Frau Müller muss weg (DVD) - Keine Informationen
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Frau Müller muss weg! Soviel steht fest, als sich eine Gesandtschaft besorgter Eltern zu einem außerplanmäßigen Termin mit der Klassenlehrerin Frau Müller (Gabriela Maria Schmeide) zusammenfindet. Weil die Noten schlecht sind und am Schuljahresende die Entscheidung fällt, ob die Kinder den Sprung aufs Gymnasium schaffen, sind die Eltern (Justus von Dohnányi, Anke Engelke, Ken Duken, Mina Tander, Alwara Höfels) fest entschlossen, mit der Absetzung der Lehrerin zu retten, was noch zu retten ist – koste es, was es wolle! Doch Frau Müller spielt nicht mit.
Mit einem Mal brechen bei den doch so
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Produktbeschreibung
Frau Müller muss weg! Soviel steht fest, als sich eine Gesandtschaft besorgter Eltern zu einem außerplanmäßigen Termin mit der Klassenlehrerin Frau Müller (Gabriela Maria Schmeide) zusammenfindet. Weil die Noten schlecht sind und am Schuljahresende die Entscheidung fällt, ob die Kinder den Sprung aufs Gymnasium schaffen, sind die Eltern (Justus von Dohnányi, Anke Engelke, Ken Duken, Mina Tander, Alwara Höfels) fest entschlossen, mit der Absetzung der Lehrerin zu retten, was noch zu retten ist – koste es, was es wolle! Doch Frau Müller spielt nicht mit.
Mit einem Mal brechen bei den doch so perfekten Müttern und Vätern alle Vorbehalte und Ressentiments, Zweifel und Sorgen, Gehässigkeiten und Ängste hervor. Die wahre Schlacht, die beginnt jetzt...
Bitterböse Komödie nach dem Erfolgstheaterstück von Lutz Hübner, in der ein Elternabend aus dem Ruder läuft

Ob man will oder nicht, man muss gleich an "Der Gott des Gemetzels" denken, wenn man "Frau Müller muss weg" sieht. Wie in Roman Polanskis schwarzer Komödie ist auch hier die Handlung auf einen Schauplatz verdichtet, auch hier kämpfen Eltern zunächst um das Wohl ihrer Kinder, um es schließlich zum offenen Schlagabtausch über Weltanschauungen, Selbstbetrug, unerfüllte Wünsche und Sehnsüchte und verpasste Chancen der Erwachsenen kommen zu lassen. Gerecht wird man dem neuen Film von Sönke Wortmann mit dem Vergleich nicht. Er ist keine Kopie. In vielerlei Hinsicht ist er noch konsequenter, weniger überzogen. Und er verhandelt mit gesenkter Deckung sehr intelligent und witzig explizit deutsche Themen wie Schulsystem, Erfolgsdruck und Ost-West-Gefälle. Die Verfilmung des immer noch erfolgreich in ganz Deutschland gezeigten Theaterstücks von Lutz Hübner und Sarah Nemitz, das Wortmann selbst 2012 am Berliner GRIPS Theater zur Aufführung brachte, ist eher ein auf den Kopf gestellter "Breakfast Club", jener kultisch verehrte Film von John Hughes aus dem Jahr 1985, in dem fünf grundverschiedene Schüler in ihrer Highschool nachsitzen müssen.

Hier sind es jetzt fünf Eltern, die sich zu einem außerordentlichen Elternabend in einer Dresdner Grundschule zusammenfinden: Weil sie Angst um die Versetzung ihrer Kinder ins Gymnasium haben, wollen sie der ihrer Ansicht nach überforderten Klassenlehrerin Frau Müller das Vertrauen entziehen. Die reagiert ganz anders als erwartet: Bevor sie aus dem Klassenzimmer stürmt, schenkt sie den Eltern in einem vehementen Ausbruch reinen Wein ein und konfrontiert sie damit, was sie wirklich von den lieben Kleinen hält. Im Klassenzimmer zurückgelassen und auf sich allein gestellt, entbrennt zwischen den Eltern ein erhitzter Streit, bei dem sich Ressentiments und Vorbehalte immer explosiver Bahn brechen.

Sehr klug war die Entscheidung, die Enge des Raums zu nutzen, um den Druck bis zur verblüffenden und bösartigen Auflösung der Geschichte immer mehr zu erhöhen: Nie verlässt der Film die Schule, nie schneidet er zu der Lehrerin. Der Fokus liegt auf dem Eltern. Und die fünf Hauptdarsteller - Anke Engelke, Justus von Dohnanyi, Alwara Höfels, Ken Duken, Mina Tander - nehmen das Geschenk ihres Regisseurs dankend an und laufen zu Höchstform auf. So entsteht einen Film, der einen unmittelbar angeht, der ein Höchstmaß an Identifikation bietet und brisanten Gesprächsstoff noch dazu. Ein großes Publikum ist ihm zu wünschen, es ist eine der besten Arbeiten in der Karriere Wortmanns. ts.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Interviews, Featurette, Behind the Scenes, Trailer
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: Constantin Film
  • Gesamtlaufzeit: 84 Min.
  • Erscheinungstermin: 2. Juli 2015
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 40/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1
  • EAN: 4011976890089
  • Artikelnr.: 42318637
Autorenporträt
Sönke Wortmann, geboren 1959 im Ruhrgebiet, ist Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Bekannt geworden u. a. mit seinen Filmen 'Kleine Haie', 'Der bewegte Mann' und 'Der Campus' bekannt geworden. 2000 drehte er in Hollywood 'Der Himmel von Hollywood' nach einem Roman von Leon de Winter.
Rezensionen
Nachdem er das Stück von Lutz Hübner bereits erfolgreich am GRIPS Theater in Berlin inszeniert hatte, ist Sönke Wortmann nun auch für die Kinofassung der richtige Mann. Im Grunde ein Kammerspiel im Stil von "Der Gott des Gemetzels", bietet die bitterböse, mit schwarzem Humor durchzogene Geschichte mit Verweisen auf "The Breakfast Club" dem gut aufgelegten Ensemble ausreichend Gelegenheit zu brillieren, und legt zugleich entschlossen den Finger in die Wunde von Reizthemen wie Schulsystem, Erfolgsdruck und Ost-West-Gefälle.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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