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Missbrauch im Kindesalter und eine Ménage-à-trois - das ist der Stoff, aus dem auch 1879 schon Skandale waren. Luigi Capuana provozierte mit seinem weiblichen Entwicklungsroman "Giacinta" Italiens Moralwächter - doch die Leser liebten ihn umso mehr. Nun ist sein Meisterwerk endlich auch in deutscher Sprache zu entdecken.
Giacinta Marulli ist eine erstaunliche Heldin: Kühl lächelnd und scheinbar berechnend verdreht die junge Frau den Männern den Kopf. Nur hinter vorgehaltener Hand ist von ihrer gestohlenen Kindheit die Rede, die in einer Vergewaltigung ihren traurigen Höhepunkt fand. Als der
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Produktbeschreibung
Missbrauch im Kindesalter und eine Ménage-à-trois - das ist der Stoff, aus dem auch 1879 schon Skandale waren. Luigi Capuana provozierte mit seinem weiblichen Entwicklungsroman "Giacinta" Italiens Moralwächter - doch die Leser liebten ihn umso mehr. Nun ist sein Meisterwerk endlich auch in deutscher Sprache zu entdecken.

Giacinta Marulli ist eine erstaunliche Heldin: Kühl lächelnd und scheinbar berechnend verdreht die junge Frau den Männern den Kopf. Nur hinter vorgehaltener Hand ist von ihrer gestohlenen Kindheit die Rede, die in einer Vergewaltigung ihren traurigen Höhepunkt fand. Als der öffentliche Tratsch meint, aus dem Opfer eine verschlagene Täterin machen zu müssen, emanzipiert sich Giacinta und sucht erhobenen Hauptes ihr Seelenheil: in der Heirat mit einem Conte und der gleichzeitigen Liebschaft mit dem Mann ihres Herzens.

Luigi Capuana ist ein genauer Beobachter, der in seinem Roman ein ganzes Panorama kräftig durchbluteter Figuren aus der italienischen Provinz schuf. Lebhaft und detailverliebt erzählt er nach einem wahren Fall das Leben einer tragischen und selbstbewussten Heldin.
  • Produktdetails
  • Verlag: Manesse
  • Seitenzahl: 336
  • Erscheinungstermin: 15. März 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 141mm x 31mm
  • Gewicht: 569g
  • ISBN-13: 9783717524342
  • ISBN-10: 3717524348
  • Artikelnr.: 54553765
Autorenporträt
Capuana, Luigi
Luigi Capuana (1839-1915), Sohn sizilianischer Landbesitzer, lebte nach einem abgebrochenen Jurastudium als Theaterkritiker in Mailand, Florenz und Turin. Er schrieb zahlreiche Novellen, drei Romane und sammelte Volksmärchen. «Giacinta» wurde bei Veröffentlichung zu einem Riesenerfolg. 1886 erschien nach empörtem Echo der Kritik eine zweite, «entschärfte» Version.
Rezensionen
Wie stehen die Aktien der Tochter?

Als Luigi Capuanas Roman „Giacinta“ 1879 erschien, war er ein Skandalerfolg.
Jetzt ist die Abrechnung mit dem sizilianischen Bürgertum erstmals auch auf Deutsch zu lesen

VON MAIKE ALBATH

Ah, diese Frau hat es in sich! Mit ihren blitzenden Augen, der zierlichen Gestalt, dem flotten Mundwerk und den Volants die sich überraschend aufbauschen, hält sie eine ganze Riege von Männern in Atem. Ein gefühlvoller junger Beamter aus Neapel, ein gerissener Hagestolz oder ein gestandener Oberst – alle schicken Stoßgebete gen Himmel.

Ob sie so einen Ausbund an Weiblichkeit dann auch heiraten würden, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die gesellschaftlich versierte und äußerst geschäftstüchtige Mutter der atemberaubenden Siebzehnjährigen beobachtet das Treiben ihrer Tochter bei den abendlichen Treffen im Salon der Familie mit einer Mischung aus Neid und Anerkennung. Sie hofft auf eine gute Partie, auch für ihre eigene Reputation. Aber Giacinta kämpft einen ganz eigenen Kampf. Dass dieser Kampf nicht gut ausgehen kann, ahnt man bald.

Als der Sizilianer Luigi Capuana 1877 an seinem Roman „Giacinta“ arbeitete, lebte er weit weg vom Schauplatz seiner Geschichte in Mailand. Er war bestallter Theater- und Literaturkritiker beim Corriere della Sera und galt etwas unter den Kollegen: Nicht nur wegen seiner fein geschliffenen Novellen, sondern vor allem wegen seiner glänzenden Essays über die neusten Strömungen aus Frankreich. Der damals 38jährige Intellektuelle kannte sich bestens aus mit den Naturalisten und schrieb für seine Zeitung über Zola, Dumas, Balzac und die Brüder Goncourt.

Zolas Zyklus „Rougon Macquart“ hatte ihn inspiriert, eine italienische Spielart des Naturalismus zu entwerfen, die er immer wieder mit seinem Freund und Landsmann Giovanni Verga diskutierte und später auch theoretisch darlegen sollte: den Verismus. Als maßgebliche Instanz galt die Wahrheit. „Giacinta“, 1879 erschienen, damals ein Skandalerfolg und jetzt erstmals auf Deutsch zu lesen, ist der erste Versuch in diese Richtung. Präzise Beobachtung der Wirklichkeit, Figuren aus allen Gesellschaftsschichten, ein Ohr für verschiedene Sprechweisen und naturwissenschaftliche Kenntnisse waren das Rüstzeug.

„Giacinta“ erzählt von einem Frauenschicksal, das mit einer bestürzenden Zwangsläufigkeit die schlechtestmögliche Wendung nimmt.Der Roman beginnt mit einer Abendgesellschaft, die Luigi Capuana wie ein farbenprächtiges Gemälde aufbaut. Im Vordergrund die verführerische Giacinta mit wechselnden Verehrern, auf den Sitzmöbeln verteilt übergewichtige, schwitzende Anwaltsgattinnen oder pferdegesichtige Beamtenschwestern, deren Begleiter im Stehen miteinander plaudern, im Hintergrund der kartenspielende Hausherr Signor Marulli mit doppelter Uhrenkette und Schmerbauch, der zwar ein gutmütiges Naturell besitzt, sich aber um nichts schert. Aus einer Ecke heraus dirigiert seine Ehrfurcht gebietende Ehefrau Teresa Marulli, eine reife Schönheit, die Zusammenkunft.

Die Vorgeschichte der konfliktreichen Beziehung zwischen Mutter und Tochter blättert Capuana in den folgenden Kapiteln auf. Die präzisen Physiognomien verraten seine Vorliebe für die Theorien des Turiner Anthropologen Cesare Lombroso: Der Charakter lagert sich in der äußeren Erscheinung ab.

Im Verlauf des Romans, der zunächst wie eine Provinzposse daher kommt, seziert Luigi Capuana das soziale Korsett, gegen das Giacinta aufbegehrt. Doch zunächst richtet sich der Fokus auf die Erziehung, vielmehr auf die Folgen von Vernachlässigung. Die Mutter, in ihrer Maßlosigkeit eine Wiedergängerin von Madame Bovary, vergnügt sich fortwährend mit gewissen „Cousins“. Für die Bedürfnisse eines Kindes hat sie keine Geduld und überlässt es jahrelang einer Amme auf dem Land.

Nach der Rückkehr in die Familie kümmern sich manipulative Dienstmädchen um Giacinta, die ohne Spielkameraden aufwächst. Ein Hausdiener gewinnt ihr Vertrauen. Sein verschlagenes Gesicht lässt ahnen, was er im Schilde führt. Giacinta ist etwa dreizehn, als das „Malheur“ passiert, wie ein väterlicher Freund die Vergewaltigung umschreibt. Jahre später huldigt man ihr zwar, als ernsthafte Heiratskandidatin aber kommt sie nicht in Betracht. Giacinta durchschaut das Spiel und entwirft eine verzwickte Liebestheorie, an der sie am Ende zugrunde geht.

Mit fesselnder Präzision analysiert Luigi Capuana die Auswirkungen gesellschaftlicher Mechanismen auf die weibliche Psyche. 1837 in Mineo bei Catania als Sohn eines wohlhabenden Landbesitzers geboren, kannte er die sizilianische Provinz, zumal er viele Jahre lang das Bürgermeisteramt des Städtchens innehatte. Von bürgerlicher Emanzipation ist nichts zu spüren; in den Salons werden die Gepflogenheiten des Adels nachgeahmt. Die aufstiegsbesessene Signora Marulli ist mit allen Wassern der neuen Geldpolitik gewaschen, was Capuana über die Schauplätze vermittelt. Die Wohnung der Familie liegt im Haus der Banca Agricola und grenzt an die des Direktors. Als sich eine Knappheit der Zahlungsmittel abzeichnet, empfängt Teresa Marulli die Aktionäre zu einem besänftigendem Diner. Auch ihre Tochter ist pures Kapital.

Dem Materialismus der Mutter setzt die permanent instrumentalisierte Giacinta ein romantisches Selbstverständnis entgegen. Wahre Liebe kann es für sie nur jenseits der Ehe geben, weshalb sie zur Tarnung einen einfältigen Grafen heiratet und eine stürmisches Verhältnis mit dem Mann eingeht, den sie eigentlich will. Aber in den Tiefenschichten entfaltet das erlittene Trauma zerstörerische Kräfte. Dass Capuana diese Zusammenhänge offen legt und seiner Heldin Handlungsautonomie zugesteht, macht die Modernität seines Romans aus. Neben Giacinta ist der Arzt, Doktor Follini, die interessanteste Figur des Ensembles. Er regt seine Patientin zur Deutung ihrer Nöte an, ohne sie moralisch verurteilen.

Luigi Capuana selbst unterhielt übrigens über Jahre eine Liaison mit seiner Haushälterin, aus der etliche Kinder hervorgingen. Sie kamen allesamt ins Waisenhaus und wuchsen ohne väterliche Fürsorge auf. Nur Giacinta kam diese zugute.

Luigi Capuana: Giacinta. Roman. Aus dem Italienischen übersetzt von Stefanie Römer. Mit einem Nachwort von Angela Oster. Manesse Verlag, München und Zürich 2017. 330 Seiten, 26,95 Euro. E-Book 21,99 Euro.

Für die Bedürfnisse ihres Kindes
hat die Mutter keine Geduld
und überlässt es einer Amme

Doktor Follini regt seine Patienten
zur Deutung ihrer Nöte an,
ohne sie moralisch zu verurteilen

Ein Mann des Verismus: Luigi Capuana (1839-1915).

Foto: mauritius images / United Archives

DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de

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Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 17.03.2017

Wie stehen die Aktien der Tochter?
Als Luigi Capuanas Roman „Giacinta“ 1879 erschien, war er ein Skandalerfolg.
Jetzt ist die Abrechnung mit dem sizilianischen Bürgertum erstmals auch auf Deutsch zu lesen
VON MAIKE ALBATH
Ah, diese Frau hat es in sich! Mit ihren blitzenden Augen, der zierlichen Gestalt, dem flotten Mundwerk und den Volants die sich überraschend aufbauschen, hält sie eine ganze Riege von Männern in Atem. Ein gefühlvoller junger Beamter aus Neapel, ein gerissener Hagestolz oder ein gestandener Oberst – alle schicken Stoßgebete gen Himmel.
Ob sie so einen Ausbund an Weiblichkeit dann auch heiraten würden, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die gesellschaftlich versierte und äußerst geschäftstüchtige Mutter der atemberaubenden Siebzehnjährigen beobachtet das Treiben ihrer Tochter bei den abendlichen Treffen im Salon der Familie mit einer Mischung aus Neid und Anerkennung. Sie hofft auf eine gute Partie, auch für ihre eigene Reputation. Aber Giacinta kämpft einen ganz eigenen Kampf. Dass dieser Kampf nicht gut ausgehen kann, ahnt man bald.
Als der Sizilianer Luigi Capuana 1877 an seinem Roman „Giacinta“ arbeitete, lebte er weit weg vom Schauplatz seiner Geschichte in Mailand. Er war bestallter Theater- und Literaturkritiker beim Corriere della Sera und galt etwas unter den Kollegen: Nicht nur wegen seiner fein geschliffenen Novellen, sondern vor allem wegen seiner glänzenden Essays über die neusten Strömungen aus Frankreich. Der damals 38jährige Intellektuelle kannte sich bestens aus mit den Naturalisten und schrieb für seine Zeitung über Zola, Dumas, Balzac und die Brüder Goncourt.
Zolas Zyklus „Rougon Macquart“ hatte ihn inspiriert, eine italienische Spielart des Naturalismus zu entwerfen, die er immer wieder mit seinem Freund und Landsmann Giovanni Verga diskutierte und später auch theoretisch darlegen sollte: den Verismus. Als maßgebliche Instanz galt die Wahrheit. „Giacinta“, 1879 erschienen, damals ein Skandalerfolg und jetzt erstmals auf Deutsch zu lesen, ist der erste Versuch in diese Richtung. Präzise Beobachtung der Wirklichkeit, Figuren aus allen Gesellschaftsschichten, ein Ohr für verschiedene Sprechweisen und naturwissenschaftliche Kenntnisse waren das Rüstzeug.
„Giacinta“ erzählt von einem Frauenschicksal, das mit einer bestürzenden Zwangsläufigkeit die schlechtestmögliche Wendung nimmt.Der Roman beginnt mit einer Abendgesellschaft, die Luigi Capuana wie ein farbenprächtiges Gemälde aufbaut. Im Vordergrund die verführerische Giacinta mit wechselnden Verehrern, auf den Sitzmöbeln verteilt übergewichtige, schwitzende Anwaltsgattinnen oder pferdegesichtige Beamtenschwestern, deren Begleiter im Stehen miteinander plaudern, im Hintergrund der kartenspielende Hausherr Signor Marulli mit doppelter Uhrenkette und Schmerbauch, der zwar ein gutmütiges Naturell besitzt, sich aber um nichts schert. Aus einer Ecke heraus dirigiert seine Ehrfurcht gebietende Ehefrau Teresa Marulli, eine reife Schönheit, die Zusammenkunft.
Die Vorgeschichte der konfliktreichen Beziehung zwischen Mutter und Tochter blättert Capuana in den folgenden Kapiteln auf. Die präzisen Physiognomien verraten seine Vorliebe für die Theorien des Turiner Anthropologen Cesare Lombroso: Der Charakter lagert sich in der äußeren Erscheinung ab.
Im Verlauf des Romans, der zunächst wie eine Provinzposse daher kommt, seziert Luigi Capuana das soziale Korsett, gegen das Giacinta aufbegehrt. Doch zunächst richtet sich der Fokus auf die Erziehung, vielmehr auf die Folgen von Vernachlässigung. Die Mutter, in ihrer Maßlosigkeit eine Wiedergängerin von Madame Bovary, vergnügt sich fortwährend mit gewissen „Cousins“. Für die Bedürfnisse eines Kindes hat sie keine Geduld und überlässt es jahrelang einer Amme auf dem Land.
Nach der Rückkehr in die Familie kümmern sich manipulative Dienstmädchen um Giacinta, die ohne Spielkameraden aufwächst. Ein Hausdiener gewinnt ihr Vertrauen. Sein verschlagenes Gesicht lässt ahnen, was er im Schilde führt. Giacinta ist etwa dreizehn, als das „Malheur“ passiert, wie ein väterlicher Freund die Vergewaltigung umschreibt. Jahre später huldigt man ihr zwar, als ernsthafte Heiratskandidatin aber kommt sie nicht in Betracht. Giacinta durchschaut das Spiel und entwirft eine verzwickte Liebestheorie, an der sie am Ende zugrunde geht.
Mit fesselnder Präzision analysiert Luigi Capuana die Auswirkungen gesellschaftlicher Mechanismen auf die weibliche Psyche. 1837 in Mineo bei Catania als Sohn eines wohlhabenden Landbesitzers geboren, kannte er die sizilianische Provinz, zumal er viele Jahre lang das Bürgermeisteramt des Städtchens innehatte. Von bürgerlicher Emanzipation ist nichts zu spüren; in den Salons werden die Gepflogenheiten des Adels nachgeahmt. Die aufstiegsbesessene Signora Marulli ist mit allen Wassern der neuen Geldpolitik gewaschen, was Capuana über die Schauplätze vermittelt. Die Wohnung der Familie liegt im Haus der Banca Agricola und grenzt an die des Direktors. Als sich eine Knappheit der Zahlungsmittel abzeichnet, empfängt Teresa Marulli die Aktionäre zu einem besänftigendem Diner. Auch ihre Tochter ist pures Kapital.
Dem Materialismus der Mutter setzt die permanent instrumentalisierte Giacinta ein romantisches Selbstverständnis entgegen. Wahre Liebe kann es für sie nur jenseits der Ehe geben, weshalb sie zur Tarnung einen einfältigen Grafen heiratet und eine stürmisches Verhältnis mit dem Mann eingeht, den sie eigentlich will. Aber in den Tiefenschichten entfaltet das erlittene Trauma zerstörerische Kräfte. Dass Capuana diese Zusammenhänge offen legt und seiner Heldin Handlungsautonomie zugesteht, macht die Modernität seines Romans aus. Neben Giacinta ist der Arzt, Doktor Follini, die interessanteste Figur des Ensembles. Er regt seine Patientin zur Deutung ihrer Nöte an, ohne sie moralisch verurteilen.
Luigi Capuana selbst unterhielt übrigens über Jahre eine Liaison mit seiner Haushälterin, aus der etliche Kinder hervorgingen. Sie kamen allesamt ins Waisenhaus und wuchsen ohne väterliche Fürsorge auf. Nur Giacinta kam diese zugute.
Luigi Capuana: Giacinta. Roman. Aus dem Italienischen übersetzt von Stefanie Römer. Mit einem Nachwort von Angela Oster. Manesse Verlag, München und Zürich 2017. 330 Seiten, 26,95 Euro. E-Book 21,99 Euro.
Für die Bedürfnisse ihres Kindes
hat die Mutter keine Geduld
und überlässt es einer Amme
Doktor Follini regt seine Patienten
zur Deutung ihrer Nöte an,
ohne sie moralisch zu verurteilen
Ein Mann des Verismus: Luigi Capuana (1839-1915).
Foto: mauritius images / United Archives
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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"Mit fesselnder Präzision analysiert Luigi Capuana die Auswirkungen gesellschaftlicher Mechanismen auf die weibliche Psyche." Süddeutsche Zeitung, Maike Albath