The Robber Hotzenplotz - Preußler, Otfried
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Für Einsteiger und alle, die ihr Englisch aufpolieren wollen: Mit der englischen Ausgabe von Otfried Preußlers "Räuber Hotzenplotz" fällt die Englischlektüre nicht schwer. Ein Wörterverzeichnis am Ende jedes Kapitels und die vielen Illustrationen erleichtern das Verständnis.

Produktbeschreibung
Für Einsteiger und alle, die ihr Englisch aufpolieren wollen: Mit der englischen Ausgabe von Otfried Preußlers "Räuber Hotzenplotz" fällt die Englischlektüre nicht schwer. Ein Wörterverzeichnis am Ende jedes Kapitels und die vielen Illustrationen erleichtern das Verständnis.
  • Produktdetails
  • Räuber Hotzenplotz Bd.1
  • Verlag: Thienemann Verlag
  • Seitenzahl: 128
  • Altersempfehlung: ab 6 Jahren
  • Erscheinungstermin: Januar 2003
  • Englisch
  • Abmessung: 205mm x 147mm x 15mm
  • Gewicht: 234g
  • ISBN-13: 9783522176101
  • ISBN-10: 3522176103
  • Artikelnr.: 11200594
Autorenporträt
Preußler, Otfried
Otfried Preußler stammte aus Nordböhmen, wo seine Vorfahren seit dem 15. Jahrhundert als Glasmacher im Vorland des Iser- und Riesengebirges ansässig waren. Er wurde am 20. Oktober 1923 als Sohn eines Lehrers im nordböhmischen Reichenberg geboren. Nach dem Krieg und fünf Jahren in sowjetischer Gefangenschaft, kam er im Sommer 1949 nach Oberbayern, wohin es seine Angehörigen nach der Vertreibung aus der böhmischen Heimat verschlagen hatte. Seither lebte er in Oberbayern. Er starb am 18. Februar 2013. Sein erstes Buch, "Der kleine Wassermann", schrieb Otfried Preußler 1956. Damals war er noch Lehrer an einer Volksschule in Oberbayern, und wenn seine Schüler wieder einmal besonders unruhig waren, dann erzählte er ihnen Geschichten, die er später aufschrieb und veröffentlichte. Otfried Preußler hat über 35 Bücher geschrieben, die in mehr als 50 Sprachen und über 350 Ausgaben übersetzt wurden und für die er viele Preise und Auszeichnungen erhalten hat. Die weltweite Gesamtauflage seiner Bücher beträgt rund 50 Millionen Exemplare.

Tripp, F. J.
Franz Josef Tripp wurde am 7. Dezember 1915 in Essen geboren. Er arbeitete zunächst als Journalist und Schriftsteller, bis er kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs begann seine Texte selbst zu illustrieren. Nach dem Krieg entschloss er sich, bei der Malerei zu bleiben und ging beim Innsbrucker Maler und Grafiker Heinrich Berann in die Lehre. 1949 machte er sich als Grafiker selbstständig. Zunächst arbeitete er vor allem als Werbegrafiker, doch zunehmend gewann die Buchillustration für ihn an Bedeutung. 1960 erhielt er von Lotte Weitbrecht, der damaligen Verlegerin des Thienemann Verlags, den Auftrag, "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" von Michael Ende zu illustrieren. Aus der ursprünglichen Arbeitsbeziehung zwischen Autor und Illustrator entstand eine enge Freundschaft . Außer den beiden "Jim Knopf-Bänden" illustrierte Tripp für den Thienemann Verlag "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" von Boy Lornsen sowie "Das kleine Gespenst" und die drei "Räuber Hotzenplotz"-Bücher von Otfried Preußler. Er starb am 18. Februar 1978.
Rezensionen
Besprechung von 28.03.2006
Bratwurstmelancholie
Gernot Rolls stilvolles „Hotzenplotz”-Remake
Eine klassische Szene, eine von vielen in dieser Geschichte, an die alle hierzulande sich erinnern - die Begegnung von Kasperl und Seppel und dem Räuber Hotzenplotz, kindliche Raffinesse gegen den urwüchsig unflexiblen Popanz. Kasperl stottert, hat seine Schwierigkeiten mit dem schwerfälligen Namen: „Ja, Herr Plotzenlotz . . .”, was den publizitätssüchtigen Räuberhauptmann irgendwie frustriert: „Kannst dir nicht mal meinen Namen merken, immerhin bin ich eine Berühmtheit!” Man könnte Mitleid haben in diesem Moment, angesichts dieser Enttäuschung.
Nach der utopischen Kinderbanden-Anarchie der „Wilden Hühner” und der „Wilden Kerle” geht es mit dem Hotzenplotz auf bewährtes Terrain zurück. Otfried Preußlers berühmte, 1962 geschaffene Kinderbuch-Figur, poltert durch einen opulent ausgestatteten Film, der sich, der Vorlage gemäß, als kunterbunt naives Kasperltheater präsentiert, zwischen Kaffeemühlenklau und Kartoffelschälfron, zwischen Zauberer Zwackelmann und Wachtmeister Dimpflmoser.
In Gustav Ehmcks „Hotzenplotz”-Verfilmung von 1974 spielte Gert Fröbe den Räuber als onkelhaften Rabauken. Armin Rohde spitzt nun die Polaritäten der Figur deutlicher zu: einerseits der augenrollende Buhmann, der, furchterregend bis in die Spitzen seiner Nasenwarzenhaare, verkündet: „Ein guter Räuber heutzutage muss gemein und böse sein!” Andererseits der trottelige Bratwurst-und-Schnupftabak-Melancholiker, dem bei Großmutters Gesang die Tränen aus den Augen purzeln. Ein wunderbar ausbalancierter Hotzenplotz: Schreckgestalt und Witzfigur. Regisseur und Kameramann Gernot Roll gelingt es, seinen Realfiguren die Schwerkraft zu nehmen, indem er die Konturen des Burlesken und Grotesken mit dickem Pinsel herausstreicht. Bei den Schauplätzen - von der idyllischen Kleinstadt bis zum imposanten Zauberer-Schloss - erschafft er ein stimmiges Äquivalent zu klassischen Kasperltheater- Bildern. Und im letzten Drittel - wo plötzlich mächtig viel gezaubert wird und eine brillante Barbara Schöneberger als kokette Fee-Diva dem Guten zum Sieg verhilft - sind die Special-Effects in hinreichend Erzähl-Ironie getaucht. Aber voll von farbigen Déjà-vus waren ja schon die Bücher von Otfried Preußler
RAINER GANSERA
DER RÄUBER HOTZENPLOTZ, D 2005 - Regie, Kamera: Gernot Roll. Buch: Ulrich Limmer, Claus P. Hant. Nach den Kinderbüchern von Otfried Preußler. Musik: Nicola Piovani. Mit: Armin Rohde, Martin Stührk, Manuel Steitz, Rufus Beck, Katharina Thalbach, Piet Klocke, Barbara Schöneberger, Christiane Hörbiger. Constantin, 94 Minuten.
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