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Paul ist ein ziemlich schlauer Bursche, weswegen er von der internationalen Raumfahrtbehörde für eine Mission ausgewählt wird. Als Mitglied der Crew macht er sich auf, um in entlegenen Ecken unseres Planeten und auf fremden Sternen mit sympathische Außerirdischen große Abenteuer zu erleben. Emile Bravo inszeniert eine rasante, lustige Story, die Kindern Lust aufs Lesen macht, weil aufgegriffen wird, was sie interessiert: Raumfahrt, Umweltverschmutzung, Gentechnik usw. Die Geschichten sind dabei niemals belehrend, sondern spannend und lesbar. Damit steht Paul klar in der Tradition von Klassikern wie TIM UND STRUPPI.…mehr

Produktbeschreibung
Paul ist ein ziemlich schlauer Bursche, weswegen er von der internationalen Raumfahrtbehörde für eine Mission ausgewählt wird. Als Mitglied der Crew macht er sich auf, um in entlegenen Ecken unseres Planeten und auf fremden Sternen mit sympathische Außerirdischen große Abenteuer zu erleben.
Emile Bravo inszeniert eine rasante, lustige Story, die Kindern Lust aufs Lesen macht, weil aufgegriffen wird, was sie interessiert: Raumfahrt, Umweltverschmutzung, Gentechnik usw. Die Geschichten sind dabei niemals belehrend, sondern spannend und lesbar. Damit steht Paul klar in der Tradition von Klassikern wie TIM UND STRUPPI.
  • Produktdetails
  • Pauls fantastische Abenteuer Bd.1
  • Verlag: Carlsen
  • Seitenzahl: 56
  • Altersempfehlung: ab 9 Jahren
  • Erscheinungstermin: Januar 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 294mm x 219mm x 7mm
  • Gewicht: 272g
  • ISBN-13: 9783551736642
  • ISBN-10: 3551736642
  • Artikelnr.: 38030324
Autorenporträt
Bravo, Emile
Émile Bravo wurde 1964 in Paris geboren und debütierte 1988 als Comic-Künstler. Bereits 1990 begann die Zusammenarbeit mit dem Autor Jean Regnaud, mit dem u.a. die Serie »Aleksis Strogonov« und »Meine Mutter ist in Amerika... « entstanden. 2009 erschien sein viel beachteter »Spirou Spezial«-Band »Porträt eines Helden als junger Tor« - derzeit arbeitet er an seinem zweiten »Spirou«-Sonderband. Seine aktuellste Veröffentlichung im Carlsen Verlag ist die Reihe »Pauls fantastische Abenteuer«. Für seine deutschsprachigen Geschichten erhielt er u.a. den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 für »Meine Mutter ist in Amerika... « und für »Das tapfere Prinzlein und die sieben Zwergbären« 2012 den Max und Moritz-Preis. Für Bravo bildet die Verschmelzung von Comic und Kinderbuch einen zentralen Punkt seiner Arbeit.
Rezensionen
Besprechung von 11.07.2014
Gefahren im Sonnensystem
„Pauls Fantastische Abenteuer“, zwei Bände aus der Comic-Reihe von Emile Bravo
Paul hat braune Strubbelhaare und ist zehn, elf Jahre alt. Er lebt in einem nicht besonders schicken Haus am Stadtrand und besitzt ein fettes Meerschweinchen, das er sehr liebt. Er hat einen besten Freund, ziemlich spießige Eltern, und einen nervigen kleinen Bruder, mit dem er sich ständig streitet – unter anderem darum, wer denn nun gerade am Computer hocken und das Game Starfighter spielen darf. Kurz: Paul ist ein Junge wie viele andere.
  Aber eben doch nicht ganz: In Band 1, Sprung in die Zukunft , stellt sich heraus, dass ausgerechnet Paul im Rahmen einer globalen Recherche ausgewählt worden ist, um mit einer Gruppe von Wissenschaftlern und der gleichaltrigen Janet in das Sonnensystem Alpha Centauri zu reisen. Dank eines neuen Raumschiffs, das mit Lichtgeschwindigkeit fliegt, wird die Mission nur ein paar Wochen dauern; auf der Erde aber werden inzwischen acht Jahre vergehen.
  In Band 2, Unverschämt viele Klone , ist Paul wieder heil zu Hause angekommen, wird aber schrecklich von seinem Bruder gequält, der inzwischen ja älter und stärker ist als er. Also reist er nach England, wo Janet mit ihrer Familie lebt. Janets Mutter, eine berühmte Klonspezialistin, wird entführt, und Paul muss sich mit einem verrückten Professor und riesigen, mutierten Wespen herumschlagen – ein Glück, dass er auf die Hilfe netter Außerirdischer bauen kann.
Kinder und Jugendliche spielen bei Émile Bravo oft eine zentrale Rolle. Für die anrührende Graphic Novel Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen (2007) ist ihm der deutsche Jugendliteraturpreis verliehen worden, und sein ungewöhnliches Spirou -Album Porträt eines Helden als junger Tor (2008) gehört zu den besten französischsprachigen Comics der vrgangenen Jahre. Mit der Serie Pauls fantastische Abenteuer , von der in Frankreich zwischen 1999 und 2011 insgesamt sechs Bände erschienen sind, zielt er auf ein deutlich jüngeres Publikum, allerdings ohne das von ihm gewohnte Niveau zu unterschreiten. Im Gegenteil: Was Bravo hier alles unter einen Hut bringt, das ist einfach bewundernswert. Einerseits verwickelt er Paul in die haarsträubendsten Geschehnisse, andererseits löst er diese nie ganz vom Alltäglichen ab. Die Spannungen, wie sie für das Verhältnis von Geschwistern zueinander typisch sind, werden ziemlich drastisch ausgetragen – und von den Eltern nicht gerade vorbildlich entschärft –, aber auch die zarte, präpubertäre Liebe, die Janet und Paul füreinander empfinden, schildert Bravo so humorvoll wie feinfühlig.
  Sehr schön sind zudem die parodistischen Anspielungen, im ersten Band auf die in den Achtzigern populäre Animationsserie Captain Future, im zweiten auf Hergés Tim und Struppi. Und dann schafft Bravo es sogar noch, ganz nebenbei Sachinformationen zu vermitteln, indem er in ein paar Panels bündig die Relativitätstheorie oder das Klonen erklärt. Dass auch die Zeichnungen, die in der frankobelgischen Tradition des Semi-Funny stehen, erstklassig sind, muss man kaum noch erwähnen – Bravo meistert einfach alles, was er künstlerisch anpackt, mit Bravour! (ab 10 Jahre)
CHRISTOPH HAAS
  
ÉMILE BRAVO (Text und Zeichnungen) : Pauls fantastische Abenteuer. Band 1: Sprung in die Zukunft. Band 2: Unverschämt viele Klone. Aus dem Französischen von Christian Gasser und Ulrich Pröfrock. Carlsen 2014, jeweils 56 Seiten zu 9,99 Euro.
Illustrationen aus ÉMILE BRAVO: Pauls fantastische Abenteuer. Band 1: Sprung in die Zukunft.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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"Bravo meistert einfach alles, was er künstlerisch anpackt, mit Bravour!", Süddeutsche Zeitung, Christoph Haas, 11.07.2014