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Mit dem Spannungsverhältnis zwischen der "naiven" Sicht gewöhnlicher Akteure und der theoretischen Perspektive von Experten behandelt das Buch eine der methodologischen Grundfragen der kritischen Gesellschaftstheorie. Unter Rückgriff auf die Ansätze von Pierre Bourdieu und Luc Boltanski wird ein nicht-paternalistisches Verständnis kritischer Theorie entworfen - als soziale Praxis, die keine privilegierte Position der Erkenntnis voraussetzt.…mehr

Produktbeschreibung
Mit dem Spannungsverhältnis zwischen der "naiven" Sicht gewöhnlicher Akteure und der theoretischen Perspektive von Experten behandelt das Buch eine der methodologischen Grundfragen der kritischen Gesellschaftstheorie. Unter Rückgriff auf die Ansätze von Pierre Bourdieu und Luc Boltanski wird ein nicht-paternalistisches Verständnis kritischer Theorie entworfen - als soziale Praxis, die keine privilegierte Position der Erkenntnis voraussetzt.
  • Produktdetails
  • Frankfurter Beiträge zur Soziologie und Sozialphilosophie Bd.13
  • Verlag: Campus Verlag
  • Seitenzahl: 272
  • Erscheinungstermin: 15. Juni 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 141mm x 23mm
  • Gewicht: 344g
  • ISBN-13: 9783593388854
  • ISBN-10: 3593388855
  • Artikelnr.: 25645853
Autorenporträt
Robin Celikates, Dr. phil., lehrt Politische Theorie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Inhaltsangabe
Vorwort von Axel Honneth 9
Danksagung 15

Einleitung 17

1. Judgmental dopes, reflexive Akteure und Sozial wissenschaftler: Zur Fragestellung 17
2. Kritische Theorie und pragmatische Wende: Zur Perspektive 27
3. Philosophie der Sozialwissenschaften - Philosophie und Sozialwissenschaften: Zur Herangehensweise 33
4. Drei Modelle der Kritik: Zur Gliederung 35

I. "Ich sehe was, was Du nicht siehst": Das Modell des Bruchs 39

1. Einleitung 39
2. Soziologie als Wissenschaft: Durkheim und die Folgen 41
3. Pierre Bourdieus "soziologische Kritik der Urteilskraft" 52
4. "Denn sie wissen nicht, was sie tun": Habitus, Reflexivität und kritische Sozialwissenschaft .60
5. Vier Einwände gegen das Modell des Bruchs 76
6. Resümee und Ausblick 95

II. "Den Akteuren auf der Spur": Das Modell der Symmetrie 99

1. Einleitung 99
2. Was ist Ethnomethodologie? 104
3. Reflexivität in der Alltagspraxis 116
4. "Wozu die Menschen fähig sind": Praktiken der Rechtfertigung und der Kritik 136
5. Resümee und Ausblick 153

III. Kritische Theorie als rekonstruktive Kritik 159

1. Einleitung 159
2. Externe oder interne Kritik? 160
3. "Pathologien" zweiter Ordnung als strukturelle Reflexivitätsdefizite 166
4. Soziale Bedingungen der Kritik: Kritische Theorie als Metakritik 174
5. Kritische Theorie als rekonstruktive Kritik und Selbstreflexion I 187
6. Psychoanalyse als Modell? 195
7. Kritische Theorie als rekonstruktive Kritik und Selbstreflexion II 217
8. System Justification und rekonstruktive Kritik 241

IV. Schluss 249

Literatur 253
Rezensionen
Celikates liefert nicht nur wichtige Denkanstöße für das Unternehmen Sozialkritik, sondern bietet darüber hinaus ein reizvolles Gerüst für eine kritische Theorie, die nicht mehr über und für die Akteure spricht, sondern konstitutiv auf einen Dialog mit ihnen verwiesen ist. (Politische Vierteljahresschrift (PVS), 01.09.2010)