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Bewertung von Butterblume1508 aus Kreis RE

Ich bin ein absoluter Simon Beckett Fan und wurde auch diesmal wieder nicht enttäuscht. Er ist vielleicht nicht ganz so spannend wie andere Bücher von ihm. Aber ich finde das …


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25 Kundenbewertungen

Mit seinem neuen Werk, „Der Hof“, gelingt es Simon Beckett erneut, einen mitreißenden Thriller abzuliefern.
Knapp drei Jahre nach dem Erfolgsroman „Verwesung“ seiner David-Hunter-Reihe folgt endlich das neue Buch des 53-jährigen Bestsellerautors, Simon Beckett. „Der Hof“ besticht nicht nur durch eine spannende Handlung, sondern auch durch authentische Charaktere, deren Schicksale die Leser bewegen. Gekonnt versteht es Beckett, mit den Erwartungen erfahrener Krimienthusiasten zu spielen und diese hinters Licht zu führen. Bezüglich der Handlungsorte greift Beckett, auch in seinem neuen…mehr

Produktbeschreibung
Mit seinem neuen Werk, „Der Hof“, gelingt es Simon Beckett erneut, einen mitreißenden Thriller abzuliefern.

Knapp drei Jahre nach dem Erfolgsroman „Verwesung“ seiner David-Hunter-Reihe folgt endlich das neue Buch des 53-jährigen Bestsellerautors, Simon Beckett. „Der Hof“ besticht nicht nur durch eine spannende Handlung, sondern auch durch authentische Charaktere, deren Schicksale die Leser bewegen. Gekonnt versteht es Beckett, mit den Erwartungen erfahrener Krimienthusiasten zu spielen und diese hinters Licht zu führen. Bezüglich der Handlungsorte greift Beckett, auch in seinem neuen Krimi, auf Altbewährtes zurück. So verwendet er, wie in seinen früheren Werken, erneut ein abgeschiedenes Fleckchen Erde, in dem Fremden von Natur aus misstrauisch entgegengeblickt wird (u.a. „Die Chemie des Todes“), sowie die Weltstadt London (u.a. „Voyeur“), als Kulisse für seine Erzählung.

Inhaltsangabe zu Simon Beckett: Der Hof



Auf der Flucht vor dem Gesetz findet der Engländer Sean, unfreiwillig, Unterschlupf auf einem abgelegenen und heruntergekommenen Bauernhof in Südfrankreich, der von der Familie Arnaud bewohnt wird. Schnell realisiert er, dass abseits der gewöhnlichen Probleme, die die Arnauds plagen, auch noch weitaus dunklere Geheimnisse auf dem Hof begraben sind - und, dass das Wissen um das Verborgene, die Möglichkeit für ihn, den Hof jemals wieder zu verlassen, in unerreichbare Ferne rücken lässt.

Als Sean, bei dem Versuch sich auf dem Grundstück der Arnauds vor der Polizei zu verstecken, in eine Bärenfalle tritt, trägt er eine schwere Beinverletzung davon. Die beiden Schwestern, Mathilde und Gretchen, bringen Sean, ohne dem Wissen ihres Vaters, in der Scheune unter, um ihn dort gesund zu pflegen. Da keiner der Beteiligten die Polizei miteinbeziehen möchte, verzichtet Sean darauf, ins Krankenhaus gebracht zu werden und gibt sich mit der privaten Behandlung zufrieden. Doch als das Familienoberhaupt dahinterkommt, versucht dieser den unerwünschten Gast, mit vorgehaltener Waffe, von seinem Land zu vertreiben. Mathilde, die ältere Tochter und selbst schon Mutter, verhindert dies und sorgt dafür, dass Sean, für die Zeit seiner Genesung, auf dem Hof verbleiben kann.

Trotz der Spannungen die zwischen Sean und Arnaud herrschen, willigt letzterer, auf Drängen seiner Tochter, ein, Sean als Hilfsarbeiter einzustellen, um die angefangenen Reparaturarbeiten auf dem Hof, die sie allein nicht bewältigen können, fortzusetzen. Obwohl der junge Brite eine baldige Abreise geplant hatte, fürchtet er die Rückkehr in sein altes Leben, was ihn dazu bringt das Stellenangebot anzunehmen.

„Es ist, als würden sie in einer anderen Epoche leben. Trotzdem ist ein Teil von mir gar nicht so unglücklich über diesen Bauernhof, der von der Außenwelt abgeschnitten ist.“

Bei einem Ausflug in das nahegelegene Dorf kriegt Sean am eigenen Leib zu spüren, dass Arnaud auch mit den Anwohnern auf Kriegsfuß steht, doch die Gründe dafür bleiben ihm unbekannt. Nur die Warnung sich von Arnauds Töchtern fernzuhalten, wird ihm mit auf den Weg gegeben, was in ihm den Verdacht weckt, dass sämtliche Animositäten gegen die Arnauds in Zusammenhang mit der Abwesenheit des Vaters von Mathildes Sohn stehen könnten.

Trotz seines Vorsatzes, sich nicht weiter in das Leben der Arnauds einzumischen als notwendig, gewinnt seine Neugier die Oberhand und bringt ihn dazu, selbst Nachforschungen über den Verbleib des Mannes anzustellen…

Von Frankreich nach England und wieder zurück



„Denkst du auch manchmal darüber nach, wie es sein wird, zu sterben?“

Parallel zu den Ereignissen auf dem Hof in Frankreich, erfährt der Leser in Rückblicken wie Sean zu dem Punkt gelangt, an dem die eigentliche Geschichte beginnt. Diese erzählen von seinem Leben in London, wo er als ambitionsloser Lehrer an einer Sprachschule sein Dasein fristet, sowie von den Höhe- und Tiefpunkten seiner Beziehung zur erfolglosen und unglücklichen Künstlerin Chloe.

Der Ton in der Erzählung dieser Abschnitte unterscheidet sich immens von dem des restlichen Buches, was immer wieder frischen Wind in die Geschichte bringt. Zusätzlich verdeutlichen diese Einschübe die Entwicklung die Sean durchmacht und liefern so gleichzeitig logische und vor allem nachvollziehbare Gründe für die Entscheidungen, die er trifft.

Rückkehr zu den Wurzeln



Wer sich bisher ausschließlich mit Simon Beckett und seinen Werken über die Abenteuer des forensischen Anthropologen David Hunter auseinandergesetzt hat, wird sich möglicherweise über den Weg, den der Schriftsteller mit „Der Hof“ einschlägt, wundern. Im Fokus liegen hier nämlich nicht Verbrechen und Tatortanalyse. Im Gegenteil, die Beziehungen und Vertrauensverhältnisse der Charaktere zueinander, sowie die Wahrnehmung eben dieser, sind das Hauptaugenmerk der Geschichte. Zwar fallen die detaillierten Beschreibungen von Verletzungen, für die Beckett bekannt ist, nicht völlig unter den Tisch, sind aber bei weitem nicht so zahlreich, wie in seinen zuletzt geschriebenen Büchern.

Mit „Der Hof“ kehrt Simon Beckett zu einer anderen Art des Thrillers zurück, die Fans an seine früheren Werke, wie „Obsession“ oder „Voyeur“, erinnern wird. Intelligent, spannend, mitreißend und beklemmend – ein Muss für alle Krimi-Leser und ein definitives Highlight des Jahres 2014.

  • Produktdetails
  • Verlag: Wunderlich
  • Seitenzahl: 464
  • Erscheinungstermin: 1. Februar 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 139mm x 41mm
  • Gewicht: 550g
  • ISBN-13: 9783805250689
  • ISBN-10: 3805250681
  • Artikelnr.: 39963806
Autorenporträt
Bevor Beckett als Schriftsteller berühmt wurde, arbeitete er als Hausmeister, Englischlehrer und Schlagzeuger. Als Journalist entdeckte der 1968 in Sheffield geborene Beckett seine Leidenschaft für das Verfassen von Kriminalromanen. Erst nach etlichen Jahren gelang ihm der Durchbruch mit "Die Chemie des Todes". Journalistische Recherchen hatten ihn zur "Body Farm" geführt, auf der menschliche Verwesungsprozesse an echten Leichen beobachtet werden. Biochemie hatte den Autor schon früher fasziniert, und so ersann er die Figur seines Protagonisten, den Pathologen David Hunter. Ihm darf der Leser zusehen, wenn er mithilfe der forensischen Medizin schier unlösbare Fälle aufklärt. Die weiteren Titel der Hunter-Reihe, "Kalte Asche" und "Leichenblässe", knüpften an den spektakulären Erfolg von Becketts Debüt an.

Das meint die buecher.de-Redaktion: Die Hunter-Reihe von Simon Beckett garantiert Spannung pur und besticht durch bestens recherchierte Hintergründe.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Es ist ein einsamer, gruseliger Hof, auf den es Sean in der Hitze Südfrankreichs verschlägt. Er tappt in eine Tierfalle, wird bewusstlos und wacht in einer Scheune auf. Zwei Schwestern pflegen ihn. Die eine distanziert, schweigsam, die andere verführerisch, jung. Dass hier etwas nicht stimmt, spürt man, lange bevor der grimmige Vater auftaucht.

Weiße Statuen, ein Weiher bei Vollmond: Als Johannes Steck mit tiefer Böser-Wolf-Stimme zu erzählen beginnt, erwarte ich fast, dass sich eine der Töchter in einen Werwolf verwandelt oder Gespenster durch den Nachtwald spuken. Beckett aber ist dafür bekannt, dass er sich auch abseits seiner Krimis um David Hunter den menschlichen Abgründen zuwendet, nicht dem Übernatürlichen.

Dennoch zieht der beklemmende Psychokrimi aus der unheimlichen, schwarzromantischen Atmosphäre, die sich über den Hof legt, seinen Reiz. Für die undurchsichtigen Charaktere findet Steck dabei stets den passenden Tonfall. Enttäuschend ist das klischeehafte Ende. Dass die Parallelhandlung, die in Seans bewegte Vergangenheit führt, der trägen Enge des Hofes ein schnell getaktetes Gegengewicht verleihen soll, ist so offensichtlich, dass Beckett sich das besser ganz gespart hätte.

Becketts bisher bestes Buch Sächsische Zeitung
"Herrlich klassischer Suspense. Versprochen!" -- Stern

"Der neue Roman vom Meister der tiefschwarzen Abgründe." -- Ulrike Sárkány, NDR

"Psychologischer und subtiler als die Hunter-Kracher." -- Neue Presse

"Das Grauen entfaltet sich subtil nach und nach." -- Lübecker Nachrichten

"Becketts bisher bestes Buch." -- Sächsische Zeitung