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Hier ist er: Heinrich Manns Roman "Der Untertan", ganz anders, neu erzählt
für unsere Zeit. Mit großem menschlichem Gespür erzählt Joachim Zelter, was
längst überfällig war: die Entwicklungsgeschichte des modernen Untertanen in
der Welt von heute, erzählt von der frühen Schulzeit bis zum Erwachsenenalter,
von den Siebzigerjahren bis in die Jetztzeit. Ein Psychogramm, ein
gesellschaftliches Sittengemälde, ein Spiegelbild individueller wie kollektiver
Anpassung - und menschlicher Entfremdung. Unnachahmlich beschreibt
Joachim Zelter das Zusammenspiel von Selbstverleugnung,
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Produktbeschreibung
Hier ist er: Heinrich Manns Roman "Der Untertan", ganz anders, neu erzählt

für unsere Zeit. Mit großem menschlichem Gespür erzählt Joachim Zelter, was

längst überfällig war: die Entwicklungsgeschichte des modernen Untertanen in

der Welt von heute, erzählt von der frühen Schulzeit bis zum Erwachsenenalter,

von den Siebzigerjahren bis in die Jetztzeit. Ein Psychogramm, ein

gesellschaftliches Sittengemälde, ein Spiegelbild individueller wie kollektiver

Anpassung - und menschlicher Entfremdung. Unnachahmlich beschreibt

Joachim Zelter das Zusammenspiel von Selbstverleugnung, Nicht-Sein und

Aufgehen im Anderen, im Mächtigen und im geschichtlich Werdenden.

Am Ende erzählt der Roman unser aller Geschichte: Wie wir zu dem geworden,

was wir heute sind.
  • Produktdetails
  • Verlag: Klöpfer & Meyer Verlag
  • Seitenzahl: 211
  • Erscheinungstermin: 18. Juli 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 124mm x 23mm
  • Gewicht: 295g
  • ISBN-13: 9783863510350
  • ISBN-10: 3863510356
  • Artikelnr.: 44396716
Autorenporträt
Joachim Zelter, 1962 in Freiburg geboren, studierte und lehrte englische Literatur in Tübingen und Yale. Autor zahlreicher Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Thaddäus-Troll-Preis, dem Großen Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg sowie dem Jahresstipendium des Landes Baden- Württemberg. Bei Klöpfer & Meyer sind erschienen: »Die Würde des Lügens«, »Betrachtungen eines Krankenhausgängers«, »Schule der Arbeitslosen«, »Die Welt in Weiß« sowie »Der Ministerpräsident«, mit dem Joachim Zelter 2010 auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis stand. www.joachimzelter.de
Rezensionen
Seine kurze Rezension lässt es erahnen: Martin Zingg hat Joachim Zelters neuer Roman "untertan" gefallen. Angeregt von Heinrich Manns großem Werk "Der Untertan" erzähle Zelter die Geschichte des devoten, opportunistischen, aber im Gegenteil zu seinem berühmten Ahnen erfolglosen Friedrich Ostertag, der als überforderter Nachkomme von Spielzeughändlern keine Chance auf ein Vorankommen zu nutzen weiß: Nach einer katastrophalen Schullaufbahn und einem abgebrochenen Soziologiestudium gerate er in die Abhängigkeit des zwielichtigen Adligen von Conti, für den er schließlich auch die Dissertation schreibe. Allein die "erschreckende" Alterslosigkeit dieses Protagonisten lohnt die Lektüre, meint der Kritiker.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Nur wenige dürfen sich glücklich schätzen von den Worten geliebt zu werden, Joachim Zelter gehört zu ihnen." -- Stuttgarter Zeitung

"Ironie und psychologisches Raffinement: Joachim Zelter hat von beidem reichlich." -- Neue Zürcher Zeitung

"Ein Meister des magischen Humors, ein Wortmagier mit unwiderstehlicher Fabulierfreude und Sprachkraft: unbedingt lesen!" -- Südwestrundfunk

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Seine kurze Rezension lässt es erahnen: Martin Zingg hat Joachim Zelters neuer Roman "untertan" gefallen. Angeregt von Heinrich Manns großem Werk "Der Untertan" erzähle Zelter die Geschichte des devoten, opportunistischen, aber im Gegenteil zu seinem berühmten Ahnen erfolglosen Friedrich Ostertag, der als überforderter Nachkomme von Spielzeughändlern keine Chance auf ein Vorankommen zu nutzen weiß: Nach einer katastrophalen Schullaufbahn und einem abgebrochenen Soziologiestudium gerate er in die Abhängigkeit des zwielichtigen Adligen von Conti, für den er schließlich auch die Dissertation schreibe. Allein die "erschreckende" Alterslosigkeit dieses Protagonisten lohnt die Lektüre, meint der Kritiker.

© Perlentaucher Medien GmbH