegt. Gerade in einer Zeit, in der alles darauf ankommt, neue Kriege zu verhüten und vorhandene Konflikte zu deeskalieren, ist dieses differenzierte Buch ebenso lehrreich wie bedeutend.
  • Produktdetails
  • Beck'sche Reihe Bd.233
  • Verlag: Beck
  • Originaltitel: War in European History
  • 2., aktualis. u. erw. Aufl.
  • Seitenzahl: 224
  • Erscheinungstermin: 27. August 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm
  • Gewicht: 215g
  • ISBN-13: 9783406606335
  • ISBN-10: 3406606334
  • Artikelnr.: 28998354
Autorenporträt
Sir Michael Howard lehrte bis zu seiner Emeritierung als Professor für Geschichte in Oxford. Er gilt international als einer der bedeutendsten Fachleute für Kriegsgeschichte.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Thomas Speckmann begrüßt die Aktualisierung und Erweiterung dieses Opus magnum der Kriegsgeschichte. Was der Oxforder Historiker Michael Howard bereits 1980 über europäische Kriege analytisch herausgefunden und aufgeschrieben hat, hat laut Speckmann noch immer beziehungsweise wieder große Bedeutung. Speckmann denkt dabei an die Verpflichtungen Amerikas und Europas im Nahen Osten und am Hindukusch. Aufmerksamkeit wünscht er insbesondere dem Kapitel, in dem der Autor "luzide" die Schwierigkeiten der Epoche nach dem Rückzug der Amerikaner  aus Vietnam beschreibt. Wachsendes Misstrauen der Menschen gegenüber allem Militärischen wie zu jener Zeit und das Scheitern großangelegter Feldzüge - dem Rezensenten kommt das sehr bekannt vor.

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