Ich träume von einem Küchengarten - Bussche, Viktoria von dem

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Die schönsten Küchengärten aus Europa - von Chatsworth bis Versailles!
Eine alte Tradition wird neu entdeckt, denn Küchengärten sind gerade der Trend! Stichworte wie Nachhaltigkeit, Selbstversorgung und Unabhängigkeit spielen vor allem beim Kochen und der bewussten Ernährung eine immer wichtigere Rolle. Der Trend bewegt sich hin zu frischen Zutaten, die ohne Bedenken verarbeitet und verzehrt werden können. Was liegt also näher, als sich Kräuter, Obst und Gemüse selbst anzubauen?
Viktoria von dem Bussche, leidenschaftliche Gärtnerin und Besitzerin von Deutschlands größtem Küchengarten auf
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Produktbeschreibung
Die schönsten Küchengärten aus Europa - von Chatsworth bis Versailles!

Eine alte Tradition wird neu entdeckt, denn Küchengärten sind gerade der Trend! Stichworte wie Nachhaltigkeit, Selbstversorgung und Unabhängigkeit spielen vor allem beim Kochen und der bewussten Ernährung eine immer wichtigere Rolle. Der Trend bewegt sich hin zu frischen Zutaten, die ohne Bedenken verarbeitet und verzehrt werden können. Was liegt also näher, als sich Kräuter, Obst und Gemüse selbst anzubauen?

Viktoria von dem Bussche, leidenschaftliche Gärtnerin und Besitzerin von Deutschlands größtem Küchengarten auf Schloss Ippenburg, zeigt in diesem Buch ihre liebsten Gärten. Über Chatsworth und Highgrove in England, bis hin zu Saint Jean de Beauregard, Valmer, Orsan und dem Küchengarten des Sonnenkönigs in Versailles, nimmt sie den Leser mit auf eine unglaubliche Reise zu den schönsten Küchengärten Europas. Sie zeigt den neuen Trend des "zurück zur Natur" in der Kochkunst mit den "Sterneköchen" Raymond Blanc aus England und Thomas Bühner aus Deutschland, ebenso wie den weltweiten Trend zum "Urban Gardening", und zu einem zukunftsfähigen Umgang mit unserer Umwelt, deren Protagonisten Michelle Obama und Prince Charles sie zu Wort kommen lässt.

Viktoria von dem Bussche lädt zum Träumen ein; und zugleich ist ihr Buch von packender, wacher Begeisterung für praktische Details. Hier profitieren die Leser von Bussches langjähriger Erfahrung und ihrem umfangreichen Gartenwissen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Callwey
  • Artikelnr. des Verlages: 1954
  • Seitenzahl: 192
  • Erscheinungstermin: Februar 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 308mm x 235mm x 22mm
  • Gewicht: 1272g
  • ISBN-13: 9783766719546
  • ISBN-10: 3766719548
  • Artikelnr.: 34509167
Autorenporträt
Die Autorin: Viktoria von dem Bussche ist leidenschaftliche Gärtnerin. Sie verbrachte einen großen Teil ihrer Kindheit auf einem Landgut in der Lüneburger Heide. Nach ihrem Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Malerei heiratete sie Philip Freiherr von dem Bussche, mit dem sie vier Kinder und fünf Enkelkinder hat. Viktoria von dem Bussche hat die Gärten von Schloss Ippenburg zu einer vielbeachteten Gartenanlage umgewandelt und ihre Gartenfestivals bekommen jedes Jahr größeren Zulauf. Im Callwey Verlag sind bereits die Bücher "Meine Gartenrezepte", "Aus meinem Garten" und "Gartenlust und Leidenschaft" erschienen. Der Fotograf: Der Neuseeländer Gary Rogers arbeitet seit vielen Jahren als Fotograf für verschiedene Zeitschriften und Buchprojekte. Als einer der wichtigsten Gartenfotografen hat er sich in Deutschland und England einen Namen gemacht. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Goldmedaille der "Royal Horticultural Society. Seine Leidenschaft ist der Küchengarten, auf dessen Spuren er seit über zehn Jahren durch ganz Europa wandelt.
Rezensionen
Besprechung von 31.05.2012
Die Köche treiben die Gärtner an
Victoria von dem Bussche und der Fotograf Gary Rogers schwelgen in alten und neuen Küchengärten Europas
„Gefräßigkeit“ sei ihr Antrieb gewesen, den verwaisten Küchengarten von Chatsworth House wieder fruchtbringend zu kultivieren, gestand Deborah Duchess of Devonshire mit britischem Humor. Wer durch den Bildband zur Geschichte und Gegenwart der Küchengärten von Victoria von dem Bussche und dem vielfach ausgezeichneten Fotografen Gary Rogers blättert, bekommt unbändigen Appetit. Schon die strohbedeckten Hochbeete im Burggarten von Le Rivau bei Tours lassen die Freude auf junge, essbare Pflänzchen keimen. Hohe Tontöpfe neben Lolo-Rosso-Reihen, wecken die Lust auf Chicorée. Erdbeerstauden, die den Weg säumen, lassen Kinderträume keimen. Die Mischkulturen von Schloss Ippenburg werden zu Such- und Bestimmungsbildern: Bohnen, Minzen, Karotten, Kürbis, Borretsch . . . Alles essbar und wunderschön umstanden von einjährigen Blumen und Stauden.
Ippenburg, das ist das Reich der Autorin, die – aufgewachsen auf einem Landgut in der Lüneburger Heide – das Schlossareal ihres Ehemannes zu einem Magneten für Gartenliebhaber machte. Dort wo außer alten Mauern und ein paar eingefallenen Glashäusern fast nichts mehr vom historischen Potager übrig war, hat die leidenschaftliche Gärtnerin 2010 einen 4000 Quadratmeter großen Küchengarten geschaffen – den größten Deutschlands, in dem sich auch der Sternekoch Thomas Bühner aus dem nahen Osnabrück gerne bedient.
Ja, es sind die Köche, die die Gärtner antreiben: Nicht nur zu Zeiten des Sonnenkönigs, als die Frühtreiberei entwickelt wurde, um etwa unter Murano-Gläsern gereifte Melonen lange vor dem Sommer reif auf den Tisch zu bringen. Die aktuellen Potager culinaire gehören uunter anderem dem Hotel Villa Augusta in Dortrecht oder dem Restaurant Le Manoir aux Quat’Saisons von Raymond le Blanc.
Von dem Bussches kulinarische Gartentour führt unter die Kürbis-Laube des Château de Valmer, zwischen die Tomatenhecken von Château de la Bourdaisière und in das sensationelle Apfel- und Birnenlager von Saint-Jean de Beauregard. Spätestens da beginnt man zu begreifen, das aufkeimenden eigenen Gartenambitionen Grenzen gesetzt sind: Wo gibt es noch die guten alten, feuchten, kühlen, luftigen Keller, in denen ausgewählte alte Apfelsorten bisweilen bis August lagern können? Im 18. Jahrhundert , dem großen Jahrhundert der Pomologen, erzählt von dem Bussche, hätte schon ein kleiner Haushalt rund 1000 Äpfel eingelagert. Heizräume, Feuchtigkeitssperren und Wärmisolierungen haben die Keller ab Mitte des 20. Jahrhunderts trocken und unbrauchbar gemacht.
Nicht jeder „Traum vom Küchengarten“ lässt sich in Klappkisten auf der Stadtbrache, im Hinterhof oder auf dem Handtuchgrün eines Reihenhäuschens kultivieren. Dennoch sollte man sich von den Bildern und den persönlichen Texten zum Genuss inspirieren lassen. Ein paar praktische Tipps (Kompost, Sortenwahl, gute Nachbarschaften, Adressen und Besuchszeiten der Gärten) gibt die Autorin auch.
IRA MAZZONI
VICTORIA VON DEM BUSSCHE: Ich träume von einem Küchengarten. Die schönsten Inspirationen für das eigene Paradies. Fotos: Gary Rogers. Callwey Verlag, München 2012. 192 Seiten, 39,95 Euro.
Am Anfang war Gefräßigkeit: Victoria von dem Bussche, Besitzerin eines großen Küchengartens, will zur Nachahmung anregen. Abb. aus dem besprochenen Band
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensentin Ira Mazzoni schwelgt sich die Lippen leckend in Bildern von Erdbeerstauden, Bohnen, Minzen, Karotten und Äpfeln, muss dann aber leicht ernüchtert zugeben, dass eigene Gartenambitionen häufig schon an der Architektur heutiger Häuser scheitern. Die kühlen feuchten Keller, in denen man früher Äpfel lagerte, gibt es in den isolierten Häusern von heute nicht mehr. Aber zum Trost kann man immer noch in diesem Band blättern, der die Rezensentin durch die schönsten Küchengärten Europas führte. Die Autorin Viktoria von dem Bussche hat übrigens auf 4000 Quadratmetern selbst einen besonders schönen angelegt, erfahren wir, auf Schloss Ippenburg. Und so sind auch ihre praktischen Tipps der Rezensentin willkommen.

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