Paddington - Kidman,Nicole/Bonneville,Hugh
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Nachdem ein Erdbeben sein Zuhause im peruanischen Regenwald einebnet, wird ein kleiner Bär von seiner Tante nach London geschickt, wo er den Forscher ausfindig machen soll, der einst die englische Sprache in den Dschungel brachte. Im Bahnhof Paddington wird er von der Familie Brown aufgelesen, die ihn "Paddington" tauft und bei sich Zuhause aufnimmt. Paddingtons Ankunft bleibt nicht unbemerkt: Während Bär und Familie sich zusammenraufen lernen, macht eine Unbekannte Jagd auf den Neuankömmling, um ihn auszustopfen.
Erste Kinoverfilmung der legendären Kinderbücher von Michael Bond, in dem ein
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Produktbeschreibung
Nachdem ein Erdbeben sein Zuhause im peruanischen Regenwald einebnet, wird ein kleiner Bär von seiner Tante nach London geschickt, wo er den Forscher ausfindig machen soll, der einst die englische Sprache in den Dschungel brachte. Im Bahnhof Paddington wird er von der Familie Brown aufgelesen, die ihn "Paddington" tauft und bei sich Zuhause aufnimmt. Paddingtons Ankunft bleibt nicht unbemerkt: Während Bär und Familie sich zusammenraufen lernen, macht eine Unbekannte Jagd auf den Neuankömmling, um ihn auszustopfen.
Erste Kinoverfilmung der legendären Kinderbücher von Michael Bond, in dem ein kleiner Bär aus Peru von einer Familie in London aufgenommen wird.

Es gibt Familienfilme, die alles richtig machen. Denen es gelingt, einer klassischen Marke nicht nur gerecht zu werden, sondern ihr auch völlig neue Seiten abzugewinnen. Die Herz haben, Humor, Emotion, Pfiff, Tempo und vor allem eine große Liebe für ihre Figuren, die verstanden werden, als hätte man ein ganzes Leben mit ihnen verbracht. Die nicht Produkt sind, sondern Herzensangelegenheit. Die perfekt sind und zeitlos. Vorhang auf für die erste Kinoadaption der 1958 von Michael Bond aus der Taufe gehobenen Buchreihe über den kleinen Bär Paddington, die es Mitte der Siebzigerjahre als Zeichentrickserie immerhin schon mal zu Fernsehehren gebracht hatte. Produziert von David Heyman, der mit den "Harry Potter"-Filmen schon einmal bewiesen hat, dass er ein gewisses Gespür für Familienstoffe besitzt und zuletzt mit "Gravity" für Furore sorgte, erlebt der Sympathieträger mit rotem Hut und blauem Dufflecoat nun erstmals ein Kinoabenteuer, als Realfilm umgesetzt mit der Creme de la Creme der britischen Darstellerszene - Hugh Bonneville, Sally Hawkins, Julie Walters, Peter Capaldi, Jim Broadbent - plus Nicole Kidman als beste Cruella De Ville diesseits von Glenn Close: Allesamt sind wunderbar, und doch wird ihnen die Show gestohlen von dem von der britischen Firma Framewerks animierten und im Original traumhaft unschuldig und liebenswert von Ben Whishaw gesprochenen (deutsche Stimme: Elyas M'Barek) Titelhelden.

Dabei hat Regisseur und Drehbuchautor Paul King von Bonds originalem Roman wenig mehr übernommen als die Prämisse: Ein kleiner Bär mit perfekten Manieren und einer Vorliebe für Orangenmarmelade reist aus dem "dunkelsten Peru" nach London und wird am Bahnhof Paddington von der Familie Brown aufgelesen, die ihn in ihren Verbund aufnimmt. Das nimmt im ersten "Paddington"-Roman nur wenige Seiten ein. King hat einen ganzen Film daraus gemacht, über Paddingtons Herkunft, seine Reise und das folgende Abenteuer, das aus dem ungebetenen Gast ein gleichwertiges Familienmitglied werden lässt. Was leicht auch in die Hose hätte gehen können, entfaltet sich unter Kings innovativer Regie zu einem Feuerwerk wunderbarer Einfälle, liebenswerter Details, visueller Akzente und lustvoller Verweise querbeet durch die Filmgeschichte: Tati, Sellers und Keaton, Jacques Demys poppige Musicals, "101 Dalmatiner", "Mary Poppins", Chaplins "The Kid" und die "Home Alone"-Filme sind die Vorbilder, die Michael Bonds Schöpfung ausschmücken und vertiefen. Und in die Jetztzeit verlegen, wo alle bekannten Figuren der Bücher ihren Platz haben, Paddington aber erst einmal darum ringen muss, von den Mitgliedern der Brown-Familie akzeptiert zu werden, und eine teuflische Bösewichtin - Nicole Kidman optisch als Mix aus Rosa Klebb und strenger Dominatrix - es darauf anlegt, den Bären zu fangen und auszustopfen.

Auf die Gefahr hin, wie ein Phrasen dreschender Pressetext zu klingen: Jede Szene, beginnend mit Paddingtons Vorgeschichte im peruanischen Regenwald hin zum Showdown auf den verschneiten Dächern des Naturkundemuseums, ist ein kleines Highlight für sich, witzig und anspielungsreich, immer im Dienst des größeren Dramas einer einsamen Seele auf dem Suche nach einem Zuhause. "Bitte kümmern Sie sich um diesen Bären. Danke!", steht auf dem Schild, das um Paddingtons Hals hängt, als die Familie ihn findet, einsam und allein vor einem "Lost & Found"-Schild. Das ist die Essenz des Films. Und was sich um sie herum entwickelt und erzählt wird, grenzt an ein kleines Kinowunder. ts.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Featurettes, Making of, Trailer, Wendecover
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: STUDIOCANAL
  • Gesamtlaufzeit: 91 Min.
  • Erscheinungstermin: 4. April 2015
  • FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 40/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1
  • EAN: 4006680072111
  • Artikelnr.: 42013121
Autorenporträt
Michael Bond, geboren 1926 im englischen Newbery, war Mitarbeiter bei der BBC und später Kameramann beim Fernsehen. Er schrieb Kurzgeschichten, Hörspiele und Drehbücher. 1958 veröffentlichte er sein erstes Paddington-Buch. Dreizehn Bände sind insgesamt erschienen; sie machten ihn zu einem der erfolgreichsten Kinderbuchautoren der Welt. Michael Bond lebt heute als freier Autor in London.
Rezensionen
Die erste Kinoadaption der berühmten Kinderbücher von Michael Bond ist jetzt schon ein Klassiker des Familienfilms, der keine Wünsche offen lässt: Unter der einfallsreichen Regie von Paul King ist die Geschichte einer einsamen Seele auf der Suche nach einem Zuhause ein Feuerwerk überbordender Einfälle und hinreißender Szenen, nie Produkt, immer Herzensangelegenheit. Dazu kommt die perfekte Umsetzung: Der computeranimierte Bär stiehlt sogar den menschlichen Stars, darunter Hugh Bonneville und Nicole Kidman, die Show.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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