Einübung im Christentum. Gesammelte Werke und Tagebücher. 26. Abt. Bd. 18 - Kierkegaard, Sören

21,50
versandkostenfrei*
Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

  • Broschiertes Buch

Jetzt bewerten

Was fordert das Christentum von dem Gläubigen, der seinen Glauben ernst nimmt? Das faßt Kierkegaard in dieser Schrift zusammen unter dem Begriff der "Nachfolge Christi": Christus soll uns zum Vorbild werden; dann wird er uns an seinem Gottesverhältnis Anteil geben. Doch dürfen wir dafür nicht den in göttlicher Herrlichkeit "triumphierenden" Christus suchen; sondern diese Wirkung geht gerade aus von dem in die "Unkenntlichkeit" des Menschseins erniedrigten. Wenn er uns so, als "Gleichzeitiger", begegnet, werden wir ihn dann erkennen und seine Gabe annehmen, oder wird er uns zum Ärgernis werden,…mehr

Produktbeschreibung
Was fordert das Christentum von dem Gläubigen, der seinen Glauben ernst nimmt? Das faßt Kierkegaard in dieser Schrift zusammen unter dem Begriff der "Nachfolge Christi": Christus soll uns zum Vorbild werden; dann wird er uns an seinem Gottesverhältnis Anteil geben. Doch dürfen wir dafür nicht den in göttlicher Herrlichkeit "triumphierenden" Christus suchen; sondern diese Wirkung geht gerade aus von dem in die "Unkenntlichkeit" des Menschseins erniedrigten. Wenn er uns so, als "Gleichzeitiger", begegnet, werden wir ihn dann erkennen und seine Gabe annehmen, oder wird er uns zum Ärgernis werden, weil er unsern in die Weltlichkeit gebannten Maßstäben nicht entspricht? Mit immer neuen Bildern und Beispielen bemüht sich Kierkegaard, uns die konkrete Situation Jesu wie der ihm Begegnenden lebendig werden zu lassen, und zeigt, wie wir uns da gegen Christus, der uns in Liebe sucht, und seine Gnade verschließen. Wer aber mit der "Nachfolge" ernst machen will, dem sagt er, daß er sich damit zu den Maßstäben dieser Welt in Widerspruch setzt und schweres Leiden auf sich nimmt. - Kierkegaard sah diese Schrift zusammen mit der "Krankheit zum Tode" (24. Abteilung) als den Gipfelpunkt seiner schriftstellerischen Arbeit an, als "Schrift der Vollendung". In den Anmerkungen sind aus dem Manuskript einige besonders scharfe Stellen der ursprünglichen Fassung mitgeteilt, die seinen späteren offenen Angriff auf Kirche und Christenheit vorwegnehmen, zu dem er sich damals noch nicht als berechtigt ansah. Im Anhang findet man eine charakteristische Aufzeichnung darüber, wie er sich damals seine Stellung zu der "Christus verleugnenden" Christenheit zurechtlegte.