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Zart-süße Liebesgeschichte vor der Kulisse Tokios
Otama ist ein anmutiges, intelligentes Mädchen mit kühnen Träumen. Das Leben als Nebenfrau eines Wucherers in einer Seitenstraße von Tokio gehört nicht zu diesen Traumvorstellungen. Eher schon der attraktive Medizinstudent Okada, der jeden Tag an ihrer Tür vorbeispaziert und mit seinen Blicken ihre Sehnsucht weckt. In aller Stille plant Otama ein Zusammentreffen mit dem sympathischen Unbekannten, doch das Schicksal durchkreuzt ihre Pläne. Mori Ogais atmosphärisch dichter Roman ist das wichtigste Werk des japanischen Großklassikers. Er…mehr

Produktbeschreibung
Zart-süße Liebesgeschichte vor der Kulisse Tokios

Otama ist ein anmutiges, intelligentes Mädchen mit kühnen Träumen. Das Leben als Nebenfrau eines Wucherers in einer Seitenstraße von Tokio gehört nicht zu diesen Traumvorstellungen. Eher schon der attraktive Medizinstudent Okada, der jeden Tag an ihrer Tür vorbeispaziert und mit seinen Blicken ihre Sehnsucht weckt. In aller Stille plant Otama ein Zusammentreffen mit dem sympathischen Unbekannten, doch das Schicksal durchkreuzt ihre Pläne. Mori Ogais atmosphärisch dichter Roman ist das wichtigste Werk des japanischen Großklassikers. Er erzählt von geheimen und enttäuschten Liebeswünschen, von Freundschaft und der Macht alltäglicher Lebenszwänge. In seiner Modernität besticht das raffiniert aufgebaute Werk nicht nur die Freunde japanischer Kultur.
  • Produktdetails
  • Manesse Bibliothek der Weltliteratur
  • Verlag: Manesse
  • Originaltitel: Gan
  • Seitenzahl: 240
  • Erscheinungstermin: 13. Februar 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 160mm x 98mm x 20mm
  • Gewicht: 143g
  • ISBN-13: 9783717522782
  • ISBN-10: 3717522787
  • Artikelnr.: 34503794
Autorenporträt
Mori, Ogai
Mori Ôgai (1862-1922) studierte in Japan und Deutschland Medizin. Nachhaltig geprägt von der europäischen Kultur, wurde er nach der Rückkehr in seine Heimat zum federführenden Intellektuellen seiner Zeit. Sein umfangreiches Werk umfasst neben Romanen, Erzählungen, Gedichten und Dramen auch Übersetzungen aus dem Deutschen und zahlreiche wissenschaftliche Studien. "Die Wildgans" (1915) ist sein bedeutendster Roman. Die Berliner Humboldt-Universität ehrt Mori Ôgai mit einer nach ihm benannten Gedenk- und Begegnungsstätte.
Rezensionen
»Die Wildgans ist ein psychologisch scharfsinniger Roman, der sich einen inhaltlich und sprachlich ruhigen Anstrich gibt und doch eine Geschichte von großer innerer Dramatik erzählt.«

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Endlich ist Mori Ogais Roman "Die Wildgans", der lange vergriffen war, neu aufgelegt worden, freut sich Rezensentin Katharina Borchardt. Mori erzählt eine zarte Liebesgeschichte um die 20-jährige Otama, Zweitfrau eines Wucheres, und den jungen Medizinstudenten Okada vor dem Hintergrund der Modernisierung und Verwestlichung Japans im ausgehenden 19. Jahrhundert. Das Werk verrät für Borchardt nicht nur die Liebe Moris zur Literatur - der Autor hatte während eines Medizinstudiums Deutschland in den 1880er Jahren die deutsche Literatur kennen gelernt und später Goethe und andere deutsche Dichter ins Japanische übersetzt -, sondern in seiner Symbolik auch die Kenntnis der Psychoanalyse. Während Otama und ihr Vater noch einem vormodernen Frauenbild verpflichtet sind, scheint ihr der Erzähler, ein Freund des Medizinstudenten Okada, zu großer psychologischer Tiefe fähig. Die Übersetzung des Werks von Fritz Vogelsang aus den 60er Jahren hätte nach Ansicht von Borchardt eine Auffrischung vertragen können. Dennoch ist sie froh, dass das Buch "endlich wieder gelesen werden kann".

© Perlentaucher Medien GmbH