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  • Format: ePub


Das politische Denken Kants wird zu oberflächlich gedeutet, wenn man es - wie in der vorherrschenden »moralischen Interpretation« - einfach als Fortsetzung seiner Ethik der 1780er Jahre auffasst. Die bisherige Interpretation kann nicht erklären, warum Kant darin zentrale Moralitätsmerkmale wie das der intrinsischen Motivation oder das eines strikten Universalisierungstests aufgibt. In seiner politischen Philosophie fehlen so viele Charakteristika von Moralität, dass man sie weit besser als Ausdruck einer eigenständigen Form von nichtidealer Normativität auf der Basis der Rechtsidee begreift.…mehr

  • Geräte: eReader
  • ohne Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 1.8MB
Produktbeschreibung
Das politische Denken Kants wird zu oberflächlich gedeutet, wenn man es - wie in der vorherrschenden »moralischen Interpretation« - einfach als Fortsetzung seiner Ethik der 1780er Jahre auffasst. Die bisherige Interpretation kann nicht erklären, warum Kant darin zentrale Moralitätsmerkmale wie das der intrinsischen Motivation oder das eines strikten Universalisierungstests aufgibt. In seiner politischen Philosophie fehlen so viele Charakteristika von Moralität, dass man sie weit besser als Ausdruck einer eigenständigen Form von nichtidealer Normativität auf der Basis der Rechtsidee begreift. Christoph Horn diskutiert Kants ebenso faszinierenden wie problematischen Versuch, eine ausschließlich deontologische Form von politischer Normativität zu entwickeln, ohne dabei auf eine Gütertheorie zurückgreifen zu können.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, D ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Suhrkamp Verlag AG
  • Seitenzahl: 356
  • Erscheinungstermin: 17.02.2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783518730676
  • Artikelnr.: 40416315
Autorenporträt
Studium von Philosophie, Griechisch und Theologie in Freiburg, München und Paris; Promotion 1993 in München: Habilitation 1999 in Tübingen. 2000-2001 Professor für Philosophie an der Universität Gießen. Seit 2001 Professor für Antike und Praktische Philosophie in Bonn. 2003-2004: Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Funktionen: Herausgeber Archiv für Geschichte der Philosophie (mit W. Bartuschat, Hamburg, und Christia Mercer, New York); Geschäftsführer der Gesellschaft für antike Philosophie e.V. (GANPH); Direktoriumsmitglied des Instituts für Wissenschaft und Ethik e.V., Bonn; Mitherausgeber der Augustinus-Werkausgabe
Buchpublikationen (Auswahl):
Selbständige Bücher
- Plotin über Sein, Zahl und Einheit. Eine Studie zu den systematischen Grundlagen der
Enneaden, Stuttgart/Leipzig 1995: Verlag B.G. Teubner, Reihe 'Beiträge zur Altertumskunde', Bd. 62.
- Augustinus, München 1995: Verlag C.H. Beck, Reihe DENKER (ital. Übers. Bologna
2005).
- Paradigmen mittelalterlicher Philosophie, Kurseinheit 1: Augustinus, Studientext für die
Fern-Universität Hagen, 1997, 148 S.
- Antike Lebenskunst. Glück und Moral von Sokrates bis zu den Neuplatonikern, München 1998: Verlag C.H. Beck, Beck'sche Reihe 1271.
- Einführung in die Politische Philosophie, Darmstadt 2003: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
- Grundlegende Güter. Untersuchungen zu einer handlungsteleologischen Ethik (Habilitationsschrift in Manuskriptform).
Herausgegebene Bücher
- Augustinus, De civitate dei (Reihe ‚Klassiker Auslegen', Bd. 11), Berlin 1997: Akademie
Verlag.
- (mit Christof Rapp, Hgg.) Wörterbuch der antiken Philosophie, München 2002: Verlag
C.H. Beck.
- (mit Nico Scarano, Hgg.) Philosophie der Gerechtigkeit. Texte von der Antike bis zur
Gegenwart, Frankfurt a.M.: Suhrkamp (stw 1563) 2002.
Rezensionen
»Horns Buch stellt eine gelungene Irritation der festgefahrenen philosophischen Diskurse über Rechtsstaatlichkeit und Revolution dar und empfiehlt sich unbedingt für die Felder, in denen eine neue Kant-Kritik derzeit wieder in Schwung kommt, sei es zu Kants Rezeption im Nationalsozialismus oder zur konstitutiven Rolle des europäischen Menschenrechtsdiskurses für Kolonialismus und Rassismus.«
Florian Geisler, pw-portal.de/ Portal für Politikwissenschaft 26.06.2014