Bang Crunch (Mängelexemplar) - Smith, Neil
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In den neun Erzählungen des Debüts von Neil Smith stößt Alltägliches mit Fantastischem zusammen, trifft allzu Menschliches auf eine aus den Fugen geratene Welt, finden sich Menschen in außerordentlichen Situationen wieder.
Da ist die bindungsunfähige Mutter eines Frühgeborenen, die nun absurderweise lernen muss, loszulassen. Da ist die Selbsthilfegruppe für Menschen mit gutartigen Tumoren, die anfängt, Bescheidenheit für die Erkrankung verantwortlich zu machen. Oder die kürzlich zur Witwe gewordene Frau, die Trost darin findet, zu der Asche ihres Mannes zu sprechen. Und da ist die…mehr

Produktbeschreibung
In den neun Erzählungen des Debüts von Neil Smith stößt Alltägliches mit Fantastischem zusammen, trifft allzu Menschliches auf eine aus den Fugen geratene Welt, finden sich Menschen in außerordentlichen Situationen wieder.

Da ist die bindungsunfähige Mutter eines Frühgeborenen, die nun absurderweise lernen muss, loszulassen. Da ist die Selbsthilfegruppe für Menschen mit gutartigen Tumoren, die anfängt, Bescheidenheit für die Erkrankung verantwortlich zu machen. Oder die kürzlich zur Witwe gewordene Frau, die Trost darin findet, zu der Asche ihres Mannes zu sprechen. Und da ist die Achtjährige, die am Fred-Hoyle-Syndrom leidet, deren Alter sich ausdehnt und zusammenzieht wie das Universum, das im Bang Crunch enden wird.

Neil Smith erforscht das menschliche Bedürfnis nach Verbundenheit, wie trügerisch und kostspielig diese auch immer sein mag. Ein literarischer Chronist der condition humaine - intelligent, unterhaltsam und hellsichtig.
  • Produktdetails
  • Verlag: Schöffling
  • Seitenzahl: 291
  • Erscheinungstermin: 19. August 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm
  • Gewicht: 450g
  • ISBN-13: 9783895614958
  • ISBN-10: 3895614955
  • Artikelnr.: 33748054
Autorenporträt
Neil Smith lebt als Autor und Übersetzer in Montreal, Kanada. Sein Debüt Bang Crunch ist bereits in den USA, Großbritannien, Frankreich und Indien erschienen und unter anderem von der Washington Post zum Buch des Jahres gewählt worden. Die Stories waren außerdem nominiert für den Commonwealth Writers Prize für Bestes Debüt und gewannen den Debüt-Preis der Quebec Writers' Federation. Gabriele Haefs, geboren am Niederrhein, lebt in Hamburg. Sie studierte Volkskunde, Skandinavistik, Keltologie und Sprachwissenschaft und arbeitet seit der Promotion als Autorin und Übersetzerin, u. a. von Jostein Gaarder, Anne Holt, Karin Fossum, Håkan Nesser, Jennifer Egan und Vita Sackville-West.
Inhaltsangabe
In den neun Erzählungen des Debüts von Neil Smith stößt Alltägliches mit Fantastischem zusammen, trifft allzu Menschliches auf eine aus den Fugen geratene Welt, finden sich Menschen in außerordentlichen Situationen wieder. Da ist die bindungsunfähige Mutter eines Frühgeborenen, die nun absurderweise lernen muss, loszulassen. Da ist die Selbsthilfegruppe für Menschen mit gutartigen Tumoren, die anfängt, Bescheidenheit für die Erkrankung verantwortlich zu machen. Oder die kürzlich zur Witwe gewordene Frau, die Trost darin findet, zu der Asche ihres Mannes zu sprechen. Und da ist die Achtjährige, die am Fred-Hoyle-Syndrom leidet, deren Alter sich ausdehnt und zusammenzieht wie das Universum, das im Bang Crunch enden wird.Neil Smith erforscht das menschliche Bedürfnis nach Verbundenheit, wie trügerisch und kostspielig diese auch immer sein mag. Ein literarischer Chronist der condition humaine intelligent, unterhaltsam und hellsichtig.

In den neun Erzählungen des Debüts von Neil Smith stößt Alltägliches mit Fantastischem zusammen, trifft allzu Menschliches auf eine aus den Fugen geratene Welt, finden sich Menschen in außerordentlichen Situationen wieder. Da ist die bindungsunfähige Mutter eines Frühgeborenen, die nun absurderweise lernen muss, loszulassen. Da ist die Selbsthilfegruppe für Menschen mit gutartigen Tumoren, die anfängt, Bescheidenheit für die Erkrankung verantwortlich zu machen. Oder die kürzlich zur Witwe gewordene Frau, die Trost darin findet, zu der Asche ihres Mannes zu sprechen. Und da ist die Achtjährige, die am Fred-Hoyle-Syndrom leidet, deren Alter sich ausdehnt und zusammenzieht wie das Universum, das im Bang Crunch enden wird.Neil Smith erforscht das menschliche Bedürfnis nach Verbundenheit, wie trügerisch und kostspielig diese auch immer sein mag. Ein literarischer Chronist der condition humaine intelligent, unterhaltsam und hellsichtig.
Rezensionen
Angela Schader bespricht sehr eingenommen das Erzähldebüt von Neil Smith und kommt zu dem Schluss, dass Smiths meist psychologisch fein gezeichnete, altruistisch agierende Figuren stets auf ein Happy End hoffen dürfen. Wenn die Charakterzeichnung einmal nicht ganz so tief geht, wie etwa in der Titelgeschichte, kann die Rezensentin das auf den Umstand zurückführen, dass Smith aus der Perspektive eines Handschuhpaares und eines abgerissenen Fußes erzählt. Am besten allerdings gefällt Schader dieser Autor, wenn er auf seinen Abwegen vom Alltäglichen nicht bis zum Äußersten geht, sondern dem Leser die Chance zu einem persönlichen emotionalen Bezug bietet. Dann, findet Schader, sind die Texte stimmig und elegant.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Bang Crunch ist ein Wunder. Voller Witz, Herzenswärme und Weisheit. Dieses Buch müssen Sie lesen." -- New York Times

"Selten habe ich eine Sammlung gelesen, die so verschiedenartig in Thema und Art daherkommt, eine ganz seltene Mischung von Kühnheit, Humor, Anziehungskraft, Einfühlungsvermögen, Reife und erstklassiger Prosa." -- Michel Faber, Guardian
Besprechung von 23.12.2010
Das Verkehrteste

Der seltsame Fall des Benjamin Button ist nichts gegen das Schicksal der kleinen Eepie Carpetrod: Während die Figur von Francis Scott Fitzgerald für ihren umgekehrten Alterungsprozess ein ganzes Leben hat, muss die achtjährige Protagonistin einer Kurzgeschichte von Neil Smith plötzlich erfahren, dass sie die Lebensphasen in nur wenigen Monaten durchlaufen wird. Verkehrte-Welt-Geschichten sind spielerische Belege für das, was die Literatur zu leisten vermag. Aber Smith geht es nicht allein ums Groteske; so zeitigt sein bizarrer Stoff doch auch ganz ernste Reflexionen über das Altern und den Tod. Surreale Elemente oder zumindest sehr außergewöhnliche Phänomene begegnen noch häufiger in Smith' Prosadebüt: Da gibt es einen Performancekünstler, der genmanipulierte Meerschweinchen zum Leuchten bringt; ein Mitglied einer Selbsthilfegruppe für gutartige Tumoren führt stets sein entferntes Magengeschwür in einem Gurkenglas mit sich. Bei manchen Szenen wirft man sich weg vor Lachen, bei anderen wünscht man sich, es ginge auch eine Nummer kleiner und vielleicht etwas subtiler. Ausdrücklich zu würdigen ist die Leistung der Übersetzerin Gabriele Haefs, die für eine Fülle von schwer zu übertragenden Wortspielen den richtigen Ton trifft und angemessene Alternativen im Deutschen findet. Zum Beispiel für einen Hund namens "Spigot", was so viel bedeutet wie "Zapfhahn". Weil so kein Hund heißt, tauft sie ihn - und das ist genial - "Spuckschlund". (Neil Smith: "Bang Crunch". Stories. Aus dem Amerikanischen von Gabriele Haefs. Schöffling, Frankfurt 2009. 296 S., geb., 19,90 [Euro].) wiel

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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Angela Schader bespricht sehr eingenommen das Erzähldebüt von Neil Smith und kommt zu dem Schluss, dass Smiths meist psychologisch fein gezeichnete, altruistisch agierende Figuren stets auf ein Happy End hoffen dürfen. Wenn die Charakterzeichnung einmal nicht ganz so tief geht, wie etwa in der Titelgeschichte, kann die Rezensentin das auf den Umstand zurückführen, dass Smith aus der Perspektive eines Handschuhpaares und eines abgerissenen Fußes erzählt. Am besten allerdings gefällt Schader dieser Autor, wenn er auf seinen Abwegen vom Alltäglichen nicht bis zum Äußersten geht, sondern dem Leser die Chance zu einem persönlichen emotionalen Bezug bietet. Dann, findet Schader, sind die Texte stimmig und elegant.

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