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Gabriele Gast arbeitete fast zwei Jahrzehnte in der Zentrale des BND. Doch sie war nicht nur für den westdeutschen, sondern auch für den ostdeutschen Nachrichtendienst tätig - als eine der wichtigsten Quellen der Auslandsaufklärung der DDR. Sie tat das effektiv und erfolgreich. Dies wurde auch im harten Urteil deutlich, das man über sie verhängte: sechs Jahre und neun Monate Haft. Im vergangenen Jahr veröffentlichte Klaus Eichner ein aufsehenerregendes Buch über die NSA und die Erkenntnisse, die man bereits lange vor Snowden in der DDR hatte: dass die US-Geheimdienste ihre Verbündeten…mehr

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  • Größe: 2.84MB
Produktbeschreibung
Gabriele Gast arbeitete fast zwei Jahrzehnte in der Zentrale des BND. Doch sie war nicht nur für den westdeutschen, sondern auch für den ostdeutschen Nachrichtendienst tätig - als eine der wichtigsten Quellen der Auslandsaufklärung der DDR. Sie tat das effektiv und erfolgreich. Dies wurde auch im harten Urteil deutlich, das man über sie verhängte: sechs Jahre und neun Monate Haft. Im vergangenen Jahr veröffentlichte Klaus Eichner ein aufsehenerregendes Buch über die NSA und die Erkenntnisse, die man bereits lange vor Snowden in der DDR hatte: dass die US-Geheimdienste ihre Verbündeten ausspionierten. Nun schreibt Eichner über Gabriele Gast und ihre Arbeit während des Kalten Krieges.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in B, A, D, I, NL ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: edition ost
  • Seitenzahl: 256
  • Erscheinungstermin: 17.08.2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783360510341
  • Artikelnr.: 43531434
Autorenporträt
Klaus Eichner, Jahrgang 1939, war Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit von 1957 bis 1990. Zunächst in der Spionageabwehr tätig, war er in der Hauptverwaltung Aufklärung ab 1974 auf die Geheimdienste der USA spezialisiert. Gabriele Gast, geboren 1943, ist ehemalige Regierungsdirektorin des BND und war 17 Jahre deutsch-deutsche Doppelagentin für die Hauptverwaltung Aufklärung.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Als überflüssig bezeichnet Daniela Münkel das Buch des ehemaligen Oberst des Auslandsgeheimdienstes der DDR, Klaus Eichner. Der Autor kommt über eine ressentimentgeladene Abrechnung mit der "Siegermacht" BRD nicht hinaus, meint sie. Dass Eichner größtenteils aus Texten der "Perle von Pullach", Gabriele Gast, zitiert und dazwischen nur kurze eigene Passagen einfügt, die nichts Neues berichten, macht Münkel ungehalten.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 05.01.2016
Die Perle aus Pullach
Gabriele Gast und das MfS

Sie sind noch mitten unter uns, die Ewiggestrigen, die am liebsten die Welt noch immer durch die rot gefärbte Brille des real existierenden "Tschekismus" sehen. 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung scheinen sie weiter entschlossen, ihren Platz in der Geschichte nicht nur zu sichern, sondern auch die dazugehörige Interpretation zu liefern. Es versteht sich von selbst, dass sie dabei gegen die vermeintliche Siegerjustiz der Bundesrepublik zu Felde ziehen. Das ist mehr als Ostalgie, hier geht es um die Deutungshoheit über die DDR-Geschichte, im Besonderen die Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und seines Auslandsgeheimdienstes HV A.

Seit langem gibt es Insiderzirkel ehemaliger MfS-Offiziere und seit 1995 eine Initiativgruppe "Kundschafter des Friedens", in der sich ehemalige HV-A-Agenten, die in der Bundesrepublik aktiv waren und nach dem 3. Oktober 1990 wegen Spionage verurteilt worden sind, zusammengeschlossen haben. Sie fordern die Aufhebung ihrer Urteile und ihre vollständige Rehabilitierung. Flankiert werden derartige Aktivitäten schon seit Jahren von Publikationen, die einem mehr oder weniger breiten Publikum die Sicht ehemaliger HV A-Mitarbeiter und -Spione auf Vergangenheit und Gegenwart versuchen nahezubringen. Besonders aktiv auf diesem Feld der Traditionsarbeit des MfS sind die ehemaligen leitenden Offiziere Gotthold Schramm und Klaus Eichner. Eichner, Oberst der HV A, zuletzt Leiter des Bereichs Auswertung und Analyse der Abteilung IX (Gegenspionage), hat nun ein Buch über die wohl prominenteste "Kundschafterin" seiner Abteilung, Gabriele Gast, vorgelegt.

Gast übermittelte unter dem Decknamen "Gisela" 17 Jahre lang Informationen aus der Zentrale des BND in Pullach in die Zentrale des MfS in Ost-Berlin. Die "Perle aus Pullach" war beim BND in der Auswertung, Referat Sowjetunion, tätig und stieg bis zur Regierungsdirektorin auf. Damit war sie für die HV A des Markus Wolf eine "Spitzenquelle". Anfang 1990 wurde sie von Karl-Christoph Großmann, ehemals stellvertretender Leiter der Abteilung IX der HV A, an den Verfassungsschutz verraten. Gast wurde daraufhin verhaftet, 1991 vor Gericht gestellt und zu 6 Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Bereits im Jahr 1994 wurde sie vorzeitig entlassen.

Seitdem wird Gast nicht müde, über die Siegerjustiz nach 1990 und über das ihr widerfahrene "Unrecht" zu sprechen und zu schreiben. 1999 erschien unter dem Titel "Kundschafterin des Friedens. 17 Jahre Topspionin der DDR beim BND" ihre Autobiographie - eine Art Rechtfertigungsschrift einer Überzeugungstäterin. Dem BND hat sie damit im Nachhinein noch einmal versucht zu schaden, da dort viele unvorteilhafte Interna aus dem sonst hinter den Mauern von Pullach abgeschotteten bundesdeutschen Nachrichtendienst ausgebreitet werden.

Wer nun glaubt, in dem Werk von Eichner viel Neues über Gast zu erfahren, wird enttäuscht sein. Es ist ein merkwürdiges Buch, was hier präsentiert wird: Seitenweise zitiert der Autor aus der bereits erwähnten Autobiographie, aus Vorträgen und schriftlichen Äußerungen von Gast sowie aus Briefen an ihn selbst. Auch eine längere Passage aus der Autobiographie von HV-A-Chef Markus Wolf, die sich mit Gast, ihrer Tätigkeit für die HV A und ihrem Verhältnis zu Wolf befasst, wird abgedruckt. Zwischen den ellenlangen Zitaten, sind immer kurze Passagen des Autors eingefügt, die dessen Sicht der Dinge darlegen - eine Art Dialog zwischen Verfasser und dem Gegenstand seiner Betrachtung. Hier wird abgerechnet: mit dem Verräter aus den eigenen Reihen, Karl-Christoph Großmann, mit allen, die die juristische Verfolgung der HV-A-Spione nach der Wiedervereinigung gutheißen oder sich nicht aktiv für deren Rehabilitierung einsetzen. Gabriele Gast macht noch nicht einmal vor Markus Wolf halt, von dem sie sich durch einen doppelten "Dolchstoß" verraten fühlt: erstens, weil er sich nicht gegen die in ihren Augen "grundrechtswidrige Ungleichbehandlung der deutsch-deutschen Spionage" offensiv ausgesprochen hatte; zweitens, weil er seine Rolle in der DDR als "oppositionell" umdefiniert habe.

Bei der Beurteilung des langjährigen Leiters der HV A scheint die einzige Abweichung in den Sichtweisen von Gast und Eichner zu bestehen. Er bekennt, dass er "ihre Sicht auf Markus Wolf nicht teile". Den legendären Chef-Aufklärer der DDR vom Sockel zu stoßen, geht dem HV-A-Veteranen Eichner selbstverständlich zu weit. Fazit: ein überflüssiges Buch, das überwiegend von Recyclings und den sattsam bekannten Ressentiments lebt.

DANIELA MÜNKEL

Klaus Eichner: Agentin in der BND-Zentrale. Gabriele Gast im westdeutschen Spionagezentrum. Edition Ost, Berlin 2015. 256 S., 14,99 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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