Peter Tschaikowsky - Redepenning, Dorothea
Zur Bildergalerie
8,95 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

    Broschiertes Buch

Peter Tschaikowsky (1840 - 1893), der wohl populärste unter den russischen Komponisten, verstand sich von vornherein als professioneller Komponist, der - untypisch für seine Zeit - für alle musikalischen Genera schrieb: Opern, Ballette, Symphonien, Solokonzerte und auch Kirchenmusik. Als Hochschullehrer prägte er Generationen von Musikern und Komponisten und nahm maßgeblichen Einfluss auf das Musikleben in Russland. Als Dirigent konnte er eine internationale Karriere aufbauen und wurde damit zum Botschafter nicht nur seiner, sondern der russischen Musik insgesamt. Dorothea Redepenning legt…mehr

Produktbeschreibung
Peter Tschaikowsky (1840 - 1893), der wohl populärste unter den russischen Komponisten, verstand sich von vornherein als professioneller Komponist, der - untypisch für seine Zeit - für alle musikalischen Genera schrieb: Opern, Ballette, Symphonien, Solokonzerte und auch Kirchenmusik. Als Hochschullehrer prägte er Generationen von Musikern und Komponisten und nahm maßgeblichen Einfluss auf das Musikleben in Russland. Als Dirigent konnte er eine internationale Karriere aufbauen und wurde damit zum Botschafter nicht nur seiner, sondern der russischen Musik insgesamt. Dorothea Redepenning legt eine ebenso spannende wie informative Biographie Tschaikowskys vor.
  • Produktdetails
  • C.H. Beck Wissen Bd.2855
  • Verlag: Beck
  • Seitenzahl: 128
  • Erscheinungstermin: 10. Februar 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 116mm x 12mm
  • Gewicht: 132g
  • ISBN-13: 9783406688102
  • ISBN-10: 3406688101
  • Artikelnr.: 44065740
Autorenporträt
Dorothea Redepenning ist Professorin für Musikwissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und vielfach ausgewiesen durch ihre Forschung auf dem Gebiet osteuropäischer Musik.
Inhaltsangabe
Vorwort

I. 1840-1865

Herkunft-Familie-Jugend

Studium

Die junge russische Schule

II. 1866-1876

Konservatoriumsprofessor

Private Aspekte

Auf dem Weg zu großen Bühnenwerken

Auf dem Weg zu großen Instrumentalwerken

Programmmusik

Streichquartette

III. 1876-1878

Der große Umbruch

Die vierte Symphonie und Eugen Onegin

Freiheit von der Ehe - das Reisejahr 1878

Kirchenmusik

IV. 1878-1884

Reisejahre

Die Welt der Suiten

Tschaikowsky und Mozart

Die Opern der Reisezeit

Kompositionen für den Staat

V. 1885-1893

Nationale Reputation

Internationale Karriere

Tschaikowskys Lebenssituation

Schaffensphase in Klin

Die letzten großen Werke

Pique Dame

Symphonie pathétique - Tschaikowskys Tod

VI. Aspekte der Rezeption

Bibliographie

Personenregister
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 11.02.2016

NEUE TASCHENBÜCHER
Kraft
des Emotionalen
Innerhalb des Buches heißt er dann doch Pjotr, obwohl er sich selber gerne Peter Tschaikowsky nennen ließ – Russland war auch für ihn ein genuin europäisches Land. Die Heidelberger Musikwissenschaftlerin Dorothea Redepenning sieht dennoch Unterschiede, auch vermeintliche wie den, dass dass die westlichen Zeitgenossen Tschaikowskys inklusive Richard Strauss sich alle auf wenige Gattungen spezialisiert und andere gänzlich ignoriert hätten. Im Übrigen aber hat Redepenning einen schlagenden Vorteil: Sie kann auch jene großen Musikwerke des 19. Jahrhunderts würdigen, die „Emotionalität höher veranschlagen als Komplexität“. Was einer historisch fairen Tschaikowsky-Biografie durchaus entgegenkommt. Auf einmal stellt man fest: Es gibt gar keinen Grund, aus der Musik des großen russischen Komponisten vor allem nationale Idiome herauszulesen und das gesamte Werk unter diesem Aspekt zu beurteilen oder sie gar in Bezug zu Beethovenschen Kompositionstechniken zu stellen. Diese Gefahr besteht hier nicht; zwischen Werk- und Lebensbeschreibung herrscht vollkommene Balance, eins greift organisch ins andere.  HELMUT MAURÓ
  
  
Dorothea Redepenning: Peter Tschaikowsky. C. H. Beck Verlag, München 2016. 128 Seiten, 8,95 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
"[...] zwischen Werk- und Lebensbeschreibung herrscht vollkommene Balance, eins greift organisch ins andere."
Süddeutsche Zeitung, Helmut Mauró "Der Staatskomponist [...] wird fassbar, ganz ohne Pathos und Dramatik. Das ist wissend und gut strukturiert zusammengestellt - und absolut lesenswert."
Christoph Ludewig, das Orchester