Michael Kohlhaas - Kleist, Heinrich von
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"An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit. - Dieser außerordentliche Mann würde, bis in sein dreißigstes Jahr für das Muster eines guten Staatsbürgers haben gelten können. (...) Das Rechtgefühl aber machte ihn zum Räuber und Mörder." (Aus dem Anfang von "Michael Kohlhaas")
Autor: Heinrich von Kleist (1777-1811) war ein deutscher Schrifsteller, Dramatiker und Publizist.
Entstanden zwischen 1805 und 1810, Teildruck
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Produktbeschreibung
"An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit. - Dieser außerordentliche Mann würde, bis in sein dreißigstes Jahr für das Muster eines guten Staatsbürgers haben gelten können. (...) Das Rechtgefühl aber machte ihn zum Räuber und Mörder." (Aus dem Anfang von "Michael Kohlhaas")

Autor: Heinrich von Kleist (1777-1811) war ein deutscher Schrifsteller, Dramatiker und Publizist.

Entstanden zwischen 1805 und 1810, Teildruck in: Phöbus (Dresden) 1. Jg. 1808, 6. Stück.
Erstdruck in den "Erzählungen", (2 Bde.) Reimer Berlin, 1810/11.
Vollständige Neuausgabe, 1. Auflage, Göttingen 2018.
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
  • Produktdetails
  • Verlag: LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
  • Seitenzahl: 72
  • Erscheinungstermin: 27. Dezember 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 171mm x 7mm
  • Gewicht: 140g
  • ISBN-13: 9783965420724
  • ISBN-10: 3965420720
  • Artikelnr.: 54827877
Autorenporträt
Heinrich von Kleist, dessen Werk bereits auf die Moderne vorausweist, wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Die Beschäftigung mit Kants Philosophie löste 1801 eine Krise aus, die zur Infragestellung der Lebenspläne Kleists führte. Es folgten Reisen durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. 1807 wurde Kleist von französischen Behörden unter Spionageverdacht verhaftet. 1809 publizierte er patriotische Lieder und Aufsätze gegen die französische Besatzung. Von 1810 bis 1811 war er Herausgeber der Berliner Abendblätter , zunehmende Schwierigkeiten mit der Zensur führten zu deren Verbot. Gemeinsam mit der krebskranken Henriette Vogel beging Kleist am 21. November 1811 am Ufer des Wannsees in Berlin Selbstmord.Von den Dichtern der Goethezeit ist Heinrich von Kleist einer der lebendigsten und zerrissensten. Sowohl sein Leben als auch sein Werk standen im Zeichen einer aus den Fugen geratenen Zeit, und die extremen Gefühlslagen und radikalen Zweifel, die sich in den Werken dieses zu Lebzeiten erfolglosen Dichters Bahn brachen, sind auch heute noch höchst aktuell.