Enid Blyton - Fünf Freunde - DVD 6
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Die erfolgreichsten Jugendbuchklassiker von Enid Blyton als hochwertige Realverfilmung: Die fünf Freunde, das sind wir: Julian, Dick und Anne, George und Timmy, der Hund. Sie erleben lustige und spannende Abenteuer:
Episoden:
Fünf Freunde wittern ein Geheimnis Fünf Freunde jagen die Entführer
Bonusmaterial
DVD-Ausstattung / Bonusmaterial: - Kapitel- / Szenenanwahl
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  • Anzahl: 1 DVD
Produktbeschreibung
Die erfolgreichsten Jugendbuchklassiker von Enid Blyton als hochwertige Realverfilmung: Die fünf Freunde, das sind wir: Julian, Dick und Anne, George und Timmy, der Hund. Sie erleben lustige und spannende Abenteuer:

Episoden:

Fünf Freunde wittern ein Geheimnis
Fünf Freunde jagen die Entführer

Bonusmaterial

DVD-Ausstattung / Bonusmaterial: - Kapitel- / Szenenanwahl
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: Universum Film
  • Gesamtlaufzeit: 50 Min.
  • Erscheinungstermin: 24. Februar 2005
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 4:3, PAL
  • Tonformat: Deutsch DD 1.0 Mono
  • EAN: 0828766597394
  • Artikelnr.: 20094898
Autorenporträt
Enid Blyton, geb. 1897 in London, begann im Alter von 14 Jahren, Gedichte zu schreiben. Bis zu ihrem Tod im Jahre 1968 verfasste sie über 700 Bücher und mehr als 10.000 Kurzgeschichten, die in über 40 Sprachen übersetzt wurden. Bis heute gehört Enid Blyton zu den meistgelesenen Kinderbuchautoren der Welt und mit den 'Fünf Freunden' hat sie die bekanntesten Helden aller Zeiten geschaffen.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 19.12.2008

Bad der Erinnerung: "Ein Geheimnis"

Ein Freibad im Sommer 1955, eine schöne Mutter, ein ängstlicher Sohn. Sie springt formvollendet vom Fünf-Meter-Turm, er traut sich kaum ins Wasser. Aber er phantasiert sich einen Doppelgänger zusammen, der mutig den Sprungturm erklimmt und ihm zuwinkt. So geht es los.

Zu Hause angekommen, nimmt ihn der nicht minder sportive Vater in die Pflicht, versucht, ihm Klimmzug und Überschlag an den Ringen beizubringen, gibt aber schnell auf. Als der Junge dann bei Tisch auch noch dem unsichtbaren Doppelgänger ein eigenes Gedeck auflegt, platzt dem Vater der Kragen. Der Film lässt sich wenig Zeit, diese Kindheit mit Komplexen zu beschweren, und als dann auch noch die Mutter panisch reagiert, als der Junge auf dem Speicher ein Stofftier in einem Koffer entdeckt und kurz darauf der Junge die Eltern beim Liebesspiel beobachtet, ist klar, dass dieser Stoff ein Fall für Familienaufstellungen oder Psychoanalyse ist. Das ist insofern auch kein Wunder, als Philippe Grimbert, dessen autobiographischer Roman hier verfilmt wird, im Hauptberuf Psychoanalytiker ist. Nur hat Regisseur Claude Miller daraus den falschen Schluss gezogen, im Film gelte es nun, die Traumata zu bebildern.

"Das Geheimnis", man ahnt es schon, hat mit dem Doppelgänger zu tun, jenem Bruder, der all das ist, was der Junge nicht ist. Und da die Geschichte dann ins Leben einer jüdischen Familie im Lyon der dreißiger Jahre zurückblendet, wird bald klar, dass dieser Bruder realer war, als es zunächst den Anschein hatte, und dass diese Geschichte in die Deportation münden wird. Das Doppelgänger-Motiv, die Dramen der Okkupation und die Rückblendenstruktur erinnern an die Romane von Patrick Modiano, bei dem Claude Miller hätte lernen können, wie behutsam man bei der Spurensuche verschütteter jüdischer Vergangenheit vorgehen kann. Stattdessen führt er Mathieu Amalric als Erzähler ein, der aus einer schwarzweißen Gegenwart das Drama der Familie und das seiner Jugend erkundet. Aber diese Ebene wirkt ebenso konstruiert wie die halbherzigen Verschränkungen der Vergangenheitsebenen, weil die Erzählung an niemand bestimmten gerichtet ist außer an den Zuschauer.

Dabei war Claude Miller mal ein Regisseur, dessen beste Arbeiten - "Der süße Wahn", "Das Verhör" und "Das Auge" - genau davon lebten, dass sie dem Wechselspiel zwischen Gegenwart und Erinnerung Spannung abgewannen. "Das Geheimnis" gewinnt jedoch nur dann Farbe, wenn es den Vater (Patrick Bruel) zeigt, der gerade geheiratet hat, die Mutter (Ludivine Sagnier) des ersten Sohnes nämlich, und doch schon mit einer anderen (Cécile de France) liebäugelt, der späteren Mutter des Erzählers. Da ist der Film allerdings ganz stark: wie er die erotische Anziehungskraft zur zweiten Frau und die Gewissheit des traurigen Endes der ersten Ehe in der Schwebe hält. Der Rest ist eigentlich nur Ballast. (malt)

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