In der Strafkolonie. Ein Landarzt. Ein Hungerkünstler - Kafka, Franz
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Untrennbar ist Franz Kafkas literarischer Ruhm mit seinen meisterhaften Erzählungen und Novellen verbunden. Getragen von einer geradezu magischen, schnörkellos und präzise verdichteten Sprache rührt seine Prosa an die Abgründe der menschlichen Seele, an verschüttet geglaubte Sehnsüchte und tief in uns allen wurzelnde Ängste. Die vorliegende Ausgabe präsentiert neben Kafkas Novelle "In der Strafkolonie" (1919) auch seine beiden Erzählsammlungen "Ein Landarzt" (1919) und "Ein Hungerkünstler" (1924) und gibt damit einen umfassenden Einblick in das erzählerische Werk eines der größten Dichter deutscher Sprache.…mehr

Produktbeschreibung
Untrennbar ist Franz Kafkas literarischer Ruhm mit seinen meisterhaften Erzählungen und Novellen verbunden. Getragen von einer geradezu magischen, schnörkellos und präzise verdichteten Sprache rührt seine Prosa an die Abgründe der menschlichen Seele, an verschüttet geglaubte Sehnsüchte und tief in uns allen wurzelnde Ängste. Die vorliegende Ausgabe präsentiert neben Kafkas Novelle "In der Strafkolonie" (1919) auch seine beiden Erzählsammlungen "Ein Landarzt" (1919) und "Ein Hungerkünstler" (1924) und gibt damit einen umfassenden Einblick in das erzählerische Werk eines der größten Dichter deutscher Sprache.
  • Produktdetails
  • Große Klassiker zum kleinen Preis
  • Verlag: Anaconda
  • Seitenzahl: 127
  • Erscheinungstermin: Oktober 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 131mm x 18mm
  • Gewicht: 196g
  • ISBN-13: 9783866476332
  • ISBN-10: 3866476337
  • Artikelnr.: 32592379
Autorenporträt
Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Nach einem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, trat Kafka 1908 in die "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt" ein, deren Beamter er bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung im Jahr 1922 blieb. Im Spätsommer 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz; es war der Ausbruch der Tuberkulose, an deren Folgen er am 3. Juni 1924, noch nicht 41 Jahre alt, starb.
Rezensionen
Besprechung von 11.12.2012
Sei gerecht!

Eine zweifellose Schuld, zwei tödliche Gebote und eine kalt operierende Maschine: wie alle Erzählungen Franz Kafkas hat auch seine 1919 erschienene Folterphantasie "In der Strafkolonie" haufenweise Forschungsliteratur hervorgebracht. Die Handlung ist überaus kryptisch: Ein Forschungsreisender folgt der Einladung eines fernen Landes, sich von der Schönheit der dortigen Rechtspraxis zu überzeugen. Die Exekutionsmethode sieht vor, das übertretene Gebot, das der Verurteilte nicht kennt, mit tödlicher Wirkung auf dessen Rücken zu tätowieren - in der Hoffnung, im Todeskampf eine Erkenntnis zu gewinnen. "Ehre deinen Vorgesetzten!" lautet das erste Gebot, das einem Soldaten eingeritzt werden soll. "Sei gerecht!" das zweite, mit dem der Gerichtspräsident später ein Selbstopfer bringen wird. Nun ist bekannt, dass Kafka Wert auf die räumlichen Kompositionen seiner Texte legte. Deshalb hätte die Typographische Bibliothek kaum eine bessere Textwahl treffen können. Die Schrifttypen der "Strafkolonie" werden in dieser Klassikerneuausgabe nach wörtlicher Rede und Erzählstimme unterschieden, eingerahmt ist die Handlung durch die gerasterten Buchstabenfolgen der "Gebote" auf Millimeterpapier - ein Gestaltungsmittel von Klaus Detjen, das die Idee der mathematischen Effizienz von Kafkas Maschine diskret aufgreift. Peter-André Alt hat ein kenntnisreiches Nachwort beigesteuert. Man sollte vorsichtig mit Geboten sein, aber "dieses Buch sollst du haben". (Franz Kafka: "In der Strafkolonie". Eine Erzählung. Mit einem Essay von Peter-André Alt. Hrsg. von Klaus Detjen. Wallstein Verlag, Göttingen 2012. 96 S., geb., 29,- [Euro].) teut

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