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Bewertung von https://www.buecherwesen.de aus NRW

Inhalt: Diesmal hat es Kommissar Wallner gleich mit zwei Fällen zu tun, die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben. Doch im Laufe der Ermittlungen stellt sich raus, …


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4 Kundenbewertungen

Kommissar Clemens Wallner ermittelt in gleich zwei mysteriösen Fällen: Ein Bestattungsunternehmer versinkt mitsamt seinem Leichenwagen in der Mangfall, während gleichzeitig eine junge Frau verschwindet. Ihr Wagen wird kurz darauf im Gebirge gefunden - aufgespießt von einem Maibaum. Im Lauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Ereignisse auf eigenartige Weise zusammenhängen - und dass bei beiden Wallners anarcho-bayerischer Kollege Leonhardt Kreuthner seine Finger im Spiel hat, dem diesmal ein genialer Plan für einen Maibaumklau aus dem Ruder gelaufen ist.…mehr

Produktbeschreibung
Kommissar Clemens Wallner ermittelt in gleich zwei mysteriösen Fällen: Ein Bestattungsunternehmer versinkt mitsamt seinem Leichenwagen in der Mangfall, während gleichzeitig eine junge Frau verschwindet. Ihr Wagen wird kurz darauf im Gebirge gefunden - aufgespießt von einem Maibaum. Im Lauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Ereignisse auf eigenartige Weise zusammenhängen - und dass bei beiden Wallners anarcho-bayerischer Kollege Leonhardt Kreuthner seine Finger im Spiel hat, dem diesmal ein genialer Plan für einen Maibaumklau aus dem Ruder gelaufen ist.
  • Produktdetails
  • Verlag: Argon Verlag GmbH
  • Gesamtlaufzeit: 590 Min.
  • Erscheinungstermin: 02.02.2016
  • ISBN-13: 9783732450558
  • Artikelnr.: 44594468
Autorenporträt
Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für 'SOKO 5113', 'Ein Fall für zwei' und 'Der Bulle von Tölz'. Für seinen Debütroman 'Der Prinzessinnenmörder' ist Andreas Föhr mit dem begehrten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet worden.Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.
Krimi des Monats Februar 2015
Vogelwild und psychedelisch: "Wolfsschlucht" von Andreas Föhr

Ja, es geht vogelwild zu in der Region Miesbach. Jedenfalls in den Krimis von Andreas Föhr - und das vor oberbayerischer Postkartenkulisse mit Tegernsee und Alpen. Im neusten Fall für Kripoleiter Clemens Wallner, "Wolfsschlucht", spielt auch der Anarchopolizist Leonhardt Kreuthner wieder mal eine sehr spezielle Rolle ... da fliegen Maibäume durch die Luft, da lernt Wallner eine echte und sehr aparte grünäugige Hexe kennen, da spielt Manfred Wallner, Clemens' Großvater, plötzlich verrückt und ist Dauergast auf der Polizeistation und ja, es gibt auch Tote - und nicht zu vergessen, auch ein Wolf, ein echter, taucht auf. Da kommt also etwas zusammen, und Clemens Wallner muss sich warm anziehen. Aber das tut der dauerfröstelnde Kommissar sowieso von Natur aus - ohne seine Daunenjacke sieht man ihn vielleicht mal ab Mai. Aber dann muss es schon ein sehr warmer Mai sein ...

Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner und sein Hang zum Verbrechen

Der erste Tote ist ein Spezl von Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, besser gesagt, ein Zechkumpan aus der "Mangfallmühle" - das am übelsten beleumdete Lokal im ganzen Landkreis. Dass PO Kreuthner hier Stammgast ist, sagt einiges über ihn aus. Er pflegt eben eine gewisse Nähe zum Verbrechen an sich und schrammt selbst auch oft genug sakrisch knapp an selbigem vorbei - oder mitten hinein. So wie in der Aktion mit dem Bestattungsunternehmer Florian Scheffler. Dieser Scheffler, Stammgast in der Mangfallmühle, langweilt seine Mittrinker seit Langem aufs Grauslichste mit seinen Geschichten. Auch mehrfache Ermahnungen, nicht immer so einen langweiligen Schmarrn zu erzählen, fruchten nicht, sodass sich die Männer darauf einigen, dem Scheffler eine Lektion zu erteilen. Dass Scheffler mitsamt seinem Leichenwagen in der Mangfall versinkt, bringt Kreuthner ziemlich in Bedrängnis und Kripoleiter Clemens Wallner hat einen seltsamen Fall zu lösen. Den ersten ...

Ein toter Bestatter, eine vermisste Frau und eine grünäugige Hexe

Dann verschwindet Bianca Stein - sie fühlte sich verfolgt und hatte Angst. Angst vor einer "Frau mit roten Haaren und stechend grünen Augen. Angst vor einer Hexe ...". Die Hexe heißt Stefanie, ist 36 Jahre alt und in schwarzer Magie bewandert. Und sie wird Clemens Wallner ziemlich durcheinanderbringen ... aber kann sie wirklich Menschen verschwinden oder ihnen Böses geschehen lassen? Das müssen Wallner und sein Team herausfinden - und landen beim Vater der Verschwundenen: dem undurchsichtigen Psychiater und Privatklinikbetreiber Professor Alexander Stein. Ein Mensch, der um sich herum Menschen braucht, die von ihm abhängig sind. So z. B. seine Frau Isabell, Alkoholikerin und entweder betrunken oder mit Pillen ruhiggestellt. Sie wird nicht die Einzige bleiben, die mithilfe von Psychopharmaka in psychedelische Sphären abdriften soll.

Und auf einmal wird die Sache so richtig gefährlich ...

Als Wallner nach und nach Licht ins Dunkel der Ermittlungen bringt und klar wird, dass die Fälle zusammenhängen, macht das die Sache auf einmal wirklich gefährlich für Leib und Leben. Und da wäre noch die Frage, warum ein riesiger Maibaum den Wagen der verschwundenen Bianca Stein aufgespießt hat, irgendwo im Wald. Die Antwort kann eigentlich nur einer geben: PO Leonhardt Kreuthner. Klar hatte er bei dieser groben Lackelei seine Finger im Spiel - und natürlich ist wieder mal etwas aus dem Ruder gelaufen, aber so richtig vogelwild ...

Alles zum Krimi des Monats
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Hören geht vor Lesen: Das gilt nicht nur für die Fälle des Kommissar Kluftinger. Auch die bayerischen Regionalkrimis von Andreas Föhr werden durch die Lesung nochmals aufgewertet. Und das immer wieder aufs Neue: "Wolfsschlucht" ist bereits der sechste Fall der Miesbacher Truppe um Kommissar Wallner, und die Vorfreude darauf wird erneut durch den Inhalt und die Interpretation bestätigt. Dass Michael Schwarzmaier wieder einen akustischen Volltreffer landet, verwundert nicht. Längst ist der Sprecher im Föhr-Universum zu Hause und bringt die "alten Bekannten" Wallner, Kreuthner & Co. mal mehr, mal weniger bayerisch, aber erneut traumwandlerisch sicher zu Gehör. Auf die Idee für diesen Fall muss man erst mal kommen: Ein Bestattungsunternehmer versinkt mit seinem Leichenwagen in der Mangfall und wird mit Kugeln in der Brust aus dem Fluss gefischt. Gleichzeitig wird das Auto einer verschwundenen Frau gefunden, das von einem Maibaum aufgespießt wurde. Großartig, wie ausgerechnet der Ur-Bayer Kreuthner mit beiden Vorfällen im Zusammenhang steht. Gelungen ist auch der "Nebenschauplatz" um Wallners Opa Manfred, den Schwarzmaier besonders gelungen spricht.

"Der sechste Fall des kultigen Tegernseer Ermittlerpaares Leonhardt Kreuthner und Clemens Wallner bietet Spannung, schrägen und leisen Humor sowie viel bayerische Wohlfühlatmosphäre. Herausgekommen ist ein kleines Meisterwerk." -- Hessischer Rundfunk online, 02.02.2015

"Ein überaus gelungener, spannender Krimi, der beim Leser sicher auch für etliche Lacher sorgt." -- WAZ , 07.02.2015
"Tatsächlich heben sich Föhrs Krimis von der Regio-Massenware wohltuend ab: Er liefert sorgfältig konstruierte, komplexe Plots [...], die mit süffigen Dialogen von gut wiedererkennbaren Typen belebt werden." Süddeutsche Zeitung 20160809