Rosemary's Baby - Bellamy,Ralph/Blackmer,Sidney/Cassavetes,John
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Rosemary und Guy Woodhouse, ein frisch verheirates junges Ehepaar, zieht in einen ausladenden Wohnblock aus dem vorigen Jahrhundert an der Peripherie von New Yorks Central Park. Zunächst ist die schwangere Rosemary von der zutraulichen Art der benachbarten Rentnerkäuze begeistert, doch nach und nach legt sich ein Schatten der Unsicherheit über ihr Dasein: Ihre Umgebung scheint sich ausnahmslos mit okkultem Schnickschnack zu beschäftigen, in der Nacht quälen sie massive Alpträume und auch im Wesen ihres sonst so rationalen Mannes gehen beunruhigende Veränderungen vor.
Quelle/Copyright:
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Produktbeschreibung
Rosemary und Guy Woodhouse, ein frisch verheirates junges Ehepaar, zieht in einen ausladenden Wohnblock aus dem vorigen Jahrhundert an der Peripherie von New Yorks Central Park. Zunächst ist die schwangere Rosemary von der zutraulichen Art der benachbarten Rentnerkäuze begeistert, doch nach und nach legt sich ein Schatten der Unsicherheit über ihr Dasein: Ihre Umgebung scheint sich ausnahmslos mit okkultem Schnickschnack zu beschäftigen, in der Nacht quälen sie massive Alpträume und auch im Wesen ihres sonst so rationalen Mannes gehen beunruhigende Veränderungen vor.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Retrospectives Interview und "Making Of" Featurette
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: Paramount Home Entertainment
  • Gesamtlaufzeit: 131 Min.
  • Erscheinungstermin: 8. November 2001
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch, Türkisch, Arabisch, Ungarisch, Finnisch, Tschechisch, Polnisch, Bulgarisch, Rumänisch, Isländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Niederländisch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 85
  • Tonformat: HiFi Mono
  • EAN: 4010884504101
  • Artikelnr.: 20122053
Autorenporträt
Ira Levin, geboren in New York City, wurde bekannt als Roman-Autor sowie als Dramatiker - er verfasste zahlreiche Broadway-Stücke - und als Lyriker. Ausgezeichnet mit dem "Edgar-Allan-Poe-Preis" und dem "Bram-Stoker-Preis". 2007 verstarb Ira Levin.
Rezensionen
Besprechung von 18.10.2005
Die alten Realisten

Uwe Frießner: "Baby".

Basisdvd. 114 Minuten. Bonus: Zwanzigseitiges Booklet.

Erinnert sich überhaupt noch jemand an das Kinojahr 1984? An die Steppe, in der zwei Nasen Super tankten und Didi uns als Doppelgänger begegnete? Eher nicht. Aber da waren auch ein paar "dreckige kleine Filme", wie Alexander Kluge sie getauft hatte. Reinhard Münsters tolles Debüt "Dorado one way" oder eben "Baby" von Uwe Frießner, sein zweiter Film nach dem Stricherdrama "Das Ende des Regenbogens" (1979). Frießner war der Mann, der seine Laiendarsteller in dem Milieu fand, in dem seine Filme spielten. Baby ist ein junger Mann, der als Rausschmeißer in einer Disco arbeitet und vom eigenen Karatestudio träumt. Er lernt zwei Gauner kennen, Zuhältertypen mit Frisuren und Verhalten, wie sie das Leben der mittleren Achtziger schuf; sie ziehen ihn hinein in ihre halbprofessionellen Aktionen, bei einem Überfall erschießt er einen Wachmann, und die Sache treibt auf ihr absehbares Ende zu. Die Polizei spielt keine große Rolle. Es geht um die drei, um latente Homoerotik und weniger latente Selbstüberschätzung. "Baby" ist kein Krimi, er teilt weder die Perspektive des Ordnungshüters noch des Sozialarbeiters, er ist auf Augenhöhe mit seinen Verlierertypen, und er wirkt heute mit seinen schmucklosen Bildern aus West-Berlin wie ein Stück Archäologie. Er sucht nach der Wirklichkeit, nach Authentizität, was damals ziemlich unschuldige Begriffe waren, und er war ebenso wie die Filme von Münster oder auch Uwe Schrader ein frischer Luftzug im muffigen Wohnzimmer des deutschen Kinos. Die Männer, die das Fenster aufreißen wollten, sind heute verschwunden. Schrader lehrt, und über den Namen des heute dreiundsechzigjährigen Frießner stolpert man sporadisch noch in TV-Movies. Das war das bißchen Realismus, das sich das deutsche Kino gönnen mochte.

pek

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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