Der Kreidemann - Tudor, C. J.
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Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht - bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als…mehr

Produktbeschreibung
Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht - bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ...
  • Produktdetails
  • Verlag: Goldmann
  • Originaltitel: The Chalk Man
  • Seitenzahl: 379
  • Erscheinungstermin: 29. Mai 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 142mm x 38mm
  • Gewicht: 628g
  • ISBN-13: 9783442314645
  • ISBN-10: 344231464X
  • Artikelnr.: 49958269
Autorenporträt
Tudor, C.J.
C.J. Tudor wuchs auf in Nottingham, wo sie auch heute mit ihrem Lebensgefährten und ihrer kleinen Tochter lebt. Ihr erster Thriller »Der Kreidemann«, ebenfalls im Goldmann Verlag erschienen, sorgte international für Furore und wurde in 40 Länder verkauft. »Lieblingskind«, ihr zweiter Roman, stand wochenlang lang unter den Top Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Mitte der Achtziger in einer englischen Kleinstadt. Die Clique, bestehend aus den vier Jungs Eddie Munster, Fat Gav, Metal Mickey, Hoppo und Nicky, dem einzigen Mädchen, schlägt sich mit den üblichen Problemen herum, erste Pubertätsanzeichen, (wirklich) fiese ältere Brüder, Langeweile, Sommerhitze, komische Eltern. Wie dann alles begann, resümiert Eddie 30 Jahre später, könne man gar nicht mehr genau sagen. Womöglich mit dem Unfall auf dem Jahrmarkt, mit den Kreidefiguren, die sie sich als Geheimzeichen ausdachten, oder mit dem Mord an dem Mädchen, dessen Kopf nie gefunden wurde. Das Debüt der Autorin C. J. Tudor aus Nottingham wurde ad hoc in 39 Länder verkauft. Was nicht wundert, denn der Sog, den die lebendigen Figuren, die ineinander geschnittenen Zeitebenen und die verwickelte Handlung erzeugen, ist enorm. Die Szenerie der Achtziger, die Zwölfjährigen, die peinvoll ins Erwachsenenwerden straucheln, erinnert frappierend an Stephen Kings "Es". Nur fügt sich hier am Ende alles logisch, wenngleich ebenfalls gruselig. Ed, inzwischen 42, ist ein unterhaltsamer Erzähler, ein Sonderling, der seine Heimatstadt nie verlassen hat und der nun dem Leser beichtet, was er damals seinen Freunden nicht sagen konnte: dass er den "Kreidemann" besser kannte als alle anderen.

© BÜCHERmagazin, Meike Dannenberg (md)
"Ein Superdebüt!" Für Sie
Mitte der 80er-Jahre, als das Internet noch eine Fantasie ist, finden fünf Kinder in einer südenglischen Kleinstadt die Überreste einer Toten. Ein Szenario, bei dem es schwerfällt, nicht an "Stand By Me" und Stephen Kings "Die Leiche" zu denken. Umso mehr, da es C. J. Tudor in ihrem Debüt gelingt, jene zauberisch-nostalgische Atmosphäre zu entfalten, die auch den Meister des Horrors auszeichnet, und dennoch ihre eigene glaubhafte Geschichte zu entwickeln. Hierfür wählt Tudor die doppelbödige Perspektive des 42-jährigen Ed Adams, der sich an seine Kindheitserlebnisse zurückerinnert. Dieses halb komische, halb nachdenkliche Mäandrieren durch die Ängste und Sehnsüchte eines 12-Jährigen ist für die Stimme von Devid Striesow wie geschaffen. Mit selbstironischem Unterton erzählt er wunderbar flapsig, pikiert und liebevoll zugleich von Eds "Hippie-Eltern" oder dessen ersten Schwärmereien. Auf der zweiten, 2016 angesiedelten Zeitebene, klingt das dann eher nach Seifenoper. Richtig ins Straucheln gerät Devid Striesow, wenn es ernst, blutig und grausig wird. Wie klobige Fremdkörper quetschen sich die Thrillerelemente in das Hörerlebnis hinein und führen nicht so recht weiter.