Ein Dirigentenleben - Keilberth, Thomas

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Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Freudig begrüßt Martin Köhl diese umfangreiche Biografie Joseph Keilberths, die dessen Sohn Thomas Keilberth zum 100. Geburtstag des berühmten Dirigenten vorgelegt hat. Der Verdacht, die Darstellung des Künstlers aus familiärer Perspektive führe zur Hagiografie, bestätigt sich für Köhl in keiner Weise. Keilberths Absicht, einen "unverstellten Blick" auf seinen Vater zu ermöglichen, scheint ihm überzeugend umgesetzt. Die auf den akribisch geführten Tagebüchern des Dirigenten basierende Biografie, die auch Briefwechsel und Zeitzeugnisse von anderen Künstlern einbezieht, bietet in seinen Augen eine ungeheure Fülle von spannenden Material und spart dabei auch weniger schöne Details aus dem Leben Keilberths - etwa seine Mitläuferschaft im Dritten Reich - nicht aus. Allen, die an der Orchestergeschichte zwischen 1928 und 1968 interessiert sind, kann Köhl das Buch nur zur Lektüre empfehlen. Erhellend scheinen ihm zudem Einblicke in den Alltag der Symphoniker, die zahlreichen Bewertungen von (meist berühmten) Künstlern, die mitgeteilten Programme sowie die genau dokumentierten Besetzungsangaben.

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