Chrysantheme und Schwert - Benedict, Ruth
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Ruth Benedict (1887-1948), die neben Margaret Mead als die einflußreichste Kulturanthropologin des 20. Jahrhunderts gilt, untersucht in dieser Studie die Persönlichkeit, die Denkmuster, das Wertesystem und die Handlungsnormen der Japaner. Sie versucht, die japanischen Prämissen über die "richtige" Lebensführung aufzuzeigen und auf welche Weise diese sich in der Familie, in Wirtschaft, Religion und Politik manifestiert haben.…mehr

Produktbeschreibung
Ruth Benedict (1887-1948), die neben Margaret Mead als die einflußreichste Kulturanthropologin des 20. Jahrhunderts gilt, untersucht in dieser Studie die Persönlichkeit, die Denkmuster, das Wertesystem und die Handlungsnormen der Japaner. Sie versucht, die japanischen Prämissen über die "richtige" Lebensführung aufzuzeigen und auf welche Weise diese sich in der Familie, in Wirtschaft, Religion und Politik manifestiert haben.
  • Produktdetails
  • edition suhrkamp 2014
  • Verlag: Suhrkamp
  • Originaltitel: The Chrysanthemum and the Sword
  • 6. Aufl.
  • Seitenzahl: 280
  • Erscheinungstermin: November 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 179mm x 108mm x 20mm
  • Gewicht: 175g
  • ISBN-13: 9783518120149
  • ISBN-10: 351812014X
  • Artikelnr.: 06788205
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Mit "einer gewissen Beschämung" registriert Rezensent Ludger Lütkehaus, dass dieser "Klassiker der Japan-Forschung" erst mit sechzigjähriger Verspätung zum deutschsprachigen Leser gelangt ist. Denn es handelt sich Lütkehaus zufolge um ein "eindrucksvolles" und "unerachtet einiger Schematisierungen", sehr informatives Werk. Obwohl es eine Auftragsarbeit des amerikanischen "Office of War Information" gewesen sei, revidiere es viele "Kriegsklischees". Auch entziffere die legendäre amerikanische Kulturanthrpologin das "außerordentlich ausdifferenzierte japanische Höflichkeitssystem". Als Zentrum des Buches bezeichnet der Rezensent die Darstellung des extrem "normativen sozialen Verpflichtungssystems". Eine Qualität der Untersuchung scheint auch die Fähigkeit der Wissenschaftlerin zu sein, sich ein Gespür für "Überlappungen und Differenzierungen" in ihren Beobachtungen zu bewahren. Auch die japanische Kulturanthropologie habe diese Studie mit Gewinn rezipiert.

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