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Lise Meitner (1878-1968) forschte und lehrte über dreißig Jahre lang an der Seite Otto Hahns. Als Erste begriff die bescheidene Physikerin die volle Bedeutung eines scheinbar misslungenen Forschungsprojekts, an dem sie bis zu ihrer erzwungenen Flucht 1938 mitgearbeitet hatte: Sie deutete das Ergebnis als Kernspaltung. Am Wettlauf um die Freisetzung der Kernenergie, der dadurch ausgelöst wurde, beteiligte sie sich nicht.
Das Bildmaterial der Printausgabe ist in diesem E-Book nicht enthalten.
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Produktbeschreibung
Lise Meitner (1878-1968) forschte und lehrte über dreißig Jahre lang an der Seite Otto Hahns. Als Erste begriff die bescheidene Physikerin die volle Bedeutung eines scheinbar misslungenen Forschungsprojekts, an dem sie bis zu ihrer erzwungenen Flucht 1938 mitgearbeitet hatte: Sie deutete das Ergebnis als Kernspaltung. Am Wettlauf um die Freisetzung der Kernenergie, der dadurch ausgelöst wurde, beteiligte sie sich nicht.
Das Bildmaterial der Printausgabe ist in diesem E-Book nicht enthalten.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Rowohlt Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 160
  • Erscheinungstermin: 26.02.2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783644554313
  • Artikelnr.: 42729112
Autorenporträt
MMag. Dr. Hannelore Sexl, geboren 1939 in Wien, Studium der Mathematik, Physik und Philosophie in Wien, Dissertation bei W. Thirring (Elementarteilchenphysik), Forschungsaufenthalte u. a. in Genf (CERN), Washington D. C. (NASA). Gastvorlesungen: Bern, Universität München, Gießen, Erlangen, TU Berlin, Rom, Paris, ETH Zürich u. a. Seit 2008 Mitglied des Universitätsrats der Technischen Universität Wien. Als Mitglied der Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften für die Geschichte der Naturwissenschaften, Mathematik und Medizin beschäftigt Lore Sexl sich vor allem mit Radioaktivität und Kernphysik, organisiert Vortragsveranstaltungen und Ausstellungen und entwickelt Schulprojekte, in deren Rahmen naturwissenschaftliche Themen fächerübergreifend für Schüler aufbereitet werden.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 20.02.2002

Bombe? Welche Bombe?
Eine kleine Biografie der großen Physikerin Lise Meitner
Als die Atombombe am 6. August 1945 Hiroshima verwüstet, macht Lise Meitner gerade Urlaub im schwedischen Leksand. Die Physikerin erfährt vom Abwurf einen Tag später durch den Anruf eines schwedischen Journalisten. Der will von ihr wissen, welche Rolle sie bei der Entwicklung der Bombe gespielt hat. Die Österreicherin Meitner, die nach dem Anschluss 1938 über Nacht vor den Nazis fliehen musste, versteht die Frage nicht, und die Reporter, die tagelang ihr Hotel belagern, sind ihr lästig. Am Tag darauf titelt die Herald Tribune: „Austrian Woman Wont Discuss Her Role in Developing Bomb”. Andere Zeitungen drucken fiktive Interviews ab oder mutmaßen, Meitner sei mit Konstruktionsplänen für die Atombombe aus Deutschland geflohen und habe die Blaupausen an die Alliierten weiter gereicht.
Bedenkt man Lise Meitners Isolation in ihrem Stockholmer Exil, so wird ihre Reaktion verständlich. In Berlin war die Physikerin Direktorin am Kaiser- Wilhelm-Institut für Chemie gewesen, integriert in die Gemeinde der Forscher; in Stockholm dagegen war sie an einem Institut gelandet, deren Chef Karl Manne Siegbahn sie kaum unterstützte und wo die Arbeitsbedingungen schlecht waren. Meitner fühlte sich dort unwohl, sie durchlebte immer wieder depressive Phasen, und die Schweden befand sie – wie das Klima im Norden – für kalt.
Weil sie abgeschnitten war (nicht ganz schuldlos übrigens, denn sie hatte mehrere Angebote, in die USA überzusiedeln, die sie aber ablehnte), konnte sie in der Tat nichts über die deutschen Bombenpläne wissen, die jetzt mit der Veröffentlichung der bislang geheimen Bohr’schen Dokumente wieder in der öffentlichen Diskussion sind. 1943 allerdings, das geht aus Briefen hervor, muss sie gewusst haben, dass ihre früheren Kollegen mit Hochdruck am Uranprojekt arbeiteten.
Man kann Autorinnen und Verlag nicht vorwerfen, dass die Diskussion um die Nazi-Atombombe zu kurz kommt – sie konnten schließlich nicht wissen, dass das Buch zeitgleich mit den Briefen von Bohr erscheinen würde. Vorwerfen kann man ihnen aber, die Diskussion um den Lise Meitner entgangenen Nobelpreis nicht ausreichend zu beschreiben. Immerhin ist dieses Buch die erste Meitner- Biografie, die nach der Freigabe der Dokumente des Nobelpreis-Komitees 1996 erschienen ist. Man hätte sich mehr als nur einen Absatz über die Motive des Komitees und die Urteile der damaligen Kollegen gewünscht, zumal es mit der amerikanischen Wissenschaftshistorikerin Ruth Lewin Sime eine hervorragende Kennerin der Nobel-Causa Meitner gibt. Zu knapp abgehandelt ist auch Meitners zwiespältiges Verhältnis zu Otto Hahn, dem sie nach dem Krieg vorwarf, keinen Widerstand gegen die Nazis geleistet zu haben und der Meitners Rolle bei der Erforschung der Kernspaltung nicht gerade mit großem Engagement öffentlich machte. So ist das Büchlein eine ordentliche, jedoch wenig aufregende Biografie der größten, in Deutschland tätigen Physikerin.
JEANNE RUBNER
LORE SEXL und ANNE HARDY: Lise Meitner. Rowohlt Verlag, Reinbek 2002. 154 Seiten, 8,50 Euro.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.diz-muenchen.de
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Pech für den Verlag und seine Autorinnen, dass zeitgleich mit dieser Meitner-Biografie die bislang geheimen Briefe von Niels Bohr veröffentlicht worden sind. So fällt der Rezensentin Jeanne Rubner um so mehr auf, dass die Diskussion um die Atombombe der Nazis in dieser Biografie viel zu kurz kommt. Dies sei jedoch kein Vorwurf an die Autorinnen, betont Rubner, und beschreibt die Isolation Lise Meitners im schwedischen Exil. Als Manko empfindet sie jedoch die dürftige Schilderung, weshalb Meitner bei der Nobelpreisvergabe leer ausgegangen ist. Schließlich seien 1996 vom Nobelpreis-Komitee die Unterlagen über die Diskussionen im Komitee freigegeben worden - für die seither erste Biografie wäre das Aktenstudium unverzichtbar gewesen, meint Rubner. Auch das ambivalente Verhältnis Meitners zu Otto Hahn kommt ihr zu knapp weg - alles in allem eine ordentliche, aber kaum aufsehenerregende Biografie, schließt Rubner ihre Rezension.

© Perlentaucher Medien GmbH