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Der "Versuch über die Transzendentalphilosophie" ist eine produktive und radikale Kritik an Kants Philosophie. Maimon stellt hier die transzendentale Deduktion Kants und das Beweisziel einer "Theorie der Erfahrung" in Frage und präsentiert eine Kombination der kritischen Philosophie Kants mit Spinozas, Humes und Leibnizens Systemen. Salomon Maimons "Versuch über die Transzendentalphilosophie" aus dem Jahre 1790 ist aus 'Anmerkungen' zu Immanuel Kants "Kritik der reinen Vernunft" entstanden. Maimon, der das Werk des Deutschen zwar als unwiderlegbar, jedoch unzulänglich erachtete, verarbeitet…mehr

Produktbeschreibung
Der "Versuch über die Transzendentalphilosophie" ist eine produktive und radikale Kritik an Kants Philosophie. Maimon stellt hier die transzendentale Deduktion Kants und das Beweisziel einer "Theorie der Erfahrung" in Frage und präsentiert eine Kombination der kritischen Philosophie Kants mit Spinozas, Humes und Leibnizens Systemen. Salomon Maimons "Versuch über die Transzendentalphilosophie" aus dem Jahre 1790 ist aus 'Anmerkungen' zu Immanuel Kants "Kritik der reinen Vernunft" entstanden. Maimon, der das Werk des Deutschen zwar als unwiderlegbar, jedoch unzulänglich erachtete, verarbeitet hier Einflüsse unterschiedlichster Art: Mit einer Erneuerung skeptischer Argumente wendet er sich gegen die transzendentale Deduktion Kants und das Beweisziel einer "Theorie der Erfahrung" (Hermann Cohen). So legt Maimon mit dem "Versuch über die Transzendentalphilosophie" eine radikale, zugleich auch produktive Kritik an Kants Philosophie vor, welche, so Johann Gottlieb Fichtes Überzeugung, dadurch "von Grund aus umgestoßen ist". Insbesondere innerhalb der Forschung zum deutschen Idealismus gebührt ihm daher hohe Aufmerksamkeit. Fichte beispielsweise entwickelte die richtungweisenden Ansätze Maimons in seiner Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre weiter. Jedoch enthält das Werk des litauischen Philosophen auch zahlreiche Argumente der späteren Kant-Kritik, wie etwa des Neukantianismus. Zudem gilt es, Maimons Synthese der kritischen Philosophie Immanuel Kants mit "Baruch de Spinozas, David Humes und Leibnitzens Systemen" auch als eigenständige Position, als "Vereinigungspunkt" der Philosophie zu würdigen. Kant selbst war hinsichtlich des Werkes der Meinung, "daß nicht allein niemand von meinen Gegnern mich und die Hauptfrage so wohl verstanden, sondern nur wenige zu dergleichen tiefen Untersuchungen soviel Scharfsinn besitzen möchten, als Hr. Maymon" (aus einem Brief an Markus Herz).

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  • Produktdetails
  • Verlag: Felix Meiner Verlag
  • Seitenzahl: 324
  • Erscheinungstermin: 01.01.2004
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783787320783
  • Artikelnr.: 37728855
Autorenporträt
Salomon Maimon kommt 1753 in Sokuwiborg in Litauen zur Welt. Als Sohn eines Rabbiners war seine Ausbildung durch das Talmudstudium vorgezeichnet. Besonders die Auseinandersetzung mit Moses Maimonides, nach dem sich der als Shlomo ben Josua geborenen Maimon später nennt, beeinflußt sein Denken. Die erste Ankunft in Berlin 1777 beschert ihm ein elendes Leben als Betteljude, dem er durch eine Anstellung als Hauslehrer in Posen entkommt. 1780 kehrt er nach Berlin zurück, wo er durch philosophische Studien mit Moses Mendelssohn bekannt wird. Es folgen Jahre großer europäischer Reisen, bis Maimon sich 1786 erneut in Berlin niederläßt. Eine intensive Zeit der Auseinandersetzung mit Kants Kritik der reinen Vernunft beginnt, die in dem Versuch über die Transcendentalphilosophie (1790) ihren Niederschlag findet. Maimons hier formulierte Kritik nimmt zahlreiche Argumente späterer Positionen z.B. des Neukantianismus vorweg. Kant selbst war vom Scharfsinn des Urteils beeindruckt. Im Unterschied zu den Kantianern, die er für "empirische Dogmatiker" und "rationelle Skeptiker" hält, bezeichnet Maimon sein eigenes Denken als "rationalen Dogmatismus" und "empirischen Skeptizismus". Die letzten Lebensjahre verbringt Maimon unter der Protektion des Grafen von Kalkreuth und stirbt 1800 in der Nähe von Glogau bei Schlesien
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

In einer breit angelegten Besprechung stellt der Philosoph Manfred Frank kenntnisreich den Philosophen Salomon Maimon vor und beschäftigt sich mit verschiedenen Publikationen von und über den Philosophen. Da es bisher erst zaghafte Versuche gibt, sich mit dem Werk Salomon Maimons zu beschäftigen, freut sich Manfred Frank zunächst über die Publikation von Maimons "Versuch über die Transzendentalphilosophie" die einen "Kommentar zur Kritik der reinen Vernunft" von Kant darstellt. Dieser "bunt gescheckte Erstling" des Philosophen" liest sich wie ein "Stück frühromantische Philosophie" und ist in einem mitunter schwer verständlichen Deutsch geschrieben, informiert der Rezensent. Während der Text sprachlich und formal eher mangelhaft wirkt, sei er inhaltlich von außergewöhnlichem, "logisch-mathematischen Scharf- und sachlichem Eigensinn". Den Herausgeber Florian Ehrensperger lobt er zunächst für seinen "konstellatorisch kompetenten und geschickten" Kommentar, um dann doch einiges an Kritik anzumerken. So findet er es bedauerlich, dass sich der Herausgeber nicht bemüht, die schwierigen philosophischen "Probleme, die das Werk aufwirft", für die Leser zu erklären. Problematisch scheint Frank auch das philologische Vorgehen Ehrenspergers, der die eigenwillige Sprache Maimons mit ihrer "willkürlichen, aber charakteristischen" Interpunktion  verändert hat, ohne es im einzelnen "textkritisch" nachzuweisen. Des weiteren hat er Mängel in einer Übersetzung eines "langen Passus aus Ploucquets Kalkülschrift" gefunden, die deutlich machen, dass der Herausgeber mit dem "zeitgenössischen logischen Vokabular" nicht vertraut ist, wie Frank moniert. Diese Mängel können jedoch die Freude über die Herausgabe dieses philosophischen Werkes kaum mindern, das bis dahin lediglich im Internet zugänglich war.

© Perlentaucher Medien GmbH
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