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Der Nr.1-Bestseller aus Israel Eine junge Frau wird nachts auf offener Straße brutal vergewaltigt - ein Schock für die Anwohner des ansonsten beschaulichen Viertels von Tel Aviv. Die Polizei tappt im Dunkeln, keine Hinweise, keine Augenzeugen, keine Verdächtigen. Doch der Vater des Opfers weigert sich, das zu akzeptieren. Er beginnt selbst zu ermitteln und hat den vermeintlichen Täter bald gefunden: Ziv Nevo, der schon einmal wegen Belästigung angezeigt wurde. Er trieb sich in der Nähe des Tatorts herum, sein Aussehen passt auf die Beschreibung. Doch der erfahrene Ermittler Eli Nahum hat…mehr

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Produktbeschreibung
Der Nr.1-Bestseller aus Israel Eine junge Frau wird nachts auf offener Straße brutal vergewaltigt - ein Schock für die Anwohner des ansonsten beschaulichen Viertels von Tel Aviv. Die Polizei tappt im Dunkeln, keine Hinweise, keine Augenzeugen, keine Verdächtigen. Doch der Vater des Opfers weigert sich, das zu akzeptieren. Er beginnt selbst zu ermitteln und hat den vermeintlichen Täter bald gefunden: Ziv Nevo, der schon einmal wegen Belästigung angezeigt wurde. Er trieb sich in der Nähe des Tatorts herum, sein Aussehen passt auf die Beschreibung. Doch der erfahrene Ermittler Eli Nahum hat Zweifel. Warum schweigt Nevo während des Verhörs? Warum passt sein Verhalten so wenig zu der Tat, die man ihm vorwirft? Nahum ist zu allem entschlossen, um Nevos Geheimnis auf die Spur zu kommen ... >Tag der Vergeltung< hat alles, was ein guter Thriller braucht: Erzähltempo, authentische Figuren und ein faszinierendes Setting. Bestsellerautor Liad Shoham zeigt das moderne Israel fernab von Stereotypen und sorgt dabei für packende Unterhaltung.

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  • Produktdetails
  • Verlag: DuMont Buchverlag GmbH
  • Originaltitel: Misdar sihui
  • Seitenzahl: 352
  • Erscheinungstermin: 21.02.2013
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783832187095
  • Artikelnr.: 37492282
Autorenporträt

Liad Shoham schreibt Thriller, die in seiner Heimat Israel an erster Stelle auf den Bestsellerlisten stehen. Doch wer glaubt, Shoham liefere die "üblichen" Plots, in denen psychopathische Serienkiller von wahlweise einer toughen Ermittlerin oder einem sozial auffälligen Kommissar gejagt werden, liegt falsch. Shoham verehrt Patricia Highsmith und Alfred Hitchcock und glaubt nicht, wie er vor Kurzem in einem Interview erzählt hat, dass man "große Waffen und laute Explosionen braucht, um Spannung zu erzeugen". Nein, seine Figuren sollen aus "Fleisch und Blut" sein und eine Seele, einen Körper, ein Gesicht und einen Charakter haben. Und natürlich echte Gefühle. Wie erzählt er so schön: "Mich interessieren keine Serienkiller, auch weil ich keinen persönlich kenne." Sein Thriller "Tag der Vergeltung" erscheint nun erstmals in der deutschsprachigen Übersetzung.


Doch wie kam der studierte Jurist - Shoham arbeitet als Rechtsanwalt - zum Schreiben? Während seiner Jahre in London, wo er den Master in Jura gemacht hat, schrieb er eine Art Tagebuch mit witzigen Geschichten über sein Leben dort. An eine Veröffentlichung dachte er damals noch nicht - doch irgendwann sagte er sich: Warum es nicht einfach mal probieren? Nun, das Buch wurde sofort verlegt. Heute erzählt Liad Shoham, dass er es sich nicht mehr vorstellen könnte, sein Leben zu leben, ohne zu schreiben. Seine Anwaltskollegen oder Richter reagieren auf seinen "Zweitberuf" Autor offen und interessiert; gerade weil Shoham sehr realistisch schreibt, hinter die Kulissen der Gesellschaft, des Gerichtssystems, der Polizei oder der Presse blickt. So ist er für "Tag der Vergeltung" z. B. Streife mit der Polizei gefahren oder hat einen Profiler zu Rate gezogen. Entstanden ist eine düstere und äußerst genaue Kriminalgeschichte, die Shoham aus verschiedensten Perspektiven erzählt. Für den deutschsprachigen Buchmarkt sind weitere Übersetzungen seiner Bücher geplant. Aktuell erschien in Israel "Asylum City" - es handelt von afrikanischen Immigranten in Israel und davon, wie die Gesellschaft mit ihnen umgeht. Shoham, der mit seiner Frau und zwei Kindern in Tel Aviv lebt, hat hier wieder einmal gezeigt, was er kann. "Asylum City" ist Sozialstudie und atemberaubender Thriller zugleich.

Rezensionen
"Von beeindruckender Präzision, die einzelnen Episoden spannend, sprachlich geschmeidig (...). Liad Shohams Erzählweise macht Lust auf mehr." Thorsten Glotzmann, SZ "Dieser Krimi ist unterhaltsam, spannend und schockiert nicht mit grausamen Details." NDR 1 BÜCHERWELT "Rasanter Stil, noch lange in Erinnerung bleibende, starke Charaktere und punktgenaue Sprache. Kein Wort ist zu viel, jeder Satz besitzt enorme Sprengkraft ...] die Geschichte, die der Autor in einem atemberaubenden Tempo und mit filmreifem Timing erzählt, lässt einen so schnell nicht mehr los [...] seine juristischen Einlassungen sind ebenso erhellend wie seine Beschreibungen der gesellschaftlichen Verwerfungen in einem Land, das wir fast ausschließlich von außen kennen." KÖLNER STADTANZEIGER BÜCHER MAGAZIN "Ein herausragender Roman über Gerechtigkeit und Moral [...] verdammt spannend." BUCHJOURNAL "Shohams Charaktere sind so nachvollziehbar, dass man sich fragt, wie man selbst gehandelt hätte [...] Das filmreife Verhör durch den leitenden Ermittler und Ziv, der bedauert, zeugen von Shohams Geschick, die Geschichte wie eine Daumenschraube immer enger zu ziehen." BÜCHER "Ein Autor, den es zu entdecken gilt." HEILBRONNER STIMME ""Tag der Vergeltung" hat alles, was ein guter Thriller braucht: Erzähltempo, authentische Figuren und ein faszinierendes Setting. Bestsellerautor Liad Shoham zeigt das moderne Israel fernab von Stereotypen und sorgt dabei für packende Unterhaltung." BUCH-MAGAZIN "Eine klug konstruierte moralische Geschichte." JÜDISCHE ALLGEMEINE "Ein außergewöhnlicher Thriller mit authentisch wirkenden Charakteren." SONNTAG "Weit differenzierter und einfühlsamer, als man es von den meisten Krimis kennt [...] sein israelisches Gesellschaftspanorama hat eine Menge Schattierungen und damit eine hohe Glaubwürdigkeit." FRANKFURTER RUNDSCHAU "Ein mitreißender Thriller, bei dessen Lektüre man alles andere vergisst [...] Ein grandioser Unterhalter, ein Meister des Thrillergenres." DIE RHEINPFALZ "Shoham verzichtet auf Action und Effekte, stattdessen beschreibt er seine Charaktere mit viel Einfühlungsvermögen [...] ein authentisches Buch - hoffentlich nicht sein letztes, das ins Deutsche übersetzt wird." PRESSE AM SONNTAG " "Tag der Vergeltung" hat alles, was ein guter Thriller braucht: Erzähltempo, authentische Figuren und ein faszinierendes Setting. Bestseller-autor Liad Shoham zeigt das moderne Israel fernab von Stereotypen und sorgt dabei für packende Unterhaltung." KÖLLEFORNIA "Der Roman glänzt mit einer gut konstruierten Handlung, einprägsamen Charakteren und interessanten Einblicken in das Alltagsleben im heutigen Israel." RHEINISCHE POST "Ein hochpsychologischer Roman." PLAYBOY…mehr

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 27.05.2013

DIE KRIMI-KOLUMNE
Der schnelle Weg nach unten:
Liad Shohams „Tag der Vergeltung“
Im sonst so sicheren Norden Tel Avivs kommt es eines Nachts zu einer brutalen Vergewaltigung, die das unbeschwerte Leben einer jungen Frau auf einen Schlag zunichtemacht. Das ist das erste der unheimlichen Geschehnisse, die sich in Liad Shohams Thriller „Tag der Vergeltung“ ereignen. Schnell wird klar, dass auf Polizisten und Vertreter der israelischen Justiz am wenigsten Verlass ist. Da wird nach Belieben manipuliert und betrogen, da geht es nicht um Verbrechensbekämpfung, sondern um die Statistik. Jeder wählt den Weg des geringsten Widerstands und tut alles, um sich auf der Karriereleiter emporzuarbeiten.
  Der Vater des Vergewaltigungsopfers ermittelt auf eigene Faust und glaubt den Täter bald auf frischer Tat ertappt zu haben. Ziv Nevo, ein Ex-Soldat, der schon einmal wegen sexueller Belästigung angezeigt wurde, gerät so ins Visier der Ermittler, die Widersprüche und Ungereimtheiten gerne glattbügeln, um nicht zu viel Zeit mit einem Fall verschwenden zu müssen.
  Die Kritik am verkommenen Polizei- und Justizwesen ist von Beginn an deutlich spürbar. Der praktizierende Anwalt Liad Shoham führt uns moralisch fragwürdige Figuren vor, die einen Fehler an den nächsten reihen. Da ist keiner, der mit weißer Weste für das Gute und Gerechte kämpft – nicht einmal Eli Nachum, der in die Jahre gekommene Kommissar mit den ehrenwertesten Motiven. Obwohl vom Dienst suspendiert, möchte er sich nicht so einfach aufs Abstellgleis manövrieren lassen. Auch nach seiner Entlassung bleibt er mitten im Geschehen und spielt bei der Aufklärung des Falls eine entscheidende Rolle.
  Der Leser lernt die Geschichte aus der Perspektive verschiedener Figuren kennen. Er sieht mal mit den Augen des vermeintlichen Täters, mal mit denen des Opfers, dann wieder mit denen der Ermittler oder Anwälte. Diese Technik des multiperspektivischen Erzählens hat sich Liad Shoham nach eigenen Worten von der amerikanischen Fernsehserie „The Wire“ abgeschaut. Tatsächlich liest sich sein Roman wie eine Aufeinanderfolge spannender Episoden, die in ein überraschendes, etwas zu konstruiertes Finale münden.
  Shohams Figurenzeichnung ist von beeindruckender Präzision, vor allem die des verdächtigten Ziv Nevo. Durch einen fatalen Fehler und unglückliche Zufälle rutscht er ins gesellschaftliche Abseits. Eine Affäre kostet ihn seinen Job, was er vor seiner Frau Merav und seinem Sohn Gili zunächst geheim hält: „Jeden Morgen stand er früh auf, duschte, rasierte sich, gab Gili und Merav einen Kuss und verließ das Haus, als ginge er zur Arbeit, als wäre alles wie immer. Er streifte ziellos durch die Straßen, resigniert, saß in den Parks herum und las Sportzeitungen.“
  Der Leser sieht hilflos dabei zu, wie Ziv Nevos Leben nach und nach auseinanderbricht. Er verliert seine Familie, schlägt seine Zeit in einer armseligen Wohnung im Süden von Tel Aviv mit „billigem Gebräu“ tot und gerät schließlich zwischen die Fronten: Nicht nur Polizei und Journalisten eröffnen eine Hetzjagd gegen ihn, auch die Mafia hat ihre Finger im Spiel und ist darum bemüht, den vermeintlichen Verräter in die Hände zu bekommen. Für den Vogelfreien scheint es kein Entkommen zu geben in diesem düsteren Netz von Täuschungen und Lügen, von denen sich bequemliche Polizeibeamte und sensationslüsterne Boulevardreporter kaum zu lösen vermögen.
  An einer Stelle erinnert sich Ziv Nevo an ein TV-Interview mit einem jungen Obdachlosen, der schildert, „wie aus einem verheirateten Mann, Vater zweier Kinder mit sicherem Arbeitsplatz infolge einer Kette von Ereignissen und Fehlern, die er begangen hatte, einer geworden war, der auf der Straße lebte. Damals hatte er vermutet, dass der Mann etwas verheimlichte, ein großes Unglück, ein Vergehen, denn so heftig konnte man nicht abrutschen, solche Dinge passierten einem nicht. Heute würde er mit ihm tauschen“.
  Der Fall Ziv Nevos offenbart also auch, wie kurz der Weg von oben nach unten ist, wie schnell aus einem vielversprechenden jungen Familienvater ein von allen gejagter arbeitsloser Außenseiter werden kann.
Liad Shohams Erzählweise macht Lust auf mehr. In Israel landeten alle seine bislang veröffentlichten Bücher auf Platz eins der Bestsellerliste. „Tag der Vergeltung“ ist der erste Roman, der in Deutschland erscheint. Ulrike Harnisch hat ihn sprachlich geschmeidig aus dem Hebräischen übersetzt.
THORSTEN GLOTZMANN
  
Liad Shoham: Tag der Vergeltung. Roman. Aus dem Hebräischen von Ulrike Harnisch. Dumont Buchverlag, Köln 2013. 352 Seiten, 18,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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