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Die Anzahl der BDSM -Szenenzugänge hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Neben der sexuellen Neigung bringen die Lust am Experimentieren, aber auch der Zwang, dazu zu gehören, die Menschen immer wieder an die Grenzen ihrer psychischen und physischen Belastbarkeit. Die Facetten von BDSM ändern sich im Laufe der Zeit - der Leitsatz bleibt bestehen: Sicher, mit gesundem Menschenverstand und vor allem freiwillig. Wenn die Grenzen des Partners/der Partnerin missachtet werden, wird aus dem Spaß häusliche Gewalt. Je nach Ausmaß der Gewalt und Belastbarkeit des Opfers kann dieses Hilfe…mehr

Produktbeschreibung
Die Anzahl der BDSM -Szenenzugänge hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Neben der sexuellen Neigung bringen die Lust am Experimentieren, aber auch der Zwang, dazu zu gehören, die Menschen immer wieder an die Grenzen ihrer psychischen und physischen Belastbarkeit. Die Facetten von BDSM ändern sich im Laufe der Zeit - der Leitsatz bleibt bestehen: Sicher, mit gesundem Menschenverstand und vor allem freiwillig. Wenn die Grenzen des Partners/der Partnerin missachtet werden, wird aus dem Spaß häusliche Gewalt. Je nach Ausmaß der Gewalt und Belastbarkeit des Opfers kann dieses Hilfe benötigen.

Die Literatur bringt wenige Beispiele über die Handhabung des Themas 'Häusliche Gewalt' mit BDSM-Kontext in der Beratung. Die empirische Erhebung erfolgte über die Methode der ExpertInnenbefragung als Face-to-Face-, Email- und Skypeinterviews mit einem erarbeiteten Interviewleitfaden.

Im Berufsalltag der befragten frauenspezifischen Beratungsstellen und -praxen und BDSM-Beratungsstellenund -praxen zeigen sich kaum Unterschiede in der Vorgehensweise bei der Beratung von Frauen als Opfer häuslicher Gewalt mit BDSM-Kontext. Überall haben die Sicherheit und der Schutz der Klientin oberste Priorität. Der größte Ansatz der Aufklärungs- und Präventionsarbeit wird in der Bewusstseinsbildung der Gesellschaft gesehen. Während die Ressourcen der BDSM-Beratungsstellen und -praxen nicht den bundesweiten Bedarf abdecken können, werden die Ressourcen der frauenspezifischen Beratungsstellen und -praxen kaum genutzt.

Für eine österreichweite effiziente Beratung der Opfer häuslicher Gewalt mit BDSM-Kontext wird die Zusammenarbeit zwischen den frauenspezifischen und den BDSM-Beratungsstellen und -praxen als erfolgskritisch gesehen.
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( ) BDSM - Bondage and Discipline, Dominance and Submission, Sadims and Masochism
  • Produktdetails
  • Verlag: Verlag 3.0 Zsolt Majsai
  • Seitenzahl: 126
  • 2015
  • Ausstattung/Bilder: 2014. 126 S.
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 139mm x 12mm
  • Gewicht: 182g
  • ISBN-13: 9783944343839
  • ISBN-10: 3944343832
  • Best.Nr.: 40710195
Autorenporträt
Jennifer-Victoria Müller, geb. 1973 in Bratislava, Slowakei, lebt seit 1992 in Österreich. 1999 Matura-Nostrifikation Vienna Business School, nach 15 Jahren Tätigkeit in der Wirtschaft erwarb sie 2012 MSc-Upgrade und ist seitdem als akademische psychosoziale Beraterin/Lebens- und Sozialberaterin tätig. Sie ist auch zertifizierte Online-Beraterin und spricht neben ihrer Muttersprache Slowakisch und ihrer Wahlheimatsprache Deutsch auch Tschechisch, Russisch, Englisch und Spanisch.
Inhaltsangabe
Inhaltsverzeichnis Kurzfassung / Abstract Vorwort 1 Einleitung 1.1 Begriffsklärung 1.2 Abkürzungsverzeichnis 1.3 Einführung in die Thematik 1.4 Problemstellung 1.5 Zielsetzung 1.6 Aufbau der Arbeit 2 Literaturrecherche und aktueller Wissensstand 2.1 Häusliche Gewalt 2.1.1 Warum wird ein Mann zum Täter? 2.1.2 Die differenzierten Varianten von Häuslicher Gewalt 2.1.3 Auslöser von Gewalt 2.1.4 Die zyklische Gewalt 2.1.5 Täterbezogene Interventionen 2.2 BDSM 2.2.1 Die Entstehung des Begriffs 2.2.2 Angeboren oder anerzogen? Die Ursachen von Sadomasochismus 2.2.3 BDSM im Wandel der Zeit 2.2.4 BDSM: Medien- und Öffentlichkeitspräsenz 2.2.5 BDSM und Religion 2.2.6 Safe, sane and consensual 2.2.7 BDSM: Kritik 2.2.8 BDSM: Subkultur, Szene und Bewegung 2.2.9 BDSM: 'Auskunft' und Beratung 2.2.10 BDSM und das Gesetz 2.2.11 BDSM: Wann wird aus Spaß Häusliche Gewalt? 2.3 Frauenspezifische Beratung 2.3.1 Hintergrund und Ausgangssituation der frauenspezifischen Beratung 2.3.2 Von der Familientherapie zur zeitgemäßen Beratung 2.3.3 Frauenberatung im Wandel der Zeit 2.3.4 Qualitätskriterien in der Frauenberatung 2.3.4.1 Die Beraterinnen 2.3.4.2 Die Prinzipien der frauenspezifischen Beratung 2.3.4.3 Ziele der Beratung 2.3.5 Das Beratungsangebot 2.3.5.1 Telefonberatung 2.3.5.2 Face-to-Face Beratung 2.3.5.3 Online-Beratung 2.3.6 Beratung und Gewaltforschung 2.3.7 Beratung und Präventionsarbeit 2.3.8 Beratung und Öffentlichkeitsarbeit 2.3.9 Beratung und das Strafrecht 2.3.10 Hilfseinrichtungen 2.3.10.1 Notrufe 2.3.10.2 Beratungsstellen 2.3.10.3 Frauenhäuser 2.3.10.4 Interventionsstellen 3 Zusammenfassung der Literatur 4 Forschungsfragenstellung 5 Systemabgrenzung 5.1 Sachliche Systemabgrenzung 5.2 Räumliche Systemabgrenzung 5.3 Zeitliche Systemabgrenzung 6 Stichproben und Untersuchungsmethoden 6.1 Stichprobe 6.2 Methodenerklärung 7 Ergebnisse der Expertenbefragung 7.1 Interviewpartnerinnen und Interviewpartner 7.2 Beratungsangebot 7.3 Überweisungskontext und Erstkontakt 7.4 Erwartungen und Motivation der Klientinnen 7.5 Prioritäten in der Beratung 7.6 Informationen zum Thema Gewalt, BDSM und ihre Relevanz im Beratungsprozess 7.7 Zusammenarbeit mit der Männerberatung 7.8 Verzeichnete Entwicklungen von häuslicher Gewalt mit BDSM-Kontext in und außerhalb der Beratungstätigkeit 7.9 Aufklärung, Prävention und Mitarbeit 7.9.1 Aufklärungs- und Präventionsarbeit im Rahmen der eigenen BS/BP 7.9.2 Aufklärungs- und Präventionsarbeit im Rahmen der BDSM-Szene 7.9.3 Sonstige Aufklärungs- und Präventionsarbeit zum Thema häusliche Gewalt mit BDSM-Kontext 7.10 Ausblick 8 Schlussfolgerungen 8.1 Hypothesen 8.2 Abschließende Betrachtung 8.2.1 Missbrauchsszenarien 8.2.2 Aufklärung und Austausch der Berater und Beraterinnen 8.2.3 Der Ruf der Hilfseinrichtungen 9 Ausblick auf zukünftige Forschung 10 Literaturverzeichnis 11 Tabellenverzeichnis 12 Glossar 13 Anhang - Interviewleitfaden