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Am 20. Juli 1954 taucht der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz in Ost-Berlin auf. Siebzehn Monate später kehrt Otto John in den Westen zurück und wird sofort als Überläufer verhaftet. Bis heute ist ungeklärt, ob John freiwillig in die DDR gegangen ist und dort Geheimnisverrat begangen hat. Benjamin Hett und Michael Wala schreiben die erste Biographie eines Mannes, der im Nationalsozialismus Kontakt zum Widerstand hatte und in der Nachkriegszeit in Deutschland Karriere machte. Der Fall, ein spannender Spionagethriller aus dem Kalten Krieg, markiert gleichzeitig eine historische Wegmarke für das Land.…mehr

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Produktbeschreibung
Am 20. Juli 1954 taucht der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz in Ost-Berlin auf. Siebzehn Monate später kehrt Otto John in den Westen zurück und wird sofort als Überläufer verhaftet. Bis heute ist ungeklärt, ob John freiwillig in die DDR gegangen ist und dort Geheimnisverrat begangen hat. Benjamin Hett und Michael Wala schreiben die erste Biographie eines Mannes, der im Nationalsozialismus Kontakt zum Widerstand hatte und in der Nachkriegszeit in Deutschland Karriere machte. Der Fall, ein spannender Spionagethriller aus dem Kalten Krieg, markiert gleichzeitig eine historische Wegmarke für das Land.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, CY, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, IRL, I, L, M, NL, P, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Rowohlt Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 416
  • Erscheinungstermin: 21.05.2019
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783644057319
  • Artikelnr.: 54573318
Autorenporträt
Benjamin Carter Hett, geboren 1965, ist Professor für Geschichte am Hunter College und am Graduate Center der City University of New York. Nach einem Jurastudium arbeitete er zunächst als Rechtsanwalt, bevor er an der Harvard University in Geschichte promovierte. Für seine Forschungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. ein Guggenheim-Stipendium und den Ernst Fraenkel Prize in Contemporary History. 2018 veröffentlichte er «The Death of Democracy. Hitler's Rise to Power».

Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 29.07.2019

Rübergemacht nach Ost-Berlin
Otto John, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, löste 1954 einen Skandal aus.
Benjamin Carter Hett und Michael Wala haben nun eine aufschlussreiche Biografie vorgelegt
VON RALF HUSEMANN
Er war eigentlich immer der Mann am falschen Ort. Das lag auch an ihm selbst, aber vor allem an seinen Gegnern. Und die gab es reichlich. Otto John, Mitverschwörer der Hitler-Attentäter vom 20. Juli und nach dem Krieg der erste Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), war eine schillernde Figur, der seine (wenigen) Freunde rätseln und seine erbitternden Feinde schäumen ließ. Sein jähes Auftauchen in Ost-Berlin 1954, ausgerechnet an einem 20. Juli, seine folgenden zahlreichen öffentlichen Auftritte in der DDR, seine ebenso überraschende Rückkehr 17 Monate später, seine Verurteilung zu vier Jahren Zuchthaus und sein lebenslanges vergebliches Bemühen um Rehabilitierung – dies alles beschäftigt Historiker, Journalisten, Politiker und alle an der Zeitgeschichte Interessierten bis heute – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen, wie man sich denken kann. Hinzu kommt, dass viele Akten noch immer verschlossen sind, bei der CIA wie beim russischen Auslandsgeheimdienst SWR. Und auch der Bundesnachrichtendienst hat seine Archive nur „einen Spaltbreit geöffnet“, wie die Autoren dieser ersten umfassenden John-Biografie sogar noch voller Anerkennung vermerken.
Aber auch wenn vermutlich nie alle Rätsel dieses die junge Bundesrepublik erschütternden Skandals aufgeklärt werden können, manches ist doch dank der aufwendigen Recherchen von Benjamin Carter Hett und Michael Wala (allein 768 Anmerkungen in diesem verdienstvollen Band) jetzt plausibler geworden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist John, obwohl er dies immer wieder beteuerte, nicht von dem Arzt und KGB-Agenten Dr. Wolfgang Wohlgemuth gekidnappt und in den Osten verschleppt worden. Der gelernte amerikanische Rechtsanwalt und Deutschland-Historiker Hett und der deutsche Geheimdienstexperte und Nordamerika-Historiker Wala haben sich offensichtlich gut ergänzt und eine, auch psychologisch, überzeugende Version dieses Politkrimis vorgelegt. Danach war John zwar freiwillig in den Osten gegangen, wollte aber wohl möglichst bald wieder zurückkehren. Erst als ihm bewusst geworden sei, dass seine Gespräche mit diversen KGB-Agenten ihm als Landesverrat ausgelegt werden könnten und er sogar drei Monate in Moskau verbringen musste, habe er die Verschleppungsgeschichte erfunden.
Dennoch ist John für das Autoren-Duo kein „Vaterlandsverräter“, nicht einmal ein Sympathisant der Sowjetunion oder der DDR gewesen. Eher ein konservativer deutscher Patriot, der sich aber selbst maßlos überschätzte und glaubte, mit seinem spektakulären aberwitzigen Schritt etwas für die Wiedervereinigung und gegen die einseitige Westbindung der Bundesrepublik erreichen zu können. Hinzu kam, dass John, dessen Bruder und viele seiner Freunde im Dritten Reich ermordet wurden, wie ein Don Quichotte jahrelang einen erbitterten, aber aussichtslosen Kampf gegen die in Regierung, Parlament, Universitäten und selbst in seinem eigenen Amt wieder mächtigen und dreisten Nazis führte. Die wiederum taten alles, um John als unfähige und zugleich verdächtige Person verächtlich zu machen und ihm zu unterstellen, nach seiner Flucht aus Deutschland 1944 Agent des britischen Geheimdienstes in Spanien, Portugal und England geworden zu sein. Dies kolportierte auch immer wieder Johns erbitterter Geheimdienstkonkurrent Reinhard Gehlen (später Leiter des BND), der selbst gerne BfV-Chef geworden wäre.
Empört waren viele John-Widersacher auch über die Tatsache, dass er bei den Nürnberger Prozessen und vor allem bei dem Verfahren gegen den in Offizierskreisen hymnisch verehrten Generalfeldmarschall Erich von Manstein, dem zu Recht Kriegsverbrechen angelastet wurden, die Vertreter der Anklage beriet. Selbst das Faktum, dass John die Verwicklung in das Hitler-Attentat als einer der wenigen überlebt hatte, wurde ihm gelegentlich zum Vorwurf gemacht. Bittere Analyse der Autoren: Dies alles habe den, ohnehin psychisch nicht sehr stabilen, obersten deutschen Verfassungsschützer mürbe gemacht. Er habe vor seiner Autofahrt mit Wohlgemuth nach Ost-Berlin „mit dem Rücken zur Wand gestanden“ und „innerlich Abschied genommen“. Zu seiner Frau sagte er, es mache ihm nichts aus, wenn man ihn entließe. Noch bei den Feierlichkeiten zum Gedenken an den Umsturzversuch vom 20. Juli (die ersten dieser Art nach dem Krieg!) erkannte John unter den Personenschützern „Gestapolümmel“, die mit „hämischer Gebärde“ die Feier verfolgt hätten. Das alles bestärkte ihn in seinem Wunsch, mit einer dramatischen Aktion die Weltgeschichte ein wenig zu verändern. Doch John zahlte, so die Bilanz, „für seine Eitelkeit, Naivität und seine Unbedarftheit einen grausam hohen Preis“.
„Welche Vorbildung, welche Kenntnisse und welche Verdienste muss man eigentlich haben, um in der Bundesrepublik Präsident des Amtes für Verfassungsschutz zu werden?“, höhnte seinerzeit der nationalkonservative Richard Tüngel, Mitbegründer der Zeit, über Otto John. Anlass der Empörung war eine völlig überzogene Verhaftungswelle vermeintlicher Ostspione, nachdem ein in die Bundesrepublik geflüchteter Stasi-Mann und CIA-Doppelagent ausgepackt hatte. Den angeblichen Agenten konnte dann kaum etwas nachgewiesen werden. John war an dieser Aktion „Vulkan“ aber nur am Rande beteiligt, was aber auch schon etwas über seine tatsächlich eher lockere und unkonventionelle Amtsführung aussagte.
Originell ist die These der Autoren, dass Otto John auch als Charakter nicht in die autoritäre und von angeblichem männlichen Heldentum geprägte Nachkriegszeit passte. So wurde der eher weich wirkende John in seinem Prozess vor dem Bundesgerichtshof von Oberbundesanwalt Max Güde als „Schwächling“ bezeichnet, und selbst Fabian von Schlabrendorff, auch einer der wenigen Überlebenden des 20. Juli, konnte sich nicht verkneifen zu sagen, dass die Beziehungen Johns, der eine neun Jahre ältere Musikwissenschaftlerin geheiratet hatte, zu Frauen „immer etwas lächerlich gewesen seien“.
Dieses Buch zeichnet nicht nur ein relativ klares Porträt von Otto John, sondern ist auch eine präzise Abrechnung mit der heute nicht selten als „gute alte Zeit“ verklärten Epoche.
Die Autoren zeichnen
das Porträt eines Mannes,
der sich maßlos überschätzte
Drei Herren im Ost-West-Dialog: Otto John (Mitte) mit zwei Mitgliedern des „Ausschusses für Deutsche Einheit“ 1954 in Ost-Berlin. Die Aufregung im Westen über diesen Akt des „Verrats“ ist riesig. Von der „unglaublichsten Nachricht seit Bestehen der Bundesrepublik“, berichtet damals der Spiegel.
Foto: AP
Benjamin Carter Hett, Michael Wala: Otto John. Patriot oder Verräter. Eine deutsche Biographie. Rowohlt Verlag, Hamburg 2019. 411 Seiten, 25 Euro. E-Book: 19,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 20.08.2019

Von Beginn an ein Fremder
Der Fall Otto John - Eine neue Biographie will das Leben des obersten Verfassungsschützers erhellen

Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte finden sich die Grabstellen so einiger, die am missglückten Attentat auf den Diktator Adolf Hitler am 20. Juli 1944 beteiligt waren. Darunter war Hans John (1911-1945), ein Jurist, der im August 1944 verhaftet, vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und von einem Sonderkommando aus dem Reichssicherheitshauptamt erschossen worden war. Seinem Bruder Otto John (1909-1997) dagegen, später erster Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (1950-1954), gelang die Flucht aus Deutschland. Er hatte ebenfalls an den Vorbereitungen zum Umsturzversuch mitgewirkt, mit ihm wuchs Hans John während ihrer Kindheit in einem Zimmer in Wiesbaden auf, zusammen wohnten sie von 1942 an in Berlin. Beide schienen symbiotisch verbunden.

Ebendieser Friedhof liegt nur ein paar hundert Meter von der Charité entfernt, jenem Ort, an dem sich Otto John zehn Jahre später, nach Feierlichkeiten am 20. Juli 1954 im Westteil Berlins, aufgehalten hat. An jenem Tag hatte er den vertrauten Arzt Wolfgang Wohlgemuth in der Uhlandstraße aufgesucht, die sich nur eine Viertelstunde vom Friedhof entfernt befindet. Es ist diese eine Viertelstunde, die die nächsten vier Jahrzehnte im Leben Otto Johns prägten; die Öffentlichkeit, Medien, Nachrichtendienste und Historiker beschäftigten. Der Betroffene selbst will sich noch an die Autofahrt mit Wohlgemuth über Kurfürstendamm und Grolstraße, nicht aber mehr an den Kontrollposten zum Ostteil der Stadt an der Sandkrugbrücke, geschweige denn das Verlassen des Fahrzeugs an der Charité und als Fußgänger auf der Luisenstraße erinnern. "Ich sah dicke Regentropfen auf der Scheibe und der Motorhaube", vermerkte Otto John später in seiner Biographie, und: "An alles Folgende kann ich mich nicht mehr erinnern. Als ich wieder zu mir kam, lag ich auf einem Sofa im Haus des sowjetischen Geheimdienstes in Berlin-Karlshorst." Der in Berlin (West) praktizierende Wohlgemuth stand in sowjetischen Diensten, berichtete von dem vielfach geäußerten Wunsch Johns, das Grab seines Bruders aufsuchen zu wollen. Unweit dessen sei er von einem Dr. Schneider angesprochen und zu einer Feier eingeladen worden. - So weit ein mögliches Szenario, während sich John später als entführt darstellte. Nur: Die über 400 in die DDR Entführten gelangten in Haft, wurden teils zum Tode verurteilt, während sich Otto John auf freiem Fuß in Ost-Berlin bewegte, öffentlich präsent war, bald täglich in der Friedrichstraße - eine S-Bahn-Station von Berlin (West) entfernt - zu Mittag aß.

Die Frage, ob freiwillig auf dem Weg zum Grab des Bruders in Berlin-Mitte gefahren oder betäubt in die Fänge der sowjetischen Auslandsspionage nach Berlin-Karlshorst entführt, bildet eine Schlüsselstelle in der jüngst erschienenen Biographie zu Otto John, die die beiden Historiker Benjamin Carter Hett und Michael Wala vorlegen. Ihre Antwort: "Tatsächlich war der geplante Friedhofbesuch eine durchsichtige, vermutlich nachträglich erfundene Ausrede für die Fahrt in den Osten (der Friedhof war schon geschlossen, als sich John vom Hotel aus auf den Weg zu Wohlgemuth machte)." In Wirklichkeit "befanden sich Wohlgemuth und John auf dem Weg zu einem Treffen mit hochrangigen KGB-Offizieren. ,Dr. Schneider' heißt eigentlich Wadim Kutschin und arbeitete für die sowjetische Auslandsspionage." Diese Feststellungen beruhen wesentlich auf Angaben, die im Jahre 1997 von Sergej A. Kondraschow, ehemals Leiter der Deutschland-Abteilung des sowjetischen Nachrichtendienstes KGB, mit Blick auf russische Akten getroffen wurden. Die standen jedoch den Historikern für die Biographie nicht zur Verfügung, folglich erfährt der Leser also in dieser Sache nichts Neues.

Dafür aber gewinnbringend an anderer Stelle: Denn Hett und Wala entwerfen ein Gesamtbild Otto Johns, das zwar auf nur zwei Seiten Elternhaus, Kindheit und Jugend konzentriert ausbreitet, um dann im Hauptteil der Biographie ein aufschlussreiches Licht zu Johns Rolle als Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz und dessen Disposition in den Tagen vor dem Übertritt zu bringen. Das Amt befand sich bereits im Aufbau, als ein Präsident noch gesucht wurde - und Reinhard Gehlen für diese Aufgabe ernsthaft im Gespräch war. Am 20. November 1950 fiel diese Aufgabe John zu, wenn auch zunächst nur kommissarisch. Er befand sich sogleich als ehemaliger Widerstandskämpfer in einem feindlichen Umfeld und in Konkurrenz zu Gehlen. Die wichtigsten Mitarbeiter des Verfassungsschutzes waren bereits ausgewählt (darunter Vertraute Gehlens), die Aufgaben definiert. Seine Ideen, einen "positiven Verfassungsschutz" durch Förderung von politischen Gruppen zu etablieren, konnte er nicht durchsetzen. Ebenso wenig die Entfernung von Gehlen-Getreuen aus dem Dienst. John war, wie Hett und Wala bilanzieren, von "Beginn an ein Fremder", einer, der "nie richtig im Bundesamt angekommen" war. Angesichts dieser Konstellation führte er - höchst ungewöhnlich - "persönliche Informanten", teils "ohne Kenntnis der übrigen Mitarbeiter des Amts". Diese nachrichtendienstlichen Quellen agierten insbesondere im neonazistischen Umfeld. Seine Amtsleitung galt zudem als wenig effizient. Skandale trübten das Bild des Amtes. Die Arbeit zermürbte John, frustrierte ihm und Amtsmüdigkeit überkam ihn 1954. Es schien, als wollte er das Amt abgeben.

Am Abend des 20. Juli 1954 stand John, wie die Historiker schlüssig analysieren, "vor den Trümmern vieler seiner Hoffnungen und Ambitionen, aber an einem Scheideweg". John wollte demnach "nur wenige Stunden" heimlich in Ost-Berlin sein, doch wurden es anderthalb Jahre. Unweit des Dorotheenstädtischen Friedhofs fuhr er mit Hilfe eines dänischen Journalisten am 12. Dezember 1955 wieder zurück nach Berlin (West). Was folgt, ist bekannt: Er wurde zu Haft verurteilt.

Benjamin Carter Hett und Michael Wala resümieren in dem lesenswert aufbereiteten Material nachvollziehbar: "Ab dem Moment, an dem John erkannte, dass sein heimlicher Besuch bei den Sowjets auffliegen würde, weil er nicht wie geplant in der gleichen Nacht zurückgekehrt war, hatte er erkannt, dass er einen unverzeihlichen Fehler gemacht hatte. Dies zuzugeben bedeutete gleichzeitig, einzugestehen, wie naiv es von ihm gewesen war, den Kontakt zu den Sowjets zu suchen und zu dem Treffen nach Ost-Berlin zu fahren. Aus seiner patriotischen Geste war ein Debakel geworden."

HELMUT MÜLLER-ENBERGS.

Benjamin Carter Hett/ Michael Wala: Otto John. Patriot oder Verräter: Eine deutsche Biographie.

Rowohlt Verlag, Hamburg 2019. 411 S., 25,- [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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