Professionell Schreiben - Briese-Neumann, Gisa
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In der Berufspraxis deuten mehrere Anzeiehen auf wachsendes Interesse am geschriebenen Wort - genauer gesagt am Stil von Gebrauchstexten. Dies ist ablesbar etwa an der steigenden Zahl von innerbetrieblichen Schulungen fUr Textformulierung. Auch der Btichermarkt bietet viele empfehlenswerte (aber auch frag wtirdige) Bticher tiber Kommunikation im Beruf. Sie richten sich jedoch hliufig nur an Berufsanfanger. Doch sollte sich nieht nur die angehende Sekretarin mit dem spezifischen Stil unterschied licher Textsorten befassen. Auch die Damen und Herren, die anspruchsvolle Positionen im Management…mehr

Produktbeschreibung
In der Berufspraxis deuten mehrere Anzeiehen auf wachsendes Interesse am geschriebenen Wort - genauer gesagt am Stil von Gebrauchstexten. Dies ist ablesbar etwa an der steigenden Zahl von innerbetrieblichen Schulungen fUr Textformulierung. Auch der Btichermarkt bietet viele empfehlenswerte (aber auch frag wtirdige) Bticher tiber Kommunikation im Beruf. Sie richten sich jedoch hliufig nur an Berufsanfanger. Doch sollte sich nieht nur die angehende Sekretarin mit dem spezifischen Stil unterschied licher Textsorten befassen. Auch die Damen und Herren, die anspruchsvolle Positionen im Management innehaben und Texte mit sehr unterschiedlichen Funktionen produzieren, sollten im mer wieder an ihrem Sprachgebrauch feilen, damit ihre Sprach und Stilkompetenz auf der Hohe der Zeit bleibt: Es geht nicht nur urn ,,richtiges" Deutsch, sondem auch immer urn den (zeitgema Ben) Stil eines Textes, also urn "gutes" Deutsch. In allen Positionen, selbst auf Ftihrungsebene, werden taglich Texte produziert, die nieht nur Stilfehler, sondem auch VerstoBe gegen die Sprachrichtigkeit enthalten: Vieles ist schief, da stimmt niehts, und doch stoBt sieh fast niemand daran. Obwohl Defizite im Umgang mit der Sprache auch in anderen Bereichen - zum Beispiel in der Politik - scheinbar akzeptiert werden, kann sieh der Berufspraktiker heute keine Nachlassigkeiten bei der Text formulierung erlauben, denn er muB stets urn Konkurrenzfahig keit bemtiht sein. Die Sprache ist ein Handlungsinstrument, mit dem er eben abhangig von seiner Sprach- und Stilkompetenz bestimmte Handlungen bewirken und damit anvisierte Ziele er reichen kann.
  • Produktdetails
  • Verlag: Gabler
  • 1993.
  • Seitenzahl: 284
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 1993
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 145mm x 22mm
  • Gewicht: 360g
  • ISBN-13: 9783409196147
  • ISBN-10: 3409196145
  • Artikelnr.: 26063591
Inhaltsangabe
I Stiltheoretische Grundlagen.- 1. Zur Frage des Stils.- 2. Stilistische Kompetenz.- 2.1 Ist stilistisch gutes Deutsch erlernbar?.- 2.2 Was ist stilistische Kompetenz?.- 2.3 Voraussetzung eines guten Stils - Aufbau der Stilkompetenz.- 2.4 Was heißt "moderner"Stil?.- 2.5 Der Wille zum guten Stil.- 2.6 Zusammenfassung.- 3. Stilistische Wahl.- 3.1 Begriffsbestimmung.- 3.2 Stil - das Resultat einer Auswahl zwischen austauschbaren Sprachmitteln.- 3.3 Grenzen der stilistischen Wahl.- 3.4 Stil als Mittel zielgerichteten Handelns.- 3.5 Zusammenfassung.- 4. Vom Denken zur Sprache.- 4.1 Voraussetzung der Textproduktion - Denken.- 4.2 Textplanung: Thema, Stoff, Disposition.- 4.3 Denkstil als individuelle Größe.- 4.4 Fehlleistungen im Bereich des Denkens.- 4.5 Zusammenfassung.- 4.6 Exkurs: Textkritik - Einladung zu einem Vortrag.- 5. Sprachliche Akzeptabilität.- 5.1 Sprachwandel und Stilwandel.- 5.2 Überlegungen zur sprachlichen Akzeptabilität.- 5.3 Stilnorm.- 5.4 Stilprinzipien.- 5.5 Wie kann man den Stil verbessern?.- 5.6 Zusammenfassung.- II Stil im sprachlichen Handeln.- 6. Deutsche Gegenwartssprache.- 6.1 Stil als zeitgebundener Sprachausdruck - Zeitstil.- 6.2 Die Textsorte bestimmt die sprachlichen Mittel.- 6.3 Hauptmerkmal: Nominalstil.- 6.4 Stilistisches Leitbild von Gebrauchstexten: Kommunikative Adäquatheit.- 7. Kommunikation und Stil.- 7.1 Faktoren des Kommunikationsprozesses.- 7.2 Kommunikationsfaktoren und Stilprinzipien.- 7.3 Wer sagt was mit welchen Mitteln zu wem mit welcher Wirkung?.- 8. Der Textproduzent.- 8.1 Das Konzept des Individualstils.- 8.2 Das "Ich"des Textproduzenten.- 8.3 Stilprinzip "Individualität".- 9. Der Textrezipient.- 9.1 Die Adressatenberücksichtigung aus stilistischer Sicht.- 9.2 Anrede - Grußformel - Höflichkeitsformen.- 9.3 Stilprinzip "Verstehbarkeit".- 9.4 Hinweise für adressatenbezogenes Formulieren.- 10. Der Text.- 10.1 Voraussetzung effizienter Texte: Logische Organisation.- 10.2 Überlegungen zur Textplanung.- 10.3 Textrealisierung.- 10.4 Stilprinzipien "Klarheit"/ "Ordnung".- 11. Treffsicherheit im Ausdruck.- 11.1 Stilprinzipien "Genauigkeit"/ "Begriffsschärfe".- 11.2 Konkreta und Abstrakta.- 11.3 Überlegungen zur Wortwahl.- 11.4 Aktiver und passiver Wortschatz.- 11.5 Archaismen, Neologismen, Imponier- und Modewörter, Fachwörter, Fremdwörter.- 12. Angemessenheit.- III Effiziente Sprachverwendung.- 13. Sprachökonomie.- 13.1 Maximale "Knappheit".- 13.2 Satzlänge.- 13.3 Sprachökonomie steigert die sprachliche Effizienz.- 14. Funktionalität.- 14.1 "Sachlichkeit"- ein wesentliches Kriterium der Textproduktion.- 14.2 Triebkraft zeitgemäßer Kommunikation: Funktionalität.- IV Die Wortarten in stilistischer Sicht.- 15. Das Substantiv.- 16. Das Verb.- 17. Das Adjektiv.- 18. Sonstige.- V Stilistische Besonderheiten.- 19. Funktionsverbgefüge.- 19.1 Eigenschaften.- 19.2 Überlegungen zur stilistischen Aktualität.- 19.3 Was leistet das Funktionsverbgefüge bei der Textproduktion?.- 20. Passivkonstruktionen.- 20.1 Voraussetzungen.- 20.2 Aktiv - Passiv.- 20.3 Fazit.- 21. Nominalstil oder Verbalstil.- VI Stilrelevante Variationsmöglichkeiten des Satzbaus.- 22. Satzgefüge.- 23. Satzreduktionen.- 24. Unterbrechungen der Satzkonstruktion.- 25. Satzgliedstellung als Stilelement.- 26. Satzklammer und Ausklammerung.- 27. Satzarten als Stilelement.- 28. Grammatische Kategorien als Stilelement.- Stichwortverzeichnis.