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Die SCIENCE BUSTERS stellen nicht nur weltbewegende Fragen, sie können sie auch fachkundig beantworten
Moderne Physik ist die Erfolgsgeschichte der Menschheit. Denn die Naturgesetze gelten immer und überall und für alle. Für Außerirdische genauso wie für uns. Vor der Physik sind alle gleich. Fantastisch. Dennoch: Physik war lange das meistgehasste Schulfach, und Physiker galten nicht gerade als sexy. Seit es die Science Busters gibt, ist alles anders. Die "schärfste Boygroup der Milchstraße", die "Chippendales der Physik" beweisen, dass Topwissenschaft und Spitzenhumor keine Feinde sein müssen.…mehr

Produktbeschreibung
Die SCIENCE BUSTERS stellen nicht nur weltbewegende Fragen, sie können sie auch fachkundig beantworten

Moderne Physik ist die Erfolgsgeschichte der Menschheit. Denn die Naturgesetze gelten immer und überall und für alle. Für Außerirdische genauso wie für uns. Vor der Physik sind alle gleich. Fantastisch. Dennoch: Physik war lange das meistgehasste Schulfach, und Physiker galten nicht gerade als sexy. Seit es die Science Busters gibt, ist alles anders. Die "schärfste Boygroup der Milchstraße", die "Chippendales der Physik" beweisen, dass Topwissenschaft und Spitzenhumor keine Feinde sein müssen.

  • Produktdetails
  • Goldmann Taschenbücher Bd.15776
  • Verlag: Goldmann
  • Seitenzahl: 270
  • Erscheinungstermin: 18. November 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 126mm x 19mm
  • Gewicht: 210g
  • ISBN-13: 9783442157761
  • ISBN-10: 3442157765
  • Artikelnr.: 38037395
Autorenporträt
Science Busters,
Werner Gruber lehrt Experimentalphysik an der Uni Wien, ist Neurophysiker, Experte für Fragen der Alltagsphysik und Verfasser der Bestseller "Unglaublich einfach. Einfach unglaublich" und "Die Genussformel".Univ.-Prof. Dr. Heinz Oberhummer, Kern- und Astrophysiker an der TU Wien, sorgte mit seinen Arbeiten über die Feinabstimmung des Universums für internationales Aufsehen. Sein Buch "Kann das alles Zufall sein?" wurde Wissenschaftsbuch des Jahres 2009. Martin Puntigam, Kabarettist und Autor, arbeitet u. a. für die ORF-Radiosender Ö1 und FM4. Er wurde ausgezeichnet mit dem "Salzburger Stier", dem "Prix Pantheon" und dem "Österreichischen Kleinkunstpreis".

Gruber, Werner
Werner Gruber, geboren 1970 in Ostermiething, studierte an der Universität Wien Physik und ist seit 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Experimentalphysik. Er ist Experte für alle Fragen der Alltagsphysik. Bereits als 17-Jähriger erhielt er in Linz für die Entwicklung eines dreidimensionalen Bildschirms den "Ersten österreichischen Jugendforschungspreis", dem weitere Auszeichnungen folgten. Bekannt wurde Werner Gruber durch seine Volkshochschulkurse in Wien ("Die Naturwissenschaft von Star Trek", "Die Physik des Papierfliegerbaus", "Kulinarische Physik"), seine Kolumnen und Fernsehauftritte.

Oberhummer, Heinz
Heinz Oberhummer war Professor für Theoretische Physik an der TU Wien. Neben seiner Arbeit als Forscher engagierte sich Heinz Oberhummer für die Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte und koordinierte von der Europäischen Union geförderte Bildungsprojekte wie »Cinema and Science«. Außerdem war er einer der Gründer und Mitwirkender des erfolgreichen Wissenschaftskabaretts »Science Busters«. Heinz Oberhummer starb im November 2015.

Puntigam, Martin
Martin Puntigam, Kabarettist und Autor, arbeitet u. a. für die ORF-Radiosender Ö1 und FM4. Er wurde ausgezeichnet mit dem "Salzburger Stier", dem "Prix Pantheon" und dem "Österreichischen Kleinkunstpreis".
Rezensionen
Besprechung von 21.10.2010
Ein schwarzes Loch
im Goldfischglas
Lustige Forscher aus Österreich:
Die „Science Busters“ als Buch
Vor etwa vier Jahren entschlossen sich Heinz Oberhummer, emeritierter Professor für theoretische Kern- und Astrophysik an der TU Wien, und sein jüngerer Kollege von der Universität Wien, der Experimental- und Neurophysiker Werner Gruber, noch einmal für den zweiten Bildungsweg. Studienfach: Kleinkunst. Auf der Bühne wollten sie ihr Fach populärer machen – haben doch die meisten, bis hinauf zu den Intellektuellen, von kaum etwas weniger Ahnung als von Physik. Diese gehört zwar irgendwie zum Leben, gilt aber allgemein eben doch als gesellschaftlich irrelevant und vor allem als unglaublich „fad“, wie der Wiener so schön sagt. Im neuen Studienfach aber waren die Herren Professoren die Laien, und so war dem Vorhaben zunächst kein Erfolg beschieden – bis die beiden auf Martin Puntigam stießen. Der ist zwar ein Studienabbrecher (in Medizin), dafür aber einer der besten und bösesten Kabarettisten der jüngeren Generation in Österreich. Und einer mit einem Faible für Physik, ausweislich eines Programms, in dem er als Physiker im Vergnügungspark „Teilchenbeschleunigerland“ strandet.
Gemeinsam begann man nun, die sonst in Formeln und Fachsprache gehüllten Gesetze des Universums auf eine Alltags-Ebene herunterzuholen, in immer skurrileren Variationen. Man rechnete also die Kalorienzahl beim Jüngsten Gericht aus, und warum Marmeladebrötchen immer auf der falschen Seite landen, führte das Phänomen der Entführung durch Außerirdische anhand bunter Hirnbilder auf Schlaflähmungen zurück und verlegte sich insbesondere auf knallige Experimente: Da wurde das Bermudadreieck im Aquarium nachgestellt oder Licht durch ein im Goldfischglas erzeugtes „Schwarzes Loch“ gekrümmt; für ein Programm zum Münchner Oktoberfest grillte Gruber ein Brathendl nur mit zwei Glühbirnen im Styroporherd. All das mit schwarzem Humor und Wiener Schmäh garniert und vorgeblich nutzwertorientiert: „Sie wollen einen Straßenzug in die Luft jagen und nicht viel Geld ausgeben? Kein Problem!“
Puntigam gibt dabei den scharfzüngigen, respektlosen Moderator („In der Musik würde man sagen, ich bin der MC“), der gerne auch auf Grubers Leibesfülle abstellt; ein Spielchen, das der Autor einer „Kulinarischen Physik“ gerne mitspielt („Beim Essen hört der Spaß auf“); der hibbelige Oberhummer schließlich steht für engagierte Sachlichkeit. Mit diesem Infotainment-Mix, einer Art Knoff-Hoff-Show für Zyniker, schaffte man die Kabarett-Promotion in wenigen Semestern: Von Wiener Rabenhoftheater aus eroberte die Truppe Österreich und Süddeutschland im Sturm. Und die Bildschirme: Man wurde Stammgast in Alfred Dorfers „Donnerstalk“ im ORF, Werner Gruber durfte sogar bei Markus Lanz im ZDF einen Nacktscanner austricksen. So erfolgreich läuft das Ganze, dass österreichische Kritiker schon wieder leicht genervt von den „allgegenwärtigen“ Science Busters und ihrer „perfekten Marketing-Maschine“ schreiben.
Bei den Auftritten – Anfang November führt der zweite Teil einer Deutschland-Tournee die drei noch nach Stuttgart, Berlin und Hannover – bleibt in der Tat manchmal ein schaler Nachgeschmack übrig, wenn es zu klamaukig wird oder die zerstreuten Professoren mitunter die entscheidenden Erklärungen vergessen. Doch für das erste gemeinsame Buch „Wer nichts weiß, muss alles glauben“, das jetzt erschienen ist, erweist sich die Mischung als ideal. Einmal, weil die physikalischen Basics von kosmischen Singularitäten bis zur Hirnforschung bei allem Jux – die Arbeit der Neuronen des Hirns etwa veranschaulicht ein Daumenkino – Tiefgang bekommen. Dann, weil Puntigams komisches Sprachtalent das Ganze fruchtbar durchdringt. Und schließlich, weil der – gegen jedwede Irrationalität vom „Lichtfasten“ bis zur Homöopathie und von der Astrologie bis zur Religion gerichtete – aufklärerische Furor der drei hier viel radikaler aufblitzt. Wer dieses Buch gelesen hat, wird nicht zum Experten. Aber er weiß in den Grundzügen, was es zum Beispiel mit der Urknalltheorie, mit Schizophrenie oder dem Problem des freien Willens auf sich hat. Und er ist zu diesem Wissen auf die denkbar unterhaltsamste und witzigste Art gekommen – was fast schon selbst ein Wunder, auf jeden Fall eine Rarität ist. OLIVER HOCHKEPPEL
SCIENCE BUSTERS: Wer nichts weiß, muss alles glauben. Ecowin Verlag, Salzburg 2010. 234 Seiten, 21,90 Euro.
Zwei Physiker und ein Kabarettist
erklären Nacktscanner, Brathendl,
Urknall und den freien Willen
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.sz-content.de
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Sind die Live-Auftritte der österreichischen Kabarettgruppe "Science Busters", die sich physikalische Aufklärung auf die Fahnen geschrieben hat, mitunter etwas "fad", weil zu klamaukig, lobt Oliver Hochkeppel ihr nun erschienenes Buch ohne jede Einschränkung. Der Kern- und Astrophysiker Heinz Oberhummer, der Experimental- und Neurophysiker Werner Gruber sowie der Kabarettist Martin Puntigam ergänzen sich in schriftlicher Form einfach perfekt und erhellen - neben allem "Jux" - so manches physikalische Rätsel, auch gern mal ein skurriles, so der Rezensent erfreut. Hier kann man auf ausgesprochen kurzweilige und komische Weise etwas lernen, frohlockt Hochkeppel, dem auch der "aufklärerische Furor" der drei Bühnenkünstler imponiert.

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