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Am 23. September 2012 ereignete sich eines der schwersten Unglücke an einem Achttausender: Eine Lawine begrub am Manaslu an die vierzig Menschen. Auch Benedikt Böhm, der eine Speedbegehung des Gipfels plante, war vor Ort. Sein Lager hatten die Schneemassen verschont, und gemeinsam mit seinen Freunden machte er sich auf die Suche nach Überlebenden. Offen spricht der Skibergsteiger über die Tragödie und warum er wenige Tage später trotzdem in Rekordzeit den Manaslu bestieg. Er hält Rückschau auf seine persönliche Entwicklung und die Hinwendung zum Extremsport. Und erklärt, warum der Gipfel nicht immer die größte Leistung ist.…mehr

Produktbeschreibung
Am 23. September 2012 ereignete sich eines der schwersten Unglücke an einem Achttausender: Eine Lawine begrub am Manaslu an die vierzig Menschen. Auch Benedikt Böhm, der eine Speedbegehung des Gipfels plante, war vor Ort. Sein Lager hatten die Schneemassen verschont, und gemeinsam mit seinen Freunden machte er sich auf die Suche nach Überlebenden. Offen spricht der Skibergsteiger über die Tragödie und warum er wenige Tage später trotzdem in Rekordzeit den Manaslu bestieg. Er hält Rückschau auf seine persönliche Entwicklung und die Hinwendung zum Extremsport. Und erklärt, warum der Gipfel nicht immer die größte Leistung ist.
  • Produktdetails
  • National Geographic Taschenbuch Bd.556
  • Verlag: National Geographic Taschenbuch; Malik
  • Seitenzahl: 263
  • Erscheinungstermin: 9. November 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 121mm x 22mm
  • Gewicht: 322g
  • ISBN-13: 9783492405560
  • ISBN-10: 3492405568
  • Artikelnr.: 42777886
Autorenporträt
Böhm, Benedikt
Benedikt Böhm, 1977 in München geboren, bezwingt Achttausender so kompromisslos wie kaum ein anderer. Er wuchs mit fünf Geschwistern auf und ist seit seinem zehnten Lebensjahr Leistungssportler. 2003 bis 2006 war er Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft im Skibergsteigen. Er hat in Massachusetts und Oxford studiert und arbeitet als Geschäftsführer des Skitourenausrüsters Dynafit. 2012 war er am Manaslu, als eine Lawine mehrere Menschen begrub. Er half bei der Bergung der Überlebenden. Darüber erschien auch sein Film »7 Tage im September«.
Rezensionen
Besprechung von 05.11.2015
Sieben Sprünge vom Rand der Welt

Benedikt Böhm, geboren 1977, ist Extremskibergsteiger und -skifahrer; 2012 bezwang er den Manaslu in weniger als einem Tag. Und fuhr vom Gipfel mit Ski hinunter. Die Fotos in seinem Buch über die Tour am Achttausender und den Weg dorthin zeigen ihn immer wieder bei Abfahrten, die wegen der Steilheit mehr an freien Fall als an Skifahren erinnern. Im Text ist viel die Rede von Askese und natürlich von grässlichen Strapazen schon während der Trainingsphase. Die Tage am Manaslu aber werden zur Katastrophe. Böhm und sein Team bereiten sich auf die Speedbegehung vor, als frühmorgens eine Lawine abgeht. Da der Münchner seine Zelte abseits des offiziellen Camps aufgestellt hat, wird er verschont und kann mit seinen Freunden Hilfe leisten. Als wäre dieses Ereignis nicht schon dramatisch genug, wird es im Buch mit einer Serie von Rückblenden aufbereitet. Sein Hinundherspringen in der Zeit allerdings macht den Leser eher ungeduldig, als dass es die Spannung erhöhte. Zudem wirkt manches seltsam, fast schon despektierlich. Da findet Böhm etwa einen von der Lawine fast ganz verschütteten Mann - und beide erkennen sich. Sie waren einst zusammen auf einem Siebentausender - und dann wird erst einmal die Geschichte jener Expedition ausgebreitet. So lange aber steckt der Mann für den Leser immer noch lebensbedrohlich verschüttet im Schnee. Dass Böhm fünf Tage nach dem Lawinenunglück und der Rettungsaktion dennoch seinen Rekordversuch startet und die Tour gelingt, ist wahrlich erstaunlich. Der Münchner, der kein Profi-Bergsteiger ist, sondern als Verkaufsmanager einer Bergsportfirma arbeitet, lässt es natürlich nicht dabei bewenden. Kurz nach Erscheinen des Buches bricht er mit "Basti", einem Jugendfreund und Expeditionspartner, zu einem weiteren Rekordversuch auf - "Double8": die Doppelbesteigung der Achttausender Shisha Pagma und Cho Oyu innerhalb von sieben Tagen. Diesmal geht es nicht gut aus. Sebastian Haag und der Italiener Andrea Zambaldi kommen in einer Lawine ums Leben.

bär

"Im Angesicht des Manaslu. Speedbergsteigen in der Todeszone" von Benedikt Böhm; mit Christiane Böhm. National Geographic im Malik Verlag, München 2015. 272 Seiten, 32 Fotos. Broschiert, 14,99 Euro.

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»Es ist die Chronik einer ungewöhnlichen Besteigung, das Porträt eines besonderen Menschen.«, Sächsische Zeitung, 06.08.2014