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Die bewegende Geschichte einer Jugend in der Nachkriegszeit. Mit aller Kraft hat Lilly auf den Frieden gehofft. Jetzt ist er da, und Lilly findet sich nicht mehr zurecht. Die Verantwortung für Engelchen, das verlassene Baby, um das sich Lilly seit der Flucht aus Mecklenburg kümmert, lässt sie allmählich erkennen, dass man sich nicht vor dem Leben verstecken darf. Lilly lernt wieder zu vertrauen: anderen Menschen, neuen Ideen, sich selbst. Aber das Zeitgeschehen drängt sich in alle Lebensbereiche. Und letztlich ist es wieder etwas sehr Privates, das Lilly zu Entscheidungen zwingt: ihr Gefühl für Gut und Böse...…mehr

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Produktbeschreibung
Die bewegende Geschichte einer Jugend in der Nachkriegszeit. Mit aller Kraft hat Lilly auf den Frieden gehofft. Jetzt ist er da, und Lilly findet sich nicht mehr zurecht. Die Verantwortung für Engelchen, das verlassene Baby, um das sich Lilly seit der Flucht aus Mecklenburg kümmert, lässt sie allmählich erkennen, dass man sich nicht vor dem Leben verstecken darf. Lilly lernt wieder zu vertrauen: anderen Menschen, neuen Ideen, sich selbst. Aber das Zeitgeschehen drängt sich in alle Lebensbereiche. Und letztlich ist es wieder etwas sehr Privates, das Lilly zu Entscheidungen zwingt: ihr Gefühl für Gut und Böse...

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  • Produktdetails
  • Verlag: Edel Elements
  • Seitenzahl: 320
  • Erscheinungstermin: 08.11.2013
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783955302849
  • Artikelnr.: 39737408
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 21.02.1995

Vom Nachteil früher Vergreisung
Ludwig Homann hat auch wieder etwas geschrieben

Eine Zeitlang, in den Jahren um 1970, schien es, als müsse man sich den Namen dieses Autors merken, der mit Erzählungen und einem Roman im S. Fischer Verlag hervorgetreten war. Dann aber wurde es still um Ludwig Homann. Nach zwei Jahrzehnten meldet er sich jetzt gleich mit zwei Büchern zurück, mit der Erzählung "Engelchen" und dem Roman "Ada Pizonka". In beiden setzt er auf die Spannung der Kriminalgeschichte.

Der Fall einer Kindesentführung in "Engelchen" wird aus der Perspektive des Täters erzählt, eines in seiner Entwicklung zurückgebliebenen und von niemand für voll genommenen jungen Mannes, der allein in einem alten Schaustellerwagen am Rande einer Laubensiedlung haust. Die entführte neunjährige Julia soll ihm den Gesprächspartner, die Mutter und die Geliebte ersetzen. Der ein Leben lang Geduckte sucht Entschädigung in der Gewalt gegen eine Schwächere, ohne ihr weh tun oder sie sexuell mißbrauchen zu wollen. Aber je länger er sie festhält, desto aussichtsloser wird seine Lage, so daß sich die Erwartung des Lesers schon auf einen Kindesmord einstellt.

Daß der Fall zwar keine bessere, aber durch die Wiederbegegnung mit dem lange Zeit verschwundenen Vater eine andere Wendung nimmt, sei nur angedeutet. Es gelingt Homann, die Gedanken- und Handlungslogik eines Mannes von sehr "einfachem Gemüt" glaubhaft zu machen, und als psychologische Skizze erhält die Erzählung ihren literarischen Wert.

Maßstäben, wie die Erzählung sie setzt, wird der Roman "Ada Pizonka" nicht gerecht. Die Handlung spielt in dörflicher (offenbar münsterländischer) Umgebung. Homann, auf dem Lande geboren und nach dem Studium "mit Frau und Haus und Grund" in Westfalen lebend, kennt sich in der Landwirtschaft aus, weiß, wie Tiere gefüttert oder Landmaschinen bedient werden, wie der Stall ausgemistet oder der Mais gehäckselt wird. Der Erzähler hält sich an die Wirklichkeit des modernen Dorfes - leider aber auch an die Muster der alten Dorfliteratur.

Bauernkomödien und Bauerntragödien, auch die erzählten, bieten seit jeher kaum ein Spielfeld für diffizile Charaktere. Das Subtile gilt hier schon von sich aus als lächerlich. Das Personal ist Typenpersonal. So auch im Roman. Die Flüchtlingstochter Ada Pizonka, eine östlich-ländliche Femme fatale, kann sich unter den vielen ihr nachlaufenden Männern den reichsten Bauern aussuchen. Dieser "König" des Dorfes aber beschwört durch frühzeitige Vergreisung ein Kriminaldrama gewaltigen Ausmaßes herauf. Verraten werden soll nur noch, daß zu den Delikten in dieser Dorf- und Mordgeschichte auch die Brandstiftung gehört. So endet der Reigen nächtlicher Untaten immerhin mit der Aussicht auf ein Feuerwerk. WALTER HINCK

Ludwig Homann: "Engelchen". Erzählung. Haffmanns Verlag, Zürich 1993. 175 S., geb., 36,- DM.

Ludwig Homann: "Ada Pizonka". Roman. Haffmanns Verlag, Zürich 1994. 292 S., geb., 36,- DM.

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