Ulysses, 23 Audio-CDs - Joyce, James
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Der unerhörteste Text der literarischen Moderne wird erstmals zum erlebbaren Hörereignis
"Eine spaßhaft-geschwätzige, allumfassende Chronik mit vielfältigstem Material" so charakterisierte ihn James Joyce. Als "obszön, unzüchtig, lasziv, nichtswürdig, anstößig und widerlich" verdammte ihn die New Yorker Gesellschaft zur Unterdrückung des Lasters 1920. Heute sind sich alle einig: Der Ulysses ist ein Klassiker, hochgelobt, sagenumwoben, akribisch dechiffriert - und ungelesen. Der 16. Juni 1904, der Tag an dem der Annoncenverkäufer Leopold Bloom seine Odyssee durch Redaktion, Friedhof, Pub,…mehr

Produktbeschreibung
Der unerhörteste Text der
literarischen Moderne wird erstmals
zum erlebbaren Hörereignis

"Eine spaßhaft-geschwätzige, allumfassende Chronik mit vielfältigstem Material" so charakterisierte ihn James Joyce. Als "obszön, unzüchtig, lasziv, nichtswürdig, anstößig und widerlich" verdammte ihn die New Yorker Gesellschaft zur Unterdrückung des Lasters 1920. Heute sind sich alle einig: Der Ulysses ist ein Klassiker, hochgelobt, sagenumwoben, akribisch dechiffriert - und ungelesen. Der 16. Juni 1904, der Tag an dem der Annoncenverkäufer Leopold Bloom seine Odyssee durch Redaktion, Friedhof, Pub, Bordell und viele weitere denkwürdige Orte Dublins antritt, ist der berühmteste Tag der Literaturgeschichte. Bearbeiter und Regisseur Klaus Buhlert verwandelt den unerhörtesten Text der literarischen Moderne in ein Hörereignis, das Rhythmus, Musik, Vielschichtigkeit und Humor von James Joyces Meisterwerk nun für viele erstmals hör- und verstehbar macht.

Die Luxusausgabe mit umfangreichem Booklet (23 CDs)

(23 CDs, Laufzeit: 21h 30)
  • Produktdetails
  • Verlag: Dhv Der Hörverlag
  • Anzahl: 23 Audio CDs
  • Gesamtlaufzeit: 1290 Min.
  • Erscheinungstermin: 16. Juni 2012
  • ISBN-13: 9783867178464
  • Artikelnr.: 34505803
Autorenporträt
James Joyce wurde am 2. Februar 1882 in Dublin geboren, wo er in schwierigen und ärmlichen Familienverhältnissen aufwuchs. Joyce studierte am University College von Dublin moderne Sprachen, u.a. Englisch, Französisch und Italienisch. 1902 ging er nach Paris, um ein Medizinstudium zu beginnen. Er wandte sich dort aber dem Schreiben zu und führte einen ausschweifenden Lebensstil. 1903 kehrte er nach Dublin zurück, konnte dort jedoch nicht Fuß fassen. Mit seiner Geliebten und späteren Ehefrau Nora Barnacle siedelte er 1904 auf den Kontinent über und lebte hauptsächlich in Triest. 1914 erschien Joyces erste Kurzgeschichtensammlung. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zog er mit seiner Familie nach Zürich. 1920 zog Joyce auf Einladung seines Freundes Ezra Pound nach Paris, wo er bis zu Frankreichs Besetzung im Zweiten Weltkrieg lebte. James Joyce starb am 13. Januar 1941 in Zürich.
Trackliste
CD 1
1Kapitel 1: Telemachos00:00:11
2Kapitel 1: Telemachos00:00:04
3Kapitel 1: Telemachos00:06:03
4Kapitel 1: Telemachos00:03:22
5Kapitel 1: Telemachos00:04:52
6Kapitel 1: Telemachos00:05:58
7Kapitel 1: Telemachos00:05:20
8Kapitel 1: Telemachos00:05:13
9Kapitel 1: Telemachos00:04:25
10Kapitel 1: Telemachos00:04:08
11Kapitel 1: Telemachos00:03:49
CD 2
1Kapitel 2: Nestor00:00:05
2Kapitel 2: Nestor00:05:03
3Kapitel 2: Nestor00:04:35
4Kapitel 2: Nestor00:07:47
5Kapitel 2: Nestor00:05:43
6Kapitel 2: Nestor00:04:04
7Kapitel 2: Nestor00:05:12
8Kapitel 2: Nestor00:04:23
9Kapitel 2: Nestor00:03:22
CD 3
1Kapitel 3: Proteus00:00:05
2Kapitel 3: Proteus00:07:11
3Kapitel 3: Proteus00:06:10
4Kapitel 3: Proteus00:06:54
5Kapitel 3: Proteus00:07:02
6Kapitel 3: Proteus00:08:14
7Kapitel 3: Proteus00:05:52
8Kapitel 3: Proteus00:06:38
9Kapitel 3: Proteus00:06:21
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Es gibt Bücher, die kennt fast ein jeder, ohne sie wirklich zu kennen. "Ulysses" etwa ist vielleicht der bekannteste ungelesene Roman des 20. Jahrhunderts. So steht er in vielen Bücherregalen als ein 1.000 Seiten dickes schlechtes Gewissen. Nun hatte der SWR den 16. Juni 2012 zum Blooms-Hörspiel-Day gemacht: 22 Stunden Ulysses am Stück, gesendet am Bloomsday, dem Tag also, mit dem James Joyce seiner Heimatstadt Dublin ein literarisches Denkmal gesetzt hat. 1.000 Seiten für einen einzigen Tag im Leben des Leopold Bloom, seines Zeichens Annoncenverkäufer und moderner Odysseus, der dahintreibt durch die Straßen Dublins am 16. Juni 1904. Für alle, die dieses Mammut-Hörspiel-Ereignis verpasst haben oder denen 22 Stunden ohne Unterbrechung einfach zu lang waren, sendet der SWR vom 27.12.12 bis zum 9.01.13 die 18 Kapitel häppchenweise.

Und für alle jene, die ein gutes Hörbuch dem Radio vorziehen, vor allem wenn die Tonkunst in einer opulenten, bis ins kleinste Detail bestechenden Ausstattung auf CD gebrannt angeboten wird, hat der Hörverlag den Ulysses in einer Schmuckbox aufgelegt, die das Prädikat "grandios" ohne Einschränkung verdient. Dieses Hörbuch begeistert, bevor man es überhaupt gehört hat und nur in Händen hält. Dass die künstlerische Umsetzung auch mehr als gelungen ist, liegt vor allem an Dietmar Bär, der Leopold Bloom ein akustisches Aussehen verleiht. Auch hat Regisseur Klaus Buhlert, der auf "anspruchsvolle Vorlagen" abonniert ist, es in diesem Fall überzeugend verstanden, durch das Zusammenspiel von Sprechern und Musik den komplexen "Bewusstseinsstrom" von Joyce Protagonisten für den Hörer zu kanalisieren und übersichtlich zu fassen. Das Aufteilen des Bewusstseinsstroms auf unterschiedliche Sprecher, das Unterstreichen der Gedanken mit Musik erleichtert dem Hörer die Orientierung in diesem unübersichtlichen, abschreckend wirkenden wortgewaltigen Konstrukt von Stilen, Symbolen und Anspielungen. Für alle, die endlich den Ulysses lesen wollen, ohne ihn lesen zu müssen - eine Lektüre für die Ohren.

…mehr© BÜCHERmagazin, Jörn Radtke (jr)

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Euphorisch bespricht Florian Welle dieses von SWR und Deutschlandfunk gestemmte "Ulysses"-Hörspielprojekt, das auf 23 CDs aus jedem Kapitel des Jahrhundertromans ein eigenständiges Hörspiel machte. Klaus Buhlert, so der Rezensent, ist ein Hörspielregisseur, der von der Musik kommt und darum für das Genre bestens geeignet ist, zumal auch James Joyce bekanntlich ein höchst musikalischer Romancier sei. Geholfen wird Buhlert von einem höchst prominenten Schauspielerensemble. Höhepunkt ist für Welle der Monolog der Molly Bloom, die von Birgit Minichmayr als "schmollmundig vor sich hin Schnoddernde" gegeben wird. Begeistert nimmt Welle auch das über hundertseitige Begleitheft zu dieser großen Edition auf.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Und jedes der achtzehn Kapitel singt [...] anderts und riecht anders und knarzt anders."
"Das opulente, bloomsdaylange Hörspiel von Klaus Buhlert ist eine Herausforderung - eine großartige. Kein Spannungs-Hörkino, sondern eine Sprach-Oper, die die unvergleichliche Stilvielfalt und Wortmusik des "Ulysses" sinnlich erfahrbar macht und seine fulminante Komik ausreizt."